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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

*** Nachtrag ***

*~*~*~*~*~*~*~*

 

Letzte Nacht habe ich das Wohnzimmer betreten und mitbekommen, wie der bewegungssensor der Canary angeschlagen ist. Ein bei absoluter STille gut hörbares "klicken" deutet ganz klar auf das Anspringen der Canary hin. Im gleichen Atemzug leuchtet eine kleine rote LED an der Cam auf. Ob ich das persönlich gut finde weiß ich noch nicht. Denn im schlechtesten Fall macht man damit potentielle Einbrecher auf die Cam aufmerksam und riskiert, dass diese zerstört wird. Und das vielleicht auch noch bevor man selbst oder Einsatzkräfte aktiv werden können. Hmmm, andererseits kann der Einbrecher dadurch natürlich auch abgeschreckt werden. Na ich weiß noch nciht so recht Smiley (fröhlich) ich lasse sie weiter auf mich wirken.

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Die Kamera und die App funktionieren wieder einwandfrei.  Wie ein anderer Testblogger hier mitteilte, war meine Vermutung richtig, der Canary Server hatte ein Problem. Hier zeigt sich, das man bei einer Cloudlösung halt wenig bis gar keinen Einfluss auf Störungen hat, und auch nicht sofort den Grund für die Störung erkennen kann.  

 

Nachdem jetzt aber alles wieder funktioniert, möchte ich euch die Funktionen innerhalb der Canary App zeigen. Hierzu habe ich einen Screencast aufgezeichnet.

 

Funktionsbeschreibung

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

[ Bearbeitet ]

Ein Videobeispiel einer aufgezeichneten Bewegung

 

Hier habe ich ein Video,auf dem ein Eindringling entdeckt und aufgezeichnet wurde Smiley (zwinkernd)

 

Also die Funktion ist gegeben, leider ist die Bildqualität nicht besonders gut. Aber vermutlich liegt das auch am Umgebungslicht. Es war nicht so dunkel, dass das Video in sw aufgezeichnet wurde, aber eben auch nicht besonders hell...

 

Aber seht selbst.

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Gerade bekam ich eine Mail, das die Mitgliedschaft für die Aufzeichnung der Videos für 30 Tage mit einer Promo zum halben Preis angeboten wird.

 

Canary Mitgliedschaft.JPG

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

sooo mal ein kurzes Update nach einer Woche im Echtzeitbetrieb..

 

Aus meiner Sicht macht die Kamera im Live- und im Alarmmodus wirklich ausgezeichnete Bilder, solang die Canary im Innenraum steht. (Hier ist die Qualität sogar besser wie bei Netatmo, allerdings ohne Download)

 

Wie mein Vorredner schon gesag hat finde ich das Klicken bei einer Bewegunserkennung nicht gerade förderlich wenn wirklich mal jemand in böser Absicht das Haus oder Grundstück betreten möchte.

 

Die "Alarmierung" klappt vorbildlich und wird sofort per Push am Handy bzw. der Smartwatch angezeigt. Auch im Akku-Betrieb konnte ich die Canary knapp 4 Tage ganz ohne Strom betreiben und wurde auch beim abschließen der Stromversorgung sofort per Push alarmiert.

 

Trotzdem sind für mich persönlich folgende Punkte ein Grund mir die Cam nicht zu kaufen und eher wieder zur Netatmo Presence zu greifen:

 

- Abo für die Bildspeicherung (auch wenn es gerade 50% im Sale gibt)

- Bilder haben eine Verzögerung von rund 20 Sekunden im Live betrieb (Netatmo ca. 5-10 Sekunden)

- Die App ist zwar einfach bei der Installation und Inbetriebnahme, geht es allerdings um den laufenden Betrieb so wird das ganze schon komplexer und ist aus meiner Sicht auch hier bei Netatmo wesentlich besser gelöst.

 

Abschließend möchte ich folgendes erwähnen:

 

würde die Cam die Funktion der Anbindung an ein NAS System unterstützen und die App a´la Netatmo geupdatet wird, würde ich mir die Kamera zumindest für den Innenbereich definitiv kaufen.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Erfahrungen weiterhelfen :-)

-

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Update zum Test:

 

Mittlerweile konnte ich die Canary sowohl Nachts als auch Tagsüber ausgiebig testen.

