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Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Canary hat mit der Flex eine HD-Kamera auf den Markt gebracht, die – ganz wie der Name sagt – sehr flexibel einsetzbar sein soll. Die Canary Flex kommt ohne lästigen Kabelsalat aus. Damit ist die Anbringung der Kamera kinderleicht und nicht an örtliche Gegebenheiten gebunden. Doch auch funktional hat die schicke Überwachungskamera einiges zu bieten. Nachtsicht, Bewegungserkennung, 116°-Weitwinkelobjektiv und vor allem ihre Wetterfestigkeit zeichnet die Canary Flex aus. In unserem Beitrag könnt Ihr euch umfassend über die Sicherheitskamera informieren. Außerdem haben wir auf smart-wohnen.de einen Vergleich zum Thema smarte Outdoor-Kameras, indem die Canary Flex ebenfalls ihren Platz findet.

Wie sie sich nun im Praxistest schlägt, dürfen unsere Testblogger herausfinden. Dabei interessiert uns vor allem eins: Hält die Canary Flex was sie verspricht? Wir wünschen viel Spaß beim Testen und freuen uns, dass Ihr uns bei der Montage, der Inbetriebnahme und der längerfristigen Nutzung teilhaben lasst!

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Hallo liebe Freunde des Smart-Homes :-)

 

ich bin auch als Testblogger für die Canary Flex Kamera ausgewählt worden und freue mich rießig wenn ich euch Morgen die ersten Eindrücke dieser Kamera mitteilen darf.

 

Bisher verwende ich in meinem EFH eine Netatmo Presence und eine Mobotix M 22. Ich bin wirklich gespannt, ob die Canary Flex der wirklich sehr gut funktionierenden Presence von Netatmo das Wasser reichen kann.

 

Anbei findet Ihr schon mal ein Bild der wirklich sehr edlen und Apple ähnlichen Verpackung :-). Beim ersten unpacking lass ich euch natürlich gerne teilhaben :-)

 

LG Sline

 

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

[ Bearbeitet ]

Hallo Zusammen,

auch ich darf die Canary Flex testen und möchte  darüber hier berichten.  Gestern ist die Kamera angekommen, und hier ist jetzt der erste Eindruck in Form eines Posts zum Unboxing.

 

Unboxing

 

Sicherlich kann man bei einer Verpackung darüber nachdenken, ob es gut ist, soviel Aufwand zu treiben, und ob hier nicht unnötig Müll produziert wird. Aber das soll an dieser Stelle nicht das Thema sein.

 

Die Kamera wird in einem sehr schönen und soliden Karton geliefert. 

 

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Schiebt man den schwarzen Karton aus der Umverpackung heraus, präsentiert sich eine sehr edle und stabile Box

 

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Diese Box ist mit einem soliden Klappdeckel versehen. Wenn man diesen Deckel öffnet, sieht man in der ersten Etage schon die Kamera. Das macht alles einen sehr gediegenen Eindruck, die Kamera ist in der Passform perfekt geschützt.

 

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An der gelben Lasche kann man dann die obere Etage herausheben, und der restliche Inhaltes kommt zum Vorschein.

 

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Wenn man dann alles auspackt, hat man die Kamera selbst, ein Steckernetzteil, ein USB-Kabel auf einer praktischen Rolle, den Kamerafuß, Schraube und Dübel für die Wandbefestigung des Fußes, eine Kurzbedienungsanleitung nebst Hinweis auf das verfügbare Zubehör und ein kleines Heft mit Zusatzinformationen.

 

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Alles macht einen guten und wertigen Eindruck. Nun wollen wir uns die Teile noch mal einzeln anschauen. Zunächst die Kamera selbst. Durch den eingebauten Akku hat man schon etwas in der Hand,  kein Leichtgewicht, fühlt sich gut an.

 

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Auf der Oberseite der Kamera befinden sich die Löcher für die Lautsprecherabdeckung. Auf der Unterseite befindet sich ein Gewinde. Dieses Gewinde ist passend für eine handelsübliche Stativbefestigung.

