Smart Wohnen Community
Antworten
Community Manager
Beiträge: 2
Registriert: ‎04.11.2016

Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Ein Smartphone mit fest verbauter Tastatur - mit dem KEYone kehrt das typische Blackberry-Gefühl zurück. Doch wie macht sich das Smartphone mit der physikalischen QWERTZ-Tastatur im täglichen Gebrauch? Besonders hervorzuheben ist dabei die Touch-Funktion in der Tastatur, sodass sich der Bildschirm zum Beispiel durch ein Streichen nach oben oder unten scrollen lässt. Auch Schnellstartfunktionen für Apps sind per Tastendruck möglich. Auf Software-Seite ist das KEYone mit der aktuellsten Android-Version, 7.1.1 Nougat, ausgestattet und hat in Sachen Sicherheit zusätzliche Features bekommen. Nun sind unsere Testblogger an der Reihe:  Wie macht sich das Blackberry KEYone im Alltag? Wie nutzt ihr die Tastatur? Wie ist die Bedienfreundlichkeit? Eignet sich das Smartphone als Business-Phone? Das alles und noch viel mehr wollen wir von euch wissen - wir freuen uns hier auf eure Testergebnisse!

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 7
Registriert: ‎03.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Na da bin ich ja auf praxisnahe Berichte gespannt.
1 Sterne Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: ‎04.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Hallo Leute,

 

zunächst möchte ich mich herzlich bedanken für das tolle Gerät, das ich testen darf. Ich habe bisher noch nie etwas "gewonnen" und habe mich tatsächlich riesig darüber gefreut.

 

Nun kurz zu mir: Ich nutze seit Jahren BlackBerry Geräte, zur Zeit noch ein hübsches weißes Q10 mit weißer Klapphülle. Bisher hatten alle Geräte die ich genutzt habe entweder BBOS4-7 oder BB10 als Betriebssystem. Das aktuelle BlackBerry 10 ist dabei sehr schön und effizient zu bedienen, für mich eigentlich das perfekte Betriebssystem. Leider wurde es seitens BlackBerry nicht mehr weiter entwickelt, da die Annahme durch die Kunden nicht gegeben war.

Mit dem KeyOne, welches nun nicht mehr von BlackBerry selbst sondern von BlackBerry Mobile in Lizenz hergestellt und vertrieben wird, kommt nun erstmals ein lizenziertes Android Gerät mit Hardwaretastatur auf den Markt. Dieses verspricht, die beiden Welten (Effizienz und Kompatibilität) miteinander zu verbinden. Ob dies nun wirklich so ist, wird sich im Praxistest zeigen.

 

Doch zunächst einige Bilder des frisch gelieferten Gerätes, ein Unpacking sozusagen. Ich habe bewusst die Bilder in voller Größe eingebunden, damit man einen Eindruck des Gerätes und der Verpackung bekommt.

 

Verpackung vorne:

 

 

Verpackung hinten:

 

 

 

Sowohl die Verpackung als auch das Innenleben vermitteln sofort einen Eindruck der Wertigkeit. Dies sage ich nicht nur, weil ich euphorisch dem Testen entgegen sah, sondern weil es wirklich so ist. Fester Karton schützt das Innenleben beim Transport vor Schäden und Plastikeinfassungen, die auf das Zubehör und das Hauptgerät zugeschnitten sind, lassen die Teile nicht verrutschen. Unten seht ihr ein Bild von Allem.

 

 

Mitgeliefert wird, wie in diesem Preissegment zum Standard gehört, ein Netzstecker mit USB Buchse, ein USB-C Ladekabel und ein Headset (WH-60 für die Interessierten). Außerdem liegen ein Sim-Tool, die vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen und eine BEDIENUNG-SANLEITUNG (siehe unten) bei. Lachender Smiley Hier musste ich tatsächlich ein wenig schmunzeln, aber wenn man es nüchtern betrachtet, darf so etwas normalerweise nicht passieren. Das wirft einfach ein schlechtes Bild auf den Hersteller.

 

 

Um bei der Bedienungsanleitung zu bleiben: Diese ist, wie heute oft aber leider üblich, sehr sehr kurz gehalten. Es werden lediglich wie oben im Bild zu sehen die Hardwarebegebenheiten des Gerätes mit Sicht auf die Vorderseite erklärt und wie man in fünf Schritten die SIM-Karte und SD Karte ins Gerät einlegt. Dafür gibt es diese Informationen auch nicht nur in deutscher sondern auch in englischer, tschechischer und slowenischer Sprache.

 

Damit man nun einen Eindruck des Gerätes bekommt, habe ich es noch einmal von vorne und von hinten abgelichtet.