Hierbei wurdes sie Innen wie aussen für ein paar Tage installiert.

 

~~~~~~~Test 1: Canary vs. Tageslicht innen~~~~~~~

 

++++Bild++++

Bei tageslicht liefert die kleine Cam ein sehr solides und scharfes Bild, sodass im Digitalzoom ebenfalls Details erkennbar sind

 

image4.PNGimage3.PNG

 

++++Bewegungsmelder++++

Wir haben ein Katze im Haushalt welche so freundlich war und den Bewegungsmelder auf seine Reaktionsgeschwindigkeit getestet hat. Je nach Laune ist sie mal schneller und mal langsamer durch das Sichtfeld des Sensors gelaufen.

 

Je nach Distanz war sie bis zum auslösen der Kamera entweder gut zu sehen, zur Hälfte verschwunden, oder komplett unsichtbar, weil bereits ausser Reichweite.

 

++++Fazit++++

Die Cam sollte in einigem Abstand zur überwachenden Position aufgebaut werden, da die Verzögerung des Auslösers dazu führt, dass das Objekt welches die Cam aktiviert hat, den Überwachungsbereich bereits verlassen haben könnte.

 

~~~~~~~Test 2: Canary vs. Tageslicht außen~~~~~~~

 

++++Bild++++

Im Aussenbereich ist das ganze etwas verzwickt, da hier wenn möglich darauf geachtet werden sollte, de direkten Lichteinfall in die Linse so klein wich möglich zu halten, da es sonst zur Überbelichtung kommt, und man von "überwachung" nicht mehr reden kann. Da von Canary aber sowieso ein überdachter berecht empfohlen wird, solte man bei der Wahl des Standortes auch den den Lichteinfall über den kompletten Tagesverlauf berücksichtigen

 

IMG_5219.PNG

 

++++Bewegungsmelder++++

Auch hier gilt das gleiche wie im Innenbereich - Distanz

Damit die kleine Cam nicht bei Tier oder Menschen auf dem nachbargründstück anschlägt, hat man hier in der App 3 Varianten eingebaut auf welche der Sensor anschlagen soll:

 

Kurze - mittel - lange Distanz

 

Je nach Modi wird die Akkulaufzeit entsprechend beansprucht, da die Anzahl der Aulösungen möglicherweise rapide ansteigt.

 

++++Fazit++++

Hat man einen geeigneten Platz gefunden so liefert die Canary ein überzeugendes Bild und lässt sich zweifelsohne gut als Überwachungskamera verwenden.

 

~~~~~~~Test 3: Canary vs. Nacht innen~~~~~~~

 

++++Bild++++

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich überrascht war, wie gut das Bild war. Nun muss ich dazu sagen, dass bei uns alle Wände weiß gestrichen sind und die Räume an sich schon sehr hell sind auch wenn nahezu kein Lichteinfall von Aussen (Straßenlaternen / Mond etc. ) stattfindet.

 

Das Bild ist klar und es lassen sich alle Objekte im Bildbereich gut erkennen.

 

image1.PNG

 

++++Bewegungsmelder++++

 

 Auch hier war zu beobachten, dass der Auslöser etwas träge funktioniert, was zur Folge haben kann, dass das auslösende Objekt bereits verschwunden ist, bis die Kamera aufzeichnet

 

++++Fazit++++

Für die Überwachung im Innenbereich, kann die Kamera, sofern sie ausreichend Distanz zum Objekt hat auch nachts gut verwendet werden.

 

~~~~~~~Test 2: Canary vs. Nacht außen~~~~~~~

 

++++Bild++++

Hier offenbart sich die wahre Schwäche der Kamera. Ohne zusätzliches Licht durch mögliche Lampen am Hauseingang oder direkt benachbarte Straßenlaternen, ist die Kamera nicht zu gebrauchen. Zudem ist das Bildmaterial fernab von HD

 

image2.PNGimage1.PNG

 image3.PNGimage2.PNG

++++Bewegungsmelder++++

Hat reagiert, jedoch konnte man nur mit zusätzlichem Lichteinfall etwas erkennen

 

++++Fazit++++

Als Kamera im Aussenbereich, bei Nacht überhaupt nicht empfehlenswert. Im Zusammenspiel mit einem zusätzlichen Licht, was an einen Bewegungsmelder angeschlossen wird, sehr wohl zu empfehlen.