 

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Auf der Rückseite ist dann der Kontakt für das USB-Kabel und ein Ein/Aus-Schalter. Der Anschluss für das USB-Kabel ist keine Mini- oder Mikro-USB Buchse, sondern eine Stiftleiste mit zwei Magneten. Das Kabel selbst hat das passende Gegenstück  dazu, und eine kleine Metallplatte, welche sicher auf den Magneten festgehalten wird.

 

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 Zum Abschluss seht ihr auf den folgenden Fotos, das Steckernetzteil, den Kamerafuß mit einem sehr starken Magneten und nochmal die Rolle mit dem Kabel. Das Netzteil hat einen Output von 2000mA, das ist sicher eine gute Leistung um den internen Akku zügig aufzuladen.  Der Magnetfuß hat auf der Rückseite ein Loch für die Schraube zur Wandbestigung, praktische Aussparungen für das Kabel, und die Unterseite des Fußes ist aus einem weichen Kunststoff, um im Standbetrieb einen sicheren Stand zu gewährleisten, aber auch um evtl. Kratzer auf dem Untergrund zu vermeiden.

 

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So, das war es für den ersten Bericht, also das Unboxing. Insgesamt kann ich sagen, das alle Teile einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck machen.  Ich bin mal gespannt, ob die Inbetriebnahme und die darauf folgenden Tests diesen Eindruck bestätigen.

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Hi,

 

hier mal das ganze in schwarz :-) nochmehr Fotos spar ich mir jetzt einfach mal, da ja hanrid schon alles ausführlich fotografiert und dokumentiert hat.

 

Also ich persönlich finde den Aufwand gerade etwas edles und freue mich jedesmal aufs neue, wenn ich eine hochwertige Umverpackung aufmachen kann, da dass schon irgendwie einen Hauch von Qualität hat finde ich jedenfalls.

 

Wie schon gestern erwähnt hat die Verpackung einen gewissen Appletouch und man merkt schon, dass das Produkt von den Entwicklern mit Leidenschaft verpackt und vor allem produziert wurde.

 

Nach dem öffnen der Verpackung, kann man die handliche Kamera schön präsentiert entnehmen. Wie schon erwähnt habe ich in meinem EFH die Netatmo Presence installiert, muss aber zugeben dass die Canary Flex gleich beim ersten herausnehmen einen Pluspunkt gegenüber der Netatmo bekommt, da diese wesentlich handlicher ist und vor allem komfortabler in der Hand liegt. Klar hat die Presence noch den LED Fluter integriert, aber trotzdem gefällt mir die Canary extrem gut.

 

Der mitgelieferte Magnetfuß ist stark und die eigentliche Kamera wird gleich mit einer enormen Zugkraft vom Drehfuß gehalten. Auch ein positionieren in verschiedenen Winkeln geht einfach und hält auf jeder Position bombenfest.

 

Soooo jetzt hab ich mir gerade die App für´s Iphone geladen, mich angemeldet und taste mich jetzt Schritt für Schritt durch´s (vom ersten Eindruck einfache) Setup.

 

Ich muss jetzt nur schon mal bevor die Kamera überhaupt Ihr erstes Bild überträgt einen Negativpunkt anbringen, nämlich das Canary sich den Cloud Service für eine Kamera mit 9,99$ / Monat bezahlen lässt. Hier ist die Integration von Dropbox in der Netatmo Presence wesentlich komfortabler und günstiger.. Aber wir lassen uns jetzt mal überraschen.

 

Zusammenfassung vom ersten Unboxing Step:

 

Positiv (+)

 

- edle Verpackung

- Kamera liegt bei mersten Auspacken super in der Hand und ist richtig Hochwertig

- Magnetfuß extrem stark und Kamera lässt sich in sämtlichen Winkeln kinderleicht positionieren

- Anmeldung bei Canary (in der App) ein Kinderspiel

- Super leicht geführtes Setup

 

Negativ (-)

 

- Der Cloud Dienst soll knapp 9€ im Monat kosten.