 

 

Die Rückseite besteht, wie schon beim Passport Silver Edition, aus einem gummiähnlichen Soft-Grip Material mit Struktur. Gepaart mit einem guten Schwerpunkt liegt das Gerät gut in der Hand und rutscht auch nicht so leicht heraus beim Bedienen. Die Kamera ist im oberen Bereich, das LED Blitzlicht direkt daneben. Hier kann man auch bereits den Aluminiumrahmen erkennen, der dem Gerät nicht nur eine außergewöhnliche und vom Standard abweichende Form gibt, sondern auch sehr hochwertig aussieht.

 

 

Die Vorderseite ist hier natürlich gegenüber den anderen Androiden am auffälligsten. Wenn man jedoch bisher nur BlackBerrys mit Hardwaretastatur genutzt hat, ist dieser Anblick weniger spannend. Einzig feststellen kann ich, dass es sich um eine BlackBerry Hardwaretastatur handelt. Das heißt für die, die sie nicht kennen, dass der Druckpunkt angenehm und die Reaktion äußerst gut ist. Die hochglänzende und glatte Oberfläche der Tasten, die von den Porsche Design Modellen der P'9983er Reihe übernommen wurde, ist nun nicht ganz mein Geschmack. Man rutscht leichter von den Tasten ab, gewöhnt sich aber daran. Allerdings finde ich, dass die Tastatur vom BlackBerry Passport in Sachen Druckpunkt und Haptik nach wie vor die beste am Markt ist und auch vom KeyOne nicht übertroffen wird.

 

Für mich auch nicht neu war die Touch-Sensitive Funktion der Tastatur, also dass man nur durch Wischen der Tastatur beispielsweise scrollen kann. Das erleichtert die Bedienung der Apps und Webseiten zum Teil ungemein, da man die Finger nicht im Bild haben muss und man das gesamte Display zum betrachten nutzen kann. Auch Tastaturbefehle bei der Eingabe können mit Hilfe der Funktion genutzt werden, dazu aber später mehr.

 

Einzig der Fingerprint-Sensor ist für mich ein neues Spielzeug. Vor ihm hatte ich tatsächlich am meisten Angst, da er in der Leertaste integriert sein sollte und ich Sorge hatte, dass dadurch Anschlagpunkt und Größe der Taste leiden. Das kann ich bis jetzt zum Glück nicht feststellen. Der Sensor tut seine Arbeit und auch bei Leerzeichen schreibe ich genauso schnell wie mit einer Tastatur ohne Sensor.

 

Von der Tastatur am unteren Ende wenden wir uns nun kurz dem oberen Ende des Gerätes zu. Wir haben im Aluminiumrahmen links eine Selfie-Kamera verbaut, daneben natürlich der Lautsprecher zum Telefonieren, ein kleines Loch und die Sensorik. Da sowohl Kamera, Lautsprecher und Sensorik wohl zur normalen Ausrüstung gehören, möchte ich noch kurz das kleine Loch erklären.

Hier ist die für BlackBerry Modelle bereits seit ewiger Zeit zum Standard gehörende BenachrichtigungsLED verbaut. Diese war lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal der BlackBerry Geräte und kann in verschiedenen Farben auch im Lautlos-Betrieb genau konfiguriert werden und damit anzeigen, was von wem gerade neu reingekommen ist. Jedenfalls hoffe ich das, da ich diese Funktion bisher auch immer gerne genutzt habe, aber mich bisher noch nicht wirklich damit beschäftigen konnte - aus Zeitmangel. Hier wird hoffentlich noch Positives zu berichten sein.

 

Ich rechne jedenfalls damit, dass ich hier nicht nur appübergreifend Farben ändern kann, sondern beispielsweise wie bei BB10 gewohnt verschiedenen Personen aus meinem Kontaktebuch Farben zuweisen kann. So ist es beispielsweise möglich, bei einer Besprechung mit stumm geschaltetem Gerät dennoch an der LED festzustellen, wenn sich der Chef meldet und man eventuell kurz unterbrechen sollte -und das ohne die Besprechung zu stören.

Oder man weist seinem Freund seine Lieblingsfarbe zu und weiß so immer, dass man eine Nachricht von ihm erhalten hat und keine unwichtigen anderen Sachen. Herz

 

Soviel nun kurz zum Gerät selbst und zum Unpacking. Ein bisschen habe ich mit Android schon herumgespielt, aber bitte habt Verständnis, dass ich zu Android selbst wirklich noch keine Angaben machen kann, da ich es zum ersten mal verwende. Auf einige kleine Probleme bin ich als ehemalige BlackBerry 10 Nutzerin schon gestoßen, die werde ich aber dann in der Fortsetzung zur Bedienbarkeit und Effizienz im Alltag anmerken. Fortsetzung folgt also hoffentlich bald.

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 7
Registriert: ‎03.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Und?

 

wie sind denn so die ersten Erfahrungen?

 

Die anderen Testblogger befinden sich sicher Alle noch im Urlaub.