 

 

+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~FAZIT~+~+~+~+~+~+~+~+~+

 

Eine kleine soldie Überwachungskamera welche zu überzeugen weiß, allerdings empfinde ich die Schwächen bei Nacht, sowie die Verzögerung des Bewegungsmelders, wie auch bei der Liveansicht als starke Negativpunkte bei einem Preis von 245€

 

Für den Hausgebrauch und auch als Abschrekung ist sie zu gebrauchen, allerdings nicht viel mehr als ein teueres Spielzeug.

Da Sie sich auch nicht in Smarthomelösungen integrieren lässt, kann Sie zwar als Zusatz für bestehende Systeme verwendet werden, aber mehr auch nicht.

 

Alles in allem lässt sich sagen, dass man zwar für ein wenig mehr Geld sicherlich bessere Modelle findet, wer aber unabhängig von Kabeln agieren will, mit einem akzeptablen Bild zufrieden ist, dem kann ich diese Kamera empfehlen.

 

Dazu möchte ich noch sagen, dass ich Sie am Anfang des Tests vollständig geladen habe und nun nach fast 14 Tagen, nahezu keine Akkuverlust angezeigt bekomme.

 

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

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Auch von mir nach guter einer Woche ein Fazit im Betrieb.

 

Die Bildqualität ist hervorragend, so wie es auch schon meine Mitstreiter dargestellt haben.

 

Gleich am Anfang konnte ich feststellen, dass sich der Betrieb beim WLAN als nicht stabil herausgestellt hat. Dies lässt sich auch nach einer Woche nicht besser darstellen. Auch wenn die Kamera in drei Meter Entfernung von der FritzBox steht (Kamera außen, FritzBox innen) erreicht das WLAN Symbol keine volle Reichweite. Es sind immer wieder unmotivierte Abbrüche der WLAN-Verbindung zu verzeichen, man erkennt dies an den entsprechenden Statusmeldungen der App. Das es keine Ausfälle des WLAN's sind, lässt sich in der Fritzbox und bei anderen Geräten nachvollziehen. Hier hat die Kamera aus meiner Sicht ein Minus verdient.

 

Die Erkennung ist in meiner Haussituation nicht befriedigend. Man kann drei verschiedene Erkennungsmodi einstellen. In den beiden niedrigsten werden keine Personen erkannt - die Kamera aktiviert sich nicht. Stelle ich den empfindlichsten Modus ein, klappt es hervorragend. Allerdings mit dem Nachteil, dass auch die Bewegung von Zweigen im Wind gemeldet werden. Leider kann man nicht wie bei der großen Canary die Kamera so konfigurieren, dass Bereiche des Bildes nicht überwacht werden.

 

Darüber hinaus war der Akku nach nach nicht einmal einer Woche Betrieb leer und die Kamera musste an das Ladegerät. Bei anderen Kameras muss man einmal auf die Leiter um den Akku zu wechseln. Bei Canary zweimal: einmal um die Kamera abzunehmen, dann dauert das Laden relativ lange und dann wieder um die Kamera erneut zu montieren. 

 

Apropos Montage: Die Kamera "merkt" sich nicht, wie sie in der Halterung festgesteckt. Das liegt daran, dass die Kamera einfach in einer "magnetischen Schale" von selbst in jeder denkbaren Position festhält. Man kann somit aber nicht die Halterung ausrichten und die Kamera immer gleich einstecken. Es bedeutet, dass man nach dem Aufstecken erst einmal den Bildausschnitt in der App anschauen und entsprechend korrigieren muss. Dummerweise kommt hier wieder die lange Verzögerung für das Live-Bild zum Tragen. Insgesamt also sehr umständlich.