 

Über nächsten Schritte werde ich euch Zeitnah berichten.. :-)

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Sooo hier ein weiteres Update :-)

 

die Canary lässt sich wirklich kinderleicht einrichten und hat auch hier wieder den gewissen Appletouch :-) Ich hab euch einfach mal ein paar Bilder vom Installationsmenü der Iphone App mit dazugepackt.

 

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Nach wirklich kurzer Zeit ist die Kamera Einsatzbereit und liefert auch wirklich gestochen scharfe Bilder.  Was man Faiererhalber erwähnen muss, ist das eine Verzögerung von ca 20 Sekunden in Kauf genommen werden muss. Hier muss ich einfach für die Presence sprechen, diese hat Verzögerungszeiten von unter 10 Sekunden.

 

Was mich persönlich (leider) etwas irritiert und etwas ärgert, ist das nach dem Setup zwar eine kurze Einleitung der Canary kommt aber dann gleich die Aufforderung zu einer Member Mitgliedschaft für 9,99€ / Monat oder zum Sparpreis von 99€ / Jahr wenn man gleich bezahlt.

 

Eigentlich Schade, da die Kamera mit Ihren knapp 250€ ja auch nicht die günstigste ist. Hier bekommt ganz klar die Presence einen Pluspunkt, da hier auch eine Anbindung an ein NAS bzw. einen FTP Server und die Integration von Dropbox möglich ist.

 

Ich hab mir jetzt einfach mal das 14 Tägige Testabo genommen und werde die Canary auf Herz und Nieren prüfen.

 

Hier wieder eine Zusammenfassung:

 

Positiv (+)

 

- sehr übersichtlicher Setup Assistent (Auch für Laien super einfach durchzuführen)

- sehr einfache Einrichtung und leichtes Setup Menü

- Kamera ist sehr handlich, leicht zu installieren

- App ist gut durchdacht und liefert gestochen scharfe Bilder

- Kamera hat einen integrierten Akku und kann auch problemlos kurzfristig an nicht Strom Standorten eingesetzt werden (Wlan vorausgesetzt)

 

Negativ (-)

 

- Man wird gleich aufgefordert eine Member Mitgliedschaft für viel Geld zu machen

- Verzögerungen beim Livebild von rund 20 Sekunden

- Keine Anbindung an einen Server oder NAS möglich

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Hallo liebe Community,

 

so nun werde ich auch mal meiner Pflicht nachkommen und euch berichten wie es sich als Testblogger mit der Canary lebt.

Ich verzichte hier ganz bewusst auf die Bewertung der Verpackung oder die Aufmachung, denn die sagt leider nichts über die Qualität des Gerätes aus.

 

Was als erstes auffällt, wenn man die Canary ausgepackt hat - die ist ganz schön schwer. Zumindest hatte ich das nicht erwartet.

Was ebenfalls gleich auffällt, war die schwarze Klavierlackfront bei meinem weißen Exemplar. Und hier kommt auch gleich der erste Nachteil - es verkratzt unglaublich schnell.

 

Wie auch meine Mitblogger schon geschrieben haben, die Einrichtung und Installation ist so kinderleicht gestaltet, da wird es schwer fallen jemanden zu finden, der das nicht hinbekommen. Ich habe die Cam zusammen mit meinem 77 Jahre alten Großvater und seinem IPhone in betrieb genommen und auch er hat es auf Anhieb hinbekommen. In sofern das erste + bei Benutzerfreundlichkeit

 

Was mit ebenfalls sauer aufgestoßen ist, ist die Tatsache, dass man recht schnell daran erinnert wird ein Abo abzuschließen.

Jedoch lässt sie sich auch ohne Abo recht gut einsetzen, wenn man auf den 30 Tage Verlauf (ohne Abo 24h), die erweitere Garantie (2 Jahre), sowie die Diebstahlversicherung verzichten kann.