 

 

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: ‎04.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Servus und guten Abend miteinander! Lieber Steffen, ich kann da nur für mich sprechen, jedoch wollte ich das BlackBerry KeyOne erstmal nen bisschen testen, bevor ich euch hier einen kleinen Bericht hinterlasse auch wenn ich verstehen kann, dass durchaus einige auf die weiteren Berichte warten. Hier also meiner ;-)

 


Zur Situation:

Ich bin nicht die Person, die ständig ihre Smartphones wechselt. Jedoch habe ich bereits das ein oder andere hinter mir. Vor dem KeyOne hatte ich ein Sony Xperia Z1c, mit dem ich sehr zufrieden war. Dann hab ich das Angebot gesehen und mich zum Testen für das Blackberry KeyOne beworben. In nächster Zeit stand sowieso der Erwerb eines neuen Smartphones an und warum nicht ein neues Gerät testen. Ich hab schon Erfahrungen mit BlackBerry gemacht und hatte irgendwann um 2011 ein BlackBerry Curve, damals aber noch mit eingenem Betriebssystem. Gerade der Umstieg auf Android und deren hat mich interessiert.

Ich benutze das Handy den ganzen Tag. Hauptaufgabenfelder sind die Verarbeitung verschiedener Messenger (WhatsApp, Threema) und E-Mailkonten (googlemail, GMX) sowie die Nutzung unterschiedlicher Apps im Nachrichtenbereich (spiegel online, kicker, LTO etc.), aber auch dem Spiel Star Wars Galaxy of Heroes und deren Animationen. Gerade wegen BlackBerry Hub, der Synchronisation verschiedener Mail- und Messengerprogramme (wie etwa Microsoft Outlook), ist das BlackBerry KeyOne in mein Blickfeld geraten.


Was erwarte ich?

Weiter stellt sich ja auch immer die Frage, welche Erwartungshaltung an ein Smartphone gestellt werden. Ich finde es immer wieder interessant in anderen Testberichten zu lesen "Smartphone X ist zB nicht so leistungsstarkt wie Smartphone Y". Wenn man sich die Geräte dann mal genauer zu Gemüte führt, sind dann beide immer mal wieder nicht miteinander vergleichbar, da sie für unterschiedliche Bereiche entwickelt wurden. Was erwarte ich also vom BlackBerry Key One?

Ich erwarte ein problemlos laufendes Betriebssystem, das einfach zu bedienen ist und mir die Navigation einfach macht. Weiterhin ist ein leistungsstarker Akku die Grundlage für jedes Smartphone, was mein Interesse wecken soll. Hierbei ist wieder zu beachten, dass ich nicht den ganzen Tag an dem Smartphone klebe, sondern eher sporadisch, aber öfters die Funktionen nutzen möchte.

Die Funktionen wie Apps oder Anwendungen müssen schnell und fehlerfrei arbeiten, sowie auch möglichst viele Dokumente öffnen können. Außerdem lege ich wert darauf, dass diese (natürlich auch Internetabhängig) schnell laden und fehlerfrei aufbauen. Speziell von Blackberry Hub wünsche ich mir, dass ich alle meine Kommunikationskonten dort vereinen kann und diese mittels der Komforttaste problemlos aufrufen kann.

 

Weiter sollte der Bildschirm augenfreundlich scharf und gut lesbar sein und die Tastatur zum einen gut bedienbar, aber auch nicht "nervig" sein. BlackBerry ist ja (zumindest mir) bekannt für seine qualitiativ hochwertigen Tastaturen.

 

In kurz: Ich erwarte keinen Ferrari oder Lamborghini, sondern einen Aston Martin.


Meine Sicht auf das BlackBerry KeyOne

 

Als ich das KeyOne endlich hatte, wollte ich es erst gar nicht anfassen. Es ist sehr gut verarbeitet und macht einen robusten Eindruck. Durch die Fläche auf der Rückseite liegt es gut in der Hand und rutscht nicht. Da es etwas größer als mein Vorgänger ist, war ich gespannt, ob ich mit meinen nicht ganz so großen Händen das Gerät problemlos bedienen kann, bzw., ob ich auch einhändigt zurecht komme. Resultat war, dass ich auch einhändig mit ihm zurecht komme. Die Tasten sind gut erreichbar und sprechen gut an.

 

Nächstes Kriterium war dann auch die Bedienung der Tastatur. Zu Beginn musste ich mich erstmal wieder an das Schreiben mit Tastatur gewöhnen - hat aber nicht lange gedauert. Die Tastatur ist gut aufgeteilt und auch mit dickeren (wie meinen) Fingern sehr gut bedienbar. Ich finde auch, dass die leicht abgeschrägten Tastaturfelder zu beiden Seiten sehr zum guten Bedienen und Schreibgefühl beitragen. Auch der Fingerabdrucksensor funktioniert einwandfrei! E-Mail und Nachrichten zu schreiben ist für mich mittlerweile ein reiner Genuß. Zudem ist das Scrollen mit der Tastatur problemlos möglich und wird von mir fast ausschließlich verwendet, so kann man den gesamten Bildschirm weiterhin begutachten.