 

Gesamtfazit:

+ Tolles und hochwertiges Design

+ Einfache Inbetriebnahme (wenn es keine Serverprobleme gibt und nicht gerade die App bei der Installation geschlossen wird)

+ Sehr scharfes Bild

+ Einfach zu bedienende App

-+ relativ intensiv beworbenes zu teures Abomodell, Nutzung aber ohne möglich - es sei denn, man hat zu viele Kameras (24h frei für ALLE Kameras zusammen, d.h. bei 3 Kameras gerade mal 8h)

- nur Cloud-Betrieb

- relativ teuer mit 249€

- nicht stabile WLAN-Verbindnung, keine optimale WLAN-Antenne

- hoher Akkuverbrauch bei guter Erkennung

- keine Konfigurierbarkeit, welche Bereiche des Videos nicht überwacht werden soll (z.B. Ausblendung von Windbewegungen von Pflanzen)

- kein Akkutausch möglich (bei leerem Akku und auch später bei nachlassender Kapazität)

- diebstahlsichere Halterung muss zusätzlich für 30€ gekauft werden

- Halterung merkt sich nicht die Position, muss somit bei jeder Akkuladung neu ausgerichtet werden

- lange Verzögerung beim Livebild

- Benachrivhtigungen nur über die App (nicht z.B. per E-Mail im Urlaub an die Nachbarn)

 

Insgesamt würde ich für die Kamera keine Kaufempfehlung aussprechen. Einige Dinge könnten sicherlich per Softwareupdate nachgeliefert werden (z.B. Ausblenden von Bildbereichen kam bei der "großen" Canary auch nachträglich) oder am Abomodell zentral nachjustiert werden. Aber die Mankos in der Hardware (WLAN, Akku, Halterung) lassen sich nicht mehr beheben. Hier scheinen andere Hersteller besser unterwegs zu sein.

 

 

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

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Ein Resumée nach 10 Tagen Betrieb der Canary Flex

 

Ich habe die Kamera jetzt  10 Tage in Betrieb, und möchte hier meine Eindrücke zusammenfassen. Etliches habe ich schon in den Posts während dieser Zeit berichtet.

 

Mechanische Qualität

Die Kamera wird in einer tollen Verpackung geliefert, und das Gerät macht einen sehr soliden Eindruck. Die Verarbeitung ist vorbildlich und durchdacht.

Der Magnetfuss, in dem die Kamera in beliebiger Position befestigt werden kann, hat sehr gute Haltekräfte, sodass die Kamera auch bei starkem Wind gehalten wird. Der Nachteil der freien Positionierung ist, dass die Kamera nach jedem Laden des Akkus neu ausgerichtet werden muss.

Das Ladekabel selbst wird auch über Magnet gehalten. Somit ist auch nicht zu erwarten, dass es irgendwelche Defekte an der Ladebuchse geben wird.

 

Installation und Einrichtung

Beim Auspacken vermisst man zunächst vielleicht  eine ausführliche Bedienungsanleitung, es gibt nur einen sehr spartanischen Quick Start Guide, in dem die einzelnen Elemente der Kamera beschrieben sind, und der Hinweis gegeben wird, man möge die App herunterladen und verbinden.

Aber mehr braucht es in der Tat nicht. Wenn man in der App die Einrichtung beginnt, wird jeder Schritt haarklein erklärt, auch mit Bildern, teils mit Animationen. Das ist ein großer Pluspunkt, hier sollte jedem die Einrichtung ohne großen Aufwand gelingen. Ich werde die einzelnen Schritte hier auch nicht beschreiben, denn das ist nicht nötig, und man muss sich nichts merken. Es wird alles verständlich erklärt.

 

Die Bedienung der App

In einem Screencast habe ich die App ausführlich vorgestellt. Wir ihr dort sehen könnt, ist die Bedienung einfach und logisch aufgebaut. Es fällt nicht schwer, alle Funktionen in kurzer Zeit zu finden und zu bedienen.

 

Videoqualität

Bei diesem Punkt kann ich kein eindeutiges Urteil abgeben. Bei ausreichend Licht ist das Bild sehr gut, scharf und detailreich. Bei schwacher Beleuchtung ist die Qualtiät aber deutlich geringer, und kleinere Dinge sind nicht so gut zu erkennen. Ein Beispiel hierzu findet ihr in dem Video mit dem Reh. Es ist auch immer wieder eine grobe Verpixelung zu erkennen. Evtl. liegt das auch an der Signalstärke des WLAN. Insgesamt ist die Bildqualität bei einem dermaßen kleinen Sensor aber sicherlich in Ordnung.