 

Was gibts sonst noch zusagen - der Lieferumfang beschränkt sich auf Schnellstartguide, Ladekabel, Schraube und Dübel, sowie den Standfuß und diverse Sicherheitshinweise.

 

Soviel erstmal zu den ersten Eindrücken.

 

Ich werde in den kommenden Tagen hier weitere Erfahrungen in einem eigenen Thread posten auf den ich dann verlinke.

Ich würde das ganze dann auch gerne etwas interaktiv gestalten wollen, was bedeutet, das ich Vorschläge für Anwendungsbeispiele von euch entgegen nehme

 

In diesem Sinne - Stay tuned

 

Grüße Napster

 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

Noch einmal Bilder vom Unboxing oder der Inbetriebnahme hier hochzustellen, spare ich mir jetzt. Diese sind bereits in hochwertiger Form hier von anderen Testern hinterlegt.

 

Meine bisherigen Eindrücke:

 

Die Installation ist an sich einfach - leider hatte ich nur das Pech, dass während dieses Vorgangs eine SMS auf meinem Handy ankam, die ich angeklickt habe. Offensichtlich zum falschen Zeitpunkt - als ich wieder in die App zurück wechselte, sagte sie mir, dass ich sie nicht hätte verlassen dürfen. Schade, der Hinweis wäre vorab angebracht gewesen. Die Kamera liess sich dann nicht installieren - ich musste erst einen Reset vornehmen. Danach klappte es dann relativ reibungslos. Relativ, weil das WLAN nicht wirklich gut erkannt wird. An Stellen, die vom Handy als stark ausgewiesen werden, bekam die Kamera kein Signal. Das mutete seltsam an, weil sie das WLAN bei der Einrichtung sofort gefunden hatte und dann auch des Kennwort akzeptierte. An der Fritz!Box kann es nicht gelegen haben, die hat die Kamera auch sofort gefunden. Nach mehreren Neustarts klappte es dann, die Kamera lud sich ein Firmware-Update herunter.

 

Der Betrieb gestaltet sich beim WLAN ebenfalls als nicht stabil. Die Kamera steht jetzt im Garten. Mit dem Handy ist voller WLAN-Empfang an der gleichen Stelle möglich und die Kamera zeigt zumindest zwei von drei Strichen an. Trotzdem bekomme ich zwischendurch immer mal wieder Meldungen, dass sie offline ist. Ein paar Minuten später geht sie ohne Zutun wieder online. Das Bild hingegen ist klasse und scharf. Will man sich das Livebild anschauen, dauert es ca. 20 Sekunden.

 

Die Montage geht mit dem mitgelieferten Sockel gut. Will man die Kamera aber draußen geschützt vor Langfingern montieren, muss man sich für 30 Euro einen Sicherheitssockel extra bestellen. Bei dem Grundpreis von 249€ finde ich das deutlich überzogen. Der mitgelieferte Sockel müsste diese Funktion mitbringen. Nebenbei ist dieser Sockel in Deutschland (noch) nicht verfügbar.

 

Die Software ist einfach zu bedienen. Ich habe eine "große" Canary seit langer Zeit im Einsatz, beide ergänzen sich wunderbar. Schade ist es, dass sich gewisse Parameter auf beide Kameras beziehen. So kann beispielsweise zwar unterschiedliche Verhaltensweisen der beiden Kameras im Nachtmodus einstellen (z.B. die Benachrichtigungsfunktion), aber die Uhrzeit für den Nachtmodus nur für das gesamte System. So ist es nicht möglich festzulegen, dass beispielweise der Außenbereich mit der Flex ab 20 Uhr und der Innenbereich erst ab Mitternacht die Nachtüberwachung beginnen sollen.