 

Das "Innenleben" erfüllt meine Erwartungen ebenfalls (fast) zur vollsten Zufriedenheit. Die Kontakte und Daten von meinem alten Smartphone zu transferieren ging (mittels googlemail drive oder wie das heißt) absolut problemlos. Ebenfalls ließen sich die von mir benötigten Apps problemlos aus dem Play Store herunterladen, sortieren und in Ordnern zusammenzufassen. Auch der Touchscreen spricht problemlos an und erfüllt alle Wünsche.
Meine Messenger und E-Mailkonten (die muss man evlt unter den Einstellungen im E-Mailkonto freischalten!) wurden fast (!) alle von BlackBerry Hub erkannt und problemlos zusammengeführt. Einzig der Messenger Threema ist derzeit nicht mit Hub kompatibel, was mich jetzt nicht nervt, aber trotzdem einen kleinen Abzug in der B-Note gibt. Hub liegt auch auf der Komforttaste, mit der man (wirklich) von überall sofort in die App kommt. Zumindest gab es bei mir keine Probleme damit. Generell ist die Einstellung von Macros sehr gut für Vielnutzer. Jede einzelne Taste ist mit einer Funktion belegbar, die die Funktion nach kurzem halten der Taste den Anwender in die gewählte Anwendung bringt.

Die Apps funktionieren einwandfrei und werden schnell geladen.

Der Bildschirm zeigt ein sehr angenehmes und gutes Bild der Anwendungen. Auch in den verschiedenen Helligkeitsstufen kann man (auch bei Sonnenschein) den Bildschirm gut lesen. Zu lesen war immer wieder mal, dass die Kamera nicht die Beste ist. Auch dem bin ich nachgegangen und kann diese Einschätzung nicht richtig nachvollziehen. Die 12-Megapixel-Kamera macht gestochen scharfe Bilder und erfüllt meine Erwartungen voll. Wenn man sehr anspruchsvolle Bilder (und da hab ich jetzt mal keine Ahnung, was man dafür an Anforderungen stellen muss) machen möchte, braucht es meines Erachtens sowieso eine Spiegelreflexkamera, zumindest aber eine professionelle Kamera. Daher finde ich, dass man da teilweise übertreibt. An meinen Bildern habe ich nichts auszusetzen!

 

Was gibt es jetzt noch zu sagen? Das BlackBerry KeyOne erfüllt meines Erachtens alle Anforderungen an ein Business-Smartphne der heutigen Zeit. Der Speicher ist laut Hersteller bis auf zwei Terrabite mittels micro-SD-Karte erweiterbar und macht auch das Speichern größerer Daten, wie zB Filmen oder Musik problemlos möglich. Bei meiner Nutzung hält der Akku locker zwei Tage, ohne wieder aufgeladen werden zu müssen. Habe es heute morgen vom Ladekabel gegen 8 Uhr getrennt und trotz intensiver Nutzung immer noch 57 % Akku. Der Ton bei Telefonaten ist außerdem sehr klar und gut verständlich. Auch die Erreichbarkeit erfüllt sämtliche Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit.

 

Wer ein Smartphone möchte, das einen guten Eindruck macht, jedoch nicht aufdringlich ist, fährt mit dem BlackBerry KeyOne sehr gut. Alle Funktionen arbeiten einwandfrei und sind durch die frei belegbare Komforttaste schnell hervorrufbar. Ich nutze es sehr gerne!

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für die Möglichkeit bei smart-wohnen.de bedanken, für das Testen des BlackBerry KeyOne ausgesucht worden zu sein! Herzlichen Dank! Außerdem hoffe ich, dass euch mein Bericht ein wenig weiterhelfen konnte.

 

 

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: ‎14.02.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Hallo zusammen, auch ich bin dran das Blackberry KEYone zu reviewen. 

 

1. Technische Spezifikationen:

4,5″ Display mit 1620×1080 Pixeln

Qualcomm Snapdragon 625, 3 GB RAM

32 GB Speicher, erweiterbar per microSD

Android 7.1 vorinstalliert

Sony IMX378 mit 12 MP, 8 MP Frontcam

Akku mit 3.505 mAh und Quick Charge 3.0

USB 3.1 Typ C

ac-WiFi, LTE-Unterstützung

Maße: 149,3 x 72,5 x 9,4 mm

Gewicht: 180g

 

2. Unboxing: Was ist in dem Paket enthalten? 

Die Verpackung ist in einem schlichten schwarz mit dem Aufdruck des Blackberry KEYone. Es ist eine kleine und hochwertige Verpackung. Die Verpackung gibt einem das Gefühl ein Premiumprodukt erhalten zu haben. 