 

WLAN

Es wird eine recht hohe Signalstärke erwartet, da ja die komplette Kommunikation und Aufzeichnung über die Cloud läuft. Das kann dann auch zu Problemen führen, wenn man die Kamera im Außenbereich, oder an einem anderen Standort, der weiter vom Router entfernt ist, aufstellen möchte. Glücklicherweise hatte ich schon einen WLAN-Repeater, denn ich entsprechend aufstellen konnte, ansonsten wäre die Überwachung des Gartenbereiches nicht möglich gewesen. Hier muss man evtl. Zusatzkosten einkalkulieren.

 

Cloud

Das die Kamera nur über die Cloud funktioniert, ist für mich ein großer Minuspunkt. Natürlich hat man den Vorteil, dass man sich nicht um eigene Technik kümmern muss, und nicht in zusätzliche Geräte investieren muss, aber man ist auch von vielen Komponenten abhängig, die man nicht selbst beeinflussen kann.

 

Die App. zeigte immer mal wieder die Kamera als „offline“ an. Einmal war das eine Störung des Canary-Servers mit mehrstündiger Dauer, aber ansonsten war die Ursache nicht erkennbar für mich, und ich kann hier nur ein Leitungsproblem vermuten, da das WLAN immer mit mittlerer Stärke angezeigt wurde.

 

Ich bin für die Funktionen selbst, die Aufzeichnung und auch die Liveübertragung immer auf eine gute Leitungsqualität bis in die USA oder in andere Länder angewiesen. Gibt es hier ein Problem, egal ob im lokalen WLAN, oder irgendwo im Internet, kann ich mich nicht mehr auf das Gerät verlassen, es nicht mehr bedienen, keine Bewegungen aufzeichnen und erhalte auch keine Benachrichtigungen. Ob das dann für eine ernsthafte Überwachung ausreicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich würde mir wünschen, das die Kamera alternativ auch mit einer lokalen Installation. Z.B. mit Verbindung zu einem NAS, betrieben werden kann. Auch eine lokale Speicherung der Aufnahmen auf SD-Card wäre wünschenswert.

 

Kaufempfehlung

Hier ist meine Empfehlung nicht eindeutig.

Die einfache Installation und Bedienung spricht für das Gerät. 249,00 € sind hierfür nicht wirklich günstig, aber durchaus marktüblich. Die Erweiterung und Integration weiterer Kameras ist einfach möglich, und so kann man das Haus incl. Garten komplett überwachen.

Die Aufzeichnung  der Ereignisse ohne zusätzliche Kosten funktioniert rückwirkend nur für 24h, möchte man 30 Tage Aufzeichnungszeit, werden über ein Abomodell 9,90€ im Monat, oder 99€ im Jahr fällig. Sollen mehrere Kameras für 30 Tage aufgezeichnet werden, kostet das entsprechend mehr.

Es gibt gerade eine Rabattaktion, aber trotzdem sind das laufende Kosten, die man immer mit einkalkulieren muss. Ich persönlich finde, dass der Preis zu hoch ist.

Am meisten stört mich aber die Abhängigkeit von der einwandfreien Funktion und Verbindung des Cloud-Dienstes. Die 10 Tage Testbetrieb haben gezeigt, dass Störungen vorkommen, und die Ursache nicht immer klar ist.

Ich denke, jeder muss abwägen, wo die Prioritäten liegen. Wenn ich ernsthaft meine Immobilie absichern möchte, würde ich mich nicht auf eine Cloudlösung verlassen.

 

 

Soweit erstmal mein Resümee.  Ich werde das Gerät auch noch im Indoorbereich testen. Sollten sich hier noch interessante Dinge ergeben, werde ich auch darüber berichten.

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

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Vielleicht noch eine Ergänzung, da es hier in Beiträgen teilweise nicht ganz eindeutig rüberkommt.

 

Die 24h kostenfreies Zurückgehen beziehen sich auf ALLE Kameras. Hat man also mehrere Canarys, so müssen diese sich die Kapazität teilen. Ich habe eine "große" und die Flex - somit nur noch 12h. Eine dritte Kamera und es bleiben nur noch 8h - das ist gerade mal die Nacht. Gab es also wirklich mal einen Einbruch, während man im Urlaub ist, kann es schnell eng werden.

 

Ein eigentlich vollkommen unverständliches Vorgehen: treue Kunden werden bestraft. Je mehr man von dem Unternehmen kauft, desto schlechter ist man gestellt. Zwei Accounts anzulegen ist keine Option, weil man dann nur noch Benachrichtigungen für den jeweils angemeldeten erhält.