 

Bei Preismodell gilt es zu relativieren. Die 9,99€ müssen nicht ausgegeben werden. Ich betreibe meine Canary bisher mit dem kostenfreien Modell und fahre damit sehr gut. Es sind unbegrenzte Datenmengen enthalten, allerdings nur 24h insgesamt. Bein einer Kamera reichte es mir, 24h zurückzugehen. Bei 2 Kameras sind es jetzt nur noch 12h. Das ist von Canary nicht wirklich sinnvoll gelöst (wer mehr kauft, bekommt weniger Leistung), wurde aber in der Vergangenheit schon öfter geändert. Will man die Kamera so einsetzen, dass man bei Bewegungen unterwegs einen Warnhinweis bekommt und dann hineinschaut, reicht das kostenfreie Modell trotzdem vollkommen aus.

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

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Ca. 24 Stunden nach der reibungslosen Erstinstallation und einem tadellosen Betrieb habe ich jetzt leider massive Probleme. Gerne würde ich das Gerät weiter testen, und auch hier berichten. Leider ist der Canary-Server seit ca. 20 Uhr nicht mehr erreichbar. Ich hatte schon die App deinstalliert und wieder neu installiert. Trotzdem kann ich den Server nicht erreichen. Das ist für  eine sicherheitsrelevante Anwendung natürlich nicht gut. Mal sehen, wann der Server wieder läuft.

 

Es ist inzwischen nach 22 Uhr, und meine Android App funktioniert einfach nicht. Die Kamera ist inzwischen wieder connected, mein IPad hat auch wieder Verbindung zur Kamera. Aber das wichtigste Gerät, mein Samsung S7 ist bisher nicht wiederzubeleben. Ich habe die App nochmals de- und reinstalliert, kann mich aber nicht anmelden. Einmal ging es zwischendurch. Aber jeglicher weitere Versuch, mich anzumelden, scheitert mit der Meldung, ich wäre abgemeldet, und ich solle mich neu anmelden, obwohl das vorher jeweils gemacht wurde. Auch mehrfache Versuche bringen kein anderes Ergebnis.

 

Das ist richtig schlecht...

 

Jetzt habe ich mich auch mal an meinem IPad abgemeldet, und versucht mich erneut anzumelden. Auch das funktioniert jetzt nicht mehr. Angeblich unauthorisierter Benutzer, trotz korrekter Anmeldedaten. 

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

[ Bearbeitet ]

Canary ist gerade etwas im Service eingeschränkt...

 

Investigating - We are investigating reports of customers experiencing authentication related issues with my.canary.is. Customers may see one of the following errors "Sorry, you've exceeded the number of login attempts, please try again later" or "502 Something's not right." The following features are affected:

• Login to my.canary.is
• Login to Canary app (iOS and Android)
• Password resets
• Membership upgrades

 

Nachzusehen unter: https://canary.statuspage.io/
Jun 13, 11:07 EDT

 

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Nachtrag

14.06.2017 05:45 - Status ist wieder in Ordnung

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Betreff: Wie schneidet die Canary Flex im Praxistest ab?

[ Bearbeitet ]

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Vorgeschichte 
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Mit großer Vorfreude habe ich die Lieferung meiner neuen Canary Flex erwartet. Täglich bin ich die letzten Tage freudig von der Arbeit ohne Umwege direkt nach Hause um endlich das Paket in Empfang nehmen zu können und die Canary Flex auf Herz und Nieren testen zu können. Aber nicht nur die Cam sollte dabei meinen strengen Bewertungskriterien zum „Opfer“ fallen. Auch ich selbst stelle mich hiermit einem absolut neuem, mir bislang total unbekannten Terrain. Eine Überwachungskamera ist für mich wahres Neuland und ich war echt gespannt, wie ich mich wohl in der Handhabung, gerade im Hinblick auf die App, wohl anstellen würde. Ganz gewiss kann dieses Abenteuer für uns beide eine absolute Herausforderung werden *schmunzel* Aber was soll’s, auch wenn die Canary Flex durch die zahlreichen Herstellertests gnadenlos im Vorteil war stellte ich mich super gern der Herausforderung und war von Beginn an sehr gespannt. Kommen wir nun zu den wichtigsten Eckdaten.