Neben dem Smartphone selbst sind ein Paar in-ear Kopfhörer, ein Netzteil, ein USB-C Kabel und Bedienungsanleitung enthalten.

20170707-DSC_0454.jpeg20170707-DSC_0457.jpeg20170707-DSC_0464.jpg

3. Erster Eindruck:

Wow, das Smartphone ist ein echter Hingucker. Außerdem wirkt durch die Tastatur das Display größer als es wirklich ist. Ich finde das Metallgehäuse und die schwarzen glänzenden Plastikakzente sind ein wirklich gelungenes Design.  Das Material auf der Rückseite ist nicht so rutschig, wie bei anderen Smartphones, weshalb ich dieses ohne Hülle benutzen werde. Außerdem fühlt sich das BB wirklich gut in der Hand an. Ich mag es wenn Smartphones etwas dicker sind und dementsprechend finde ich das Design/ die Ergonomie sehr gelungen.

20170707-DSC_0461.jpeg

 

Das Userinterface ist aufgrund von Android eine gewohnte Umgebung für mich. Die Einrichtung des Smartphones ging dementsprechend schnell und unkompliziert. Das einzige was ich wirklich eingestellt bzw ausgeschaltet habe, war die Touch-Tastatur. Wenn ich dieses Handy schon teste, dann nicht mit einer Touch-Tastatur auf einem Blackberry welches eine physikalische Tastatur beinhaltet.

Das Handy reagierte im ersten Eindruck schnell und zufriedenstellend.

20170707-DSC_0459.jpeg 

 

4. Ausführlichere Testung: 

Geekbench: Eigentlich wollte ich das Blackberry mittels Geekbench testen und die Leistung in Zahlen quantifizieren zu können. Leider erhielt ich durchgehend Errors in diesem Test. Warum das genau war weiß ich leider nicht, jedoch habe ich wirklich viel versucht, um diesen Test ins laufen zu bringen.

 

Tastatur: Die Tastatur ist das Markenzeichen von Blackberry schlechthin. Wie war die Nutzung im Alltag?

Die Physikalische Tastatur war für mich persönlich ein Rücktritt. Ich bin ein ziemlich schneller Schreiber auf meiner Touch-Tastatur und dementsprechend verlief die Nutzung eher schwierig. Nichtsdestotrotz habe ich diese durchgehend benutzt. Man kann zwar eine Touch-Tastatur nutzen, jedoch würde es keinen Sinn machen dieses Handy zu erwerben, um dann die Touch-Tastatur zu nutzen. Dies wäre schlichtweg eine Verschwendung des Platzes auf dem Handy. 

Die Shortcuts habe ich als sehr hilfreich empfunden (Diese sind jedoch nur im Blackberry Launcher vorhanden. Mir gefiel es Wörter mit Swipe-motions zu löschen, im Browser die Spacetaste zum Scrollen zu nutzen und viele weitere. Hier habe ich mir die Swipe-motions im Internet durchgelesen.

 

Kamera:

Verbaut sind in dem BB eine 12 MP und 8 MP (Frontfacing) von Sony. In guten Lichtsituationen (helles Licht) ist die Kamera zufriedenstellend. Schärfe und Dynamische Reichweite sind super. Hier würde ich sagen, dass das Handy ein treuer Begleiter sein könnte. ABER leider verliert die Kamera bei leicht schlechteren Lichtverhältnissen (Dunkelheit) dermaßen an Schärfe und Dynamische Reichweite, dass ich wirklich enttäuscht war. Sobald es etwas dunkler wird, merkt man, wie die Software versucht die Farben zu sättigen und das Bild zu schärfen. Dies wirkte sehr unnatürlich. 

 

Display: 

Das Display ist einfach der Hammer. Es ist zwar klein aber Oho. Ich liebe es wie meine Bilder meine Spiegelreflex auf dem Display aussehen. Die Farben sind schön hell, scharf und haben einen schönen gesättigten Punch. 

Das einzige war mir aufgefallen ist, ist das man beim schauen von Videos z.B. auf Youtube wirklich viel Platz verschwendet. Das Display ist eben nicht im 16:9 Format. Dies sorgt dafür, das Videos einen schwarzen Rand haben. Bilder werden jedoch komplett ausfüllend auf dem Display angezeigt. Ich kann mich bei dem Display nicht beschweren, da die Farbwiedergabe einfach für mich so zufriedenstellend war, dass ich es einfach geliebt habe (bis auf die Größe des Displays). 

 

Soundqualität: 

Die Soundqualität der Speaker ist mehr als ausreichend. Mir ist es nicht passiert, dass ich die Speaker ausversehen mit einem Finger zuhalte, da die Tastatur den Grip so stellt, dass ich diese nicht verdeckt habe.

Kurz zu den Kopfhörern: Sie tun was sie sollen. Soundwiedergabe, Lautstärkenanpassung und Anrufe annehmen bzw ablehnen. Sie sind nicht sonderlich schlecht und nicht sonderlich gut. Sie erledigen ihre Aufgabe jedoch zufriedenstellend.

 

Akkulaufzeit und USB C:

Es sind 3500 mAh im Blackberry KEYone verbaut. Gekoppelt mit dem kleinen Display ist dieses Smartphone ein Akkubiest. Ich habe mein Handy über Nacht aufgeladen und am Ende des Tages hatte ich immer noch genug um den nächsten morgen zu überstehen. Der nicht Dauerhandy nutzer wie ich, kann das Blackberry bestimmt 2 Tage mit einer Aufladung nutzen. Außerdem wird das Handy über USB-C und Fastcharge aufgeladen. Hier ist meiner Meinung nach kein Akkupack mehr nötig.

20170707-DSC_0462.jpeg

 

Convenience Key: Das Blackberry KEYone hat einen "Convenience Key“ verbaut welches beliebig eingestellt werden kann. Ich selbst habe es benutzt, um schnellen Zugriff auf Google Now zu haben. Wirklich nützlich. Ich finde solch einen Key kann jedes Smartphone gebrauchen.

Android 7.1.: Ist das Android Nougat dem des Google Nexus-Line-Ups gleichwertig? Leider musste ich für meinen ersten Eindruck hier revidieren. Der Ram-Speicher des Blackberrys ist oft mit nur weniger Apps verbraucht gewesen. Wie äußerte sich das? Es kam zu App-Abstürzen. Das Handy fing an zu stottern. Dies wäre bestimmt über weitere Software-updates zu regeln, jedoch zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht komplett zufriedenstellend. Hier kann Blackberry bestimmt nachhacken und dies ändern.

 

Micro-SD: Hell yes! Man kann nie genug Speicher haben. Ich finde es immer super, wenn SD-Slots verbaut sind. Dies spart viel Geld.

 

Blackberry-Messenger etc.: Leider haben diese Messenger einfach an Relevanz verloren und werden dementsprechend nicht mehr in mein Review mit einfließen.

 

Sicherheit: Das Blackberry System hat seine eigene Sicherheitssoftware verbaut. Ich finde sowas immer gut. Man kann leider nicht einschätzen was genau passiert, jedoch kann eine weitere Sicherheitsbarriere nicht schaden.

 

 

5. Zusammenfassende Bewertung:

Mir hat es viel Spaß gemacht dieses Smartphone zu testen. Insgesamt würde ich das Blackberry KEYone als Business Handy empfehlen. Durch die lange Akkulaufzeit hat man einfach immer sein Smartphone zu Verfügung. Einfach nur top.

Dem Standard-Konsumenten würde ich das Handy eher weniger empfehlen. Die Kamera ist eher durchschnittlich und das Display ist für das schauen von Filmen einfach im Gegensatz zu anderen Smartphones dieser Größer zu klein.

Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im heutigen Markt? 550€ ist ein happiger Preis. Hier würde ich mir eine Reduktion von 50 bis 100€ wünschen. Dann wäre das Preis-Leistungsverhältnis top. 

Vielleicht bin ich der einzige für den die physikalische Tastatur ein Rückschritt war.

Jeder der früher schon mal ein Blackberry hatte, wird sich bestimmt freuen in die Nostalgie wieder einzutauchen. 

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 5
Registriert: ‎04.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Hallo zusammen,

 

da ich unter der Woche immer viel zu tun habe, kommt mein erster Testbericht leider auch etwas verspätet. Aufgrund dessen, dass ich das Gerät jetzt schon eine Woche testen konnte, bekommt ihr auch schon erste Alltagserfahrungen.

 

Erstmal noch ein bisschen was zu mir. Ich bin IT’ler und bei uns im Unternehmen unter anderem verantwortlich für das Mobile Device Management. Wir haben bei uns schon ziemlich alle Smartphone Betriebssysteme durch. Es ging los mit den „alten Blackberrys“ mit Enterprise Server, über eine „Mischlandschaft“ mit Android, iOS und Windows Phone, bis wir schließlich zu einer reinen iOS Umgebung gekommen sind, da diese momentan einfach am zuverlässigsten laufen.

 

Persönlich bin ich schon eher jemand, der seine Smartphones oft wechselt. Am besten hat mir bis jetzt das Sony Xperia Mini Pro (auch mit Hardware Tastatur) und das Blackberry Q10 gefallen. Bevor ich das Blackberry KEYone bekam, habe ich ein OnePlus 3, davor das Blackberry Passport SE und ein Blackberry Q10 genutzt.