 

 

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Lieferumfang / Verpackung

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1 x Canary Flex Überwachungskamera (Farbe Schwarz)

1 x Netzteil (Stecker)

1 x USB-Ladekabel

1 x Kamerafuß/-Sockel (magnetisch)

1 x Schraube für die Wandbefestigung

1 x Dübel für die Wandbefestigung

1 x Bedienungsanleitung

1 x Hinweis auf verfügbares Zubehör

 

Die Canary Flex (eine wetterfeste Sicherheitskamera für den Außen- und Innenbereich) wurde samt Zubehör in einer sehr hochwertigen für zum Beispiel Smartphones inzwischen handelsüblichen Verpackung geliefert. Optisch ein absoluter Blickfang. Der erste Eindruck stimmt schon mal und lässt bereits erahnen, dass es sich hierbei vermutlich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt.

 

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Technische Daten / Kurzbeschreibung

- entsprechend Hersteller-Angaben -
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Gewicht: 680 g

Abmessungen: 17,8 x 0,7 x 10,8 cm

Batterien: 1 Lithium Ion Akku (nicht wechselbar)

Farbe: Schwarz

 

  • Live-Videos per Gratis-App
  • Benachrichtigungen bei Bewegung
  • HD-Video mit Audio
  • Nachtsichtmodus
  • Digitalzoom
  • Wetterbeständig (IP65)
  • kabellos einsetzbar
  • magnetischer 360°-Sockel
  • Integrierter Verschlüsselungschip
  • Privat-Modus
  • direkte Verbindung zu Notfalldiensten möglich

 

 

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Optik / Verarbeitung
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Optisch kommt die Canary Flex recht stylisch und trotzdem unauffällig daher. In ihrem unaufgeregt abgerundeten Design könnte sie jeder Zeit auch als Dekoartikel zum Beispiel im Regal stehend wahrgenommen werden ^^ Die Verarbeitung an sich scheint mir sehr robust und zweckmäßig. Auch gewichtstechnisch macht sich das bemerkbar, denn die Canary ist alles andere als ein Fliegengewicht. Der magnetische Fuß ist sehr stark und hält die Kamera in jedem Fall fest in der Halterung. Alles in allem ein gelungenes Design und eine tolle Verarbeitung. Es sind keine wackeligen oder gar abbrechbaren Einzelteile vorhanden. So stelle ich mir hochwertige Verarbeitung vor.

 

Neben der Kameralinse und dem Bewegungssensor an der Front hat die Canary oben Lautsprecherlöcher und unten ein Stativgewinde. An der Rückseite findet man dann noch den Ladekontakt für das mitgelieferte USB-Kabel, welches ebenfalls wie der Sockel magnetisch ist und das Kabel direkt in die richtige Position zieht und dort hält.

 


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Mein Erfahrungsbericht 
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Heute berichte ich euch also von meinen Erfahrungen mit der wetterfeste Sicherheitskamera Canary Flex. Wie bereits geschildert befinde ich mich hier auf absolutem Neuland für mich. Die Canary Flex lässt sich laut Herstellerangaben ganz einfach und schnell via App einrichten mit dem Smartphone steuern (egal ob Samsung oder Apple, Android oder iOS) J Dass es „systemunabhängig“ funktioniert finde ich persönlich schon mal wirklich klasse. Denn nicht selten ist es so, dass Features wahlweise ausschließlich iOS oder Android-Usern vorbehalten ist und die Zielgruppe somit bereits im Vorhinein stark eingrenzt ist. Doch hier ist es wohl ganz anders.

 

Die Canary Flex ist unter Anderem mit einem Mikrofon, einem Nachtsichtmodus und einem Bewegungssensor ausgestattet. Die Steuerung kann wahlweise via Handy oder Tablet, sowohl inhouse als auch aus der Ferne erfolgen. Darüber hinaus können non stopp Videoaufnahmen aufgezeichnet und je nach Canary-Mitgliedschaft bis zu 30 Tage lang (für monatlich knapp 10 Euro) in einer so genannten Timeline gespeichert und zugänglich gemacht werden. Grundsätzlich finde ich die Möglichkeit sehr gut. Allerdings schreckt mich der gleich nach der Installation der App erfolgte Kostenhinweis als allererstes einmal ab. Da ich vorerst einmal mit einem Test Vorlieb nehme, habe ich mich daher für eine 14-tägige, kostenlose Testmitgliedschaft entschieden. Hier werden aufgezeichnete Videos 24h in der Timeline gespeichert. Jedes in der Timeline gespeicherte Video kann natürlich auch jederzeit ganz einfach manuell via Menü wieder gelöscht werden.

 

Während der Vorbereitungen (Installation) gehört auch das Anlegen eines Accounts zu den ersten Schritten. Hier bin ich allerdings direkt zu Beginn kurzzeitig „hängen“ geblieben. Denn beim Einrichten des Kontos gab es gleich zwei aufeinanderfolgende Male Verbindungs- bzw. Accounterstellungsprobleme. Als mir die Website nach dem 2. Versuch den Account einzurichten die Fehlermeldung gab, es gäbe bereits einen Account mit meinen Daten, versuchte ich mein Glück und testete ein LogIn mit den von mir zuvor bislang vergeblich zur Registrierung verwendeten Nutzerdaten. Und siehe da, es hat geklappt.

 

Die Canary Flex lies sich mit Hilfe des Installationsmenüs an sich absolut kinderleicht einrichten. Fotos weisen einem den Weg und zeigen wie die Cam wo angeschlossen werden muss, welches Lichtsignal wann erscheint und wie die Kopplung mit dem Smartphone erfolgt. Eine kleine Roadshow hilft darüber hinaus bei den ersten Schritten und zeigt wo man welche Einstellungen vornehmen kann und wie die Canary genutzt wird.

 

So fand auch ich als absoluter Anfänger super schnell in die Bedienung und hatte direkt innerhalb weniger Minuten die ersten gestochen scharfen Bilder auf meinem Smartphone J Stück für Stück teste ich die Funktionen und so gewann die Canary bereits am ersten Tag meine Zustimmung.

 

Da ich zu Testzwecken als allererstes einmal herausfinden wollte, was wohl unsere Viebeiner nachts so treiben, habe ich die Canary direkt einmal im Wohnzimmer so platziert, dass möglichst alle Ecken und Verstecke zu sehen sind. Bereits nach kurzer Zeit wurde ich von dem Benachrichtigungs-Service (den ich zu diesem Zeitpunkt noch aktiviert hatte) auf eine Bewegung im Haus hingewiesen. Mit einem „Klick“ hatte ich die Möglichkeit, den Live-Stream zu aktivieren, was ich natürlich absolut neugierig auf das Ergebnis tat. Schon die Meldung selbst bereitete Freude, denn schließlich war dies der erste erfolg in Sachen erfolgreiche Canary-Nutzung J Doch wie ihr euch sicher vorstellen könnt ist es bei Haustierhaltung eher kontraproduktiv, die allgemeine Einstellung des Bewegungsmelders zu nutzen. Denn das Praktische an der Canary ist nämlich, dass die Empfindlichkeit des Sensors regulierbar ist. Diese Möglichkeit lege ich allen Haustierbesitzern ans Herz, denn sonst werdet ihr förmlich zugespammt ^^  Die ersten Bewegungsmeldungen noch freudig in Empfang genommen habe ich nach ca. 1h die Empfindlichkeit neu reguliert, damit nur noch Meldungen erscheinen, wenn menschliche Bewegungen registriert werden. Auch im Nachmodus liefert die Cam absolut saubere Bilder und registriert problemlos alle in Reichweite erfolgten Bewegungen.