 

Gehäuse/Verpackung

Als ich das Blackberry vor einer Woche bekommen habe, war ich ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt, da ich unbedingt wieder ein Smartphone mit physischer Tastatur haben wollte und mich das Blackberry Passport im alltäglichen Gebrauch aufgrund des Formfaktors leider nicht überzeugt hat.

 

Die Verpackung wirkt sehr wertig, da der Karton/die Pappe sehr **bleep** ist und sich nicht verwinden lässt. Die strukturierte Oberfläche der inneren Verpackung trägt hier auch seinen Teil bei.

 

Das Gehäuse des Blackberry KEYone ist aus Aluminium, wodurch es sich sehr wertig anfühlt. Das liegt unter anderem an der strukturierten Rückseite, die es sehr gut in der Hand liegen lässt. Das KEYone wiegt etwas mehr und ist etwas dicker als aktuelle Smartphones. Ein Kommentar von meinem Arbeitskollegen war „Was hast du denn da für einen Klotz?“. Mit Hülle wirkt es tatsächlich sehr groß, es liegt aber trotzdem sehr gut in der Hand.

 

6_Vorne ausgepackt mit aller Verpackung.jpg7_Handy komplett.jpg 

13_Vergleich Dicke BB K1 OP3_klein.JPG

Vergleich Dicke Blackberry KEYone und OnePlus 3 

 

Ausstattung

Ausgestattet ist das Blackberry KEYone mit 32 GB Massenspeicher und 3 GB Arbeitsspeicher. Die meisten aktuellen Modelle besitzen mehr Arbeitsspeicher, 3 GB sollten aber im Alltag mehr als genug ausreichen. Ich persönlich bin noch lange nicht an das Limit gekommen. Laut Hersteller ist der Massenspeicher des KEYone um bis zu 2 TB per microSD Karte erweiterbar. Seit dieser Nacht hatte ich zweimal das Problem, dass plötzlich die microSD Karte nicht mehr erkannt wurde obwohl sie im Gerät ist. Nach einer halben Stunde bist Stunde wird sie dann Plötzlich wieder erkannt. Hier muss ich mal herausfinden, ob es an der microSD Karte liegt oder am KEYone selbst.

 

Geladen wird es über aktuelle Technik und zwar einen USB-C 3.1 Slot. Glücklicherweise hat es immer noch einen 3,5mm Kopfhöreranschluss im Gegensatz anderen Herstellern, die immer mehr auf kabellose Kopfhörer setzen und den 3,5mm Anschluss weg lassen.

 

Weiterhin ist NFC, WiFi Direkt und ein UKW Radio mit an Bord.

 

Software

Auf dem KEYone läuft das aktuelle Android 7.1. Da Blackberry sehr viel auf Sicherheit setzt soll es monatliche Sicherheitsupdates für das Android OS geben. Bei meinem Blackberry habe ich auch schon ein Sicherheitsupdate nachinstallieren müssen. Außerdem läuft auf dem Gerät, wie auch schon auf vorherigen Android Blackberrys eine App namens DTEK, die die Berechtigungen der Apps überwacht und informiert, falls z. B. ohne Wissen auf den Kalender zugegriffen wurde.

 

Das System ist verschlüsselt und es wird beim Start auf Integrität geprüft. Zusätzlich lässt sich sogar ein „Start-Passwort“ setzen, das beim Start des Systems eingegeben werden muss. Dieses kann ein anderes sein, als das aktuelle Passwort für die Displaysperre.

 

Auch im Sinne der Sicherheit gibt es eine App Namens PrivacyShade. Diese App verdunkelt Teile des Bildschirms, so dass man z. B. im Flugzeug verhindern kann, dass Mitreisende vertrauliche Informationen mitlesen.

 

Bei Apps mit Widgets muss das Widget nicht mehr auf dem Startbildschirm platziert werden, sondern kann mit einem Wisch nach oben/unten über das App Symbol als „Popup“ geöffnet werden.

 

Die „Productivity-Bar“ ist eine kleine Leiste, die je nach Präferenz, auf der linken oder rechten Seite des Bildschirms angezeigt wird. Mit einem Wisch über die Leiste in Richtung der Mitte öffnet sich eine Übersicht über Kalendereinträge, ungelesene Nachrichten im Hub, Aufgaben oder das Telefonprotokoll. Sie ist in jeder App sichtbar, man hat also immer Zugriff darauf, was super praktisch ist.

 

Außerdem gibt es wie seit Blackberry OS 10 den Blackberry Hub, den ich persönlich als Beste Erfindung im Bereich Smartphone Apps erachte. Der Blackberry Hub ist eine Sammelstelle für Nachrichten aller Art. Man muss also nicht mehr jede App separat öffnen um Nachrichten zu lesen, sondern kann sich allein über eine App über alle Informationen beschaffen die man haben möchte.