 

Damit auch mein Mann zukünftig Zugriff auf die Canary hat haben wir gleich mal ausprobiert ein „weiteres Mitglied“ hinzuzufügen. Auch dies lief reibungslos, sodass wir nun jeder zeit auch unabhängig von einander Zugriff auf den Live-Stream haben.

 

Was aus der App leider nicht zweifelsfrei hervorgeht ist, ob meine abgeschlossene Probemitgliedschaft nach Ablauf der 14 Testtage einfach ausläuft, oder ob diese noch gesondert gekündigt werden muss, damit sie nicht in eine kostenpflichtige Variante umgestellt wird. Es gibt zwar einen zähler, der dir ganz klar sagt, wie viel tage die Probemitgliedschaft noch läuft, nur eben nicht mehr. Egal worauf ich „klicke“. Schade, hier werde ich mich aber noch einmal gesondert auf der Website schlau machen.

 

Wie bereits erwähnt gibt die Canary Flex laut hersteller auch die Möglichkeit, direkt mit Notfalleinrichtungen in Verbindung zu treten. Hierfür gibt es einen Menü-Punkt „Notfallnummern“ in denen 3 fest definierte Einrichtungen (Polizei, Feuerwehr und Notarzt) mit Telefonnummern versehen werden können. Ob die Funktion auch tatsächlich funktioniert kann ich natürlich aktuell nicht sagen. Sollte ich irgendwann einmal in die Versuchung kommen, das einmal testen zu müssen gebe ich euch anschließend gern mein Feedback J ich hoffe allerdings, dass dies so schnell nicht der Fall sein wird.

 

 

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Preis / Leistung
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Preis/Leistung ist für mich als absoluter Anfänger in Sachen Sicherheitstechnik/Überwachungskamera sehr schwer einschätzbar. Ich bin der Überzeugung, dass man sich Sicherheit durchaus etwas kosten lassen kann. Schließlich geht es hierbei um die eigene Sicherheit. Dabei sollte die Funktionalität immer im Blick behalten werden. Die Canary Flex ist mit samt der App nach meiner Einschätzung ein ausgereiftes System. Die für „dauerhaft“ gespeicherte Videodaten notwendige Mitgliedschaft wird mit monatlich knapp 10 Euro berechnet. Ob das notwendig ist, muss jeder selbst entscheiden. Grundsätzlich schön, dass es diese Möglichkeit gibt. Die Canary Flex selbst schlägt mit rund 250 Euro zu buche. Wenn man sein komplettes Haus/Grundstück ausstatten möchte kommen da schnell ein paar Taler zusammen. Zu viel? Hier passe ich und überlasse euch das Feld. Schließlich ist Sicherheit jeden unterschiedlich viel wert Smiley (zwinkernd)

 


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Fazit / Schlusswort
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Also wollen wir es noch einmal kurz zusammenfassen:

 

  1. stylisches und trotzdem unaufgeregtes Design
  2. sehr hochwerte und stabile Verarbeitung
  3. intuitive Menüführung (APP) und leichte Handhabung via App
  4. Cam mit 250€ zzgl. Mitgliedschaftsbeitrag (monatlich 9,99€) recht hochpreisig

 

Ergebnis: Over all macht die Canary Flex einen sehr ausgereiften Eindruck auf mich. Einfach und intuitiv in der Handhabung gibt sie selbst Neulingen eine schnelle und sichere Möglichkeit sich in das Thema Sicherheitssysteme einzufinden. Mit kleinen Holpersteinen zu Beginn bei der Einrichtung kann ich leben. Hierbei wird es sich vermutlich um Verbindungsprobleme zum Server gehandelt haben, die sich nach erneutem Versuch in Luft aufgelöst haben. Optisch ein absoluter Hingucker, doch preislich sicher nicht das Günstigste. Doch hier muss jeder selbst entscheiden, was einem die eigene Sicherheit im Endeffekt wert ist. Ich bin fürs Erste überzeugt und bin auf die kommenden Testtage gespannt.

 

Liebe Grüße Smiley (fröhlich)

~ ~ ~ Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber ~ ~ ~