 

Screenshot_20170716-181433.pngScreenshot_20170716-135114.pngScreenshot_20170716-181315.png

Productivity Bar                                           Blackberry DTEK                                            Privacy Shade

 

Kommunikation und GPS

Ausgestattet im Bereich Kommunikation ist das Blackberry mit vier GSM, vier UMTS und 14 LTE-Bändern. Für Vielreisende fehlen leider die LTE Bänder 12 und 14 in den USA und Band 19 für Japan. Der Empfang funktioniert zwar trotzdem ist aber durch die fehlenden Bänder eingeschränkt.

 

Hier in Deutschland im O2 Netz hatte ich bis jetzt immer super Empfang. Bezüglich der WLAN Geschwindigkeit gibt es auch nichts zu bemängeln. Internetseiten öffnen sich immer schnell und zuverlässig.

 

GPS nutze ich täglich jeweils eine halbe Stunde zur Arbeit und wieder Heim um über aktuellen Stau informiert zu sein, was hier in München leider Gang und Gebe ist. Das GPS ist beim Öffnen der App sehr schnell initialisiert und läuft dann beim Navigieren sehr genau.

 

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Zur Telefonqualität kann ich bis jetzt nichts Negatives sagen. Sie ist gewohnt gut und ich hatte bis jetzt keine Verbindungsabbrüche. Gefühlt ist sie aber im Vergleich zum Blackberry Passport SE (welches ich auch ca. ein dreiviertel Jahr genutzt habe) und zum Blackberry Q10 (ca. 3,5 Jahre) etwas schlechter. Bei diesen Beiden Smartphones war sie heraustagend.

 

Kameras

Die Hauptkamera des BlackBerry KEYone bietet 12 MP, bei einer Blendenzahl von f/2.0 und einer Pixelgröße von 1,55 μm.

 

Bis jetzt habe ich zwar noch nicht so viele Bilder geschossen, aber ich muss sagen, dass das KEYone trotz der wenigen Bildern eine gute Figur gemacht hat. Bei einem Beachvolleyball Turnier dieses Wochenende war es etwas bewölkt mit ein bisschen Sonne, also keine einfachen Lichtverhältnisse, aber die Bilder waren trotzdem Tip-Top. Die Frontkamera habe ich bis jetzt noch nicht genutzt und werde ich in Zukunft vermutlich auch nicht, da ich persönlich diesen „Selfie-Hype“ eher etwas bescheuert finde.

 

1_Kamera.jpg2_Frontkamera.jpg

 

Zubehör und Garantie

Die Herstellergarantie beträgt wie auch bei manch anderen Herstellern 12 Monate.

 

Als Zubehör gibt es ein Ladegerät mit USB-C 3.1, ein SIM-Tool zum Öffnen des SIM Schachts und ein kabelgebundenes Headset.

 

Eingabegeräte & Bedienung

Jetzt zum eigentlichen Alleinstellungsmerkmal von Blackberry/TCL, der Hardware Tastatur, auf welche ich sehr gespannt war.

 

Die Gesamte Tastatur des KEYone ist wie seit dem Blackberry Passport berührungsempfindlich. Man kann mit ihr z. B. im Browser scrollen oder den Cursor beim Bearbeiten von Texten verschieben. Dies funktioniert bei mir leider nicht so gut mit Android. Manche Apps unterstützen dieses Feature überhaupt nicht und man muss wieder über den Touchscreen scrollen. In Blackberry eigenen Apps, wie z. B. dem Hub funktioniert das Scrollen gut, in anderen Apps ist es leider fast immer etwas ruckelig. Ich hatte mich sehr über diese Funktion gefreut, da diese mit Blackberry OS10 beim Passport sehr gut funktioniert hat. Beim KEYone muss ich leider sagen, dass ich hauptsächlich über den Touch Bildschirm scrolle, weil es über die Tastatur leider nicht gut genug funktioniert.

 

Aber jetzt wieder zum Positiven. Man kann jede Taste der Tastatur zweifach (durch kurzes oder langes Drücken) mit einer individuellen Aktion belegen. Die Belegung mit einer Aktion durch kurzes Drücken funktioniert nur auf dem Startbildschirm, aber Aktionen durch langes drücken funktionieren in jeder App. Ich habe mir z. B. die Aktionen für die „Nicht-stören“-Funktion auf das „L“ gelegt und die Medienlautstärke auf das „o“. Wenn ich also auf dem Hauptbildschirm kurz auf die Taste „L“ drücke, kann ich zwischen Klingelton Lautstärke „normal“/“vibrieren“ und „nur wichtige Benachrichtigungen“ wechseln. Auf der Taste „O“ ändere ich die Medienlautstärke. Mit einem kurzen Drücken auf das „o“ wird zwischen „normal“ und „lautlos“ gewechselt. Finde ich persönlich viel praktischer als die Lautstärke Tasten zu nutzen oder oben über die Benachrichtigungsleiste zu gehen. Die Änderung ist einfach schneller.

 

Worauf ich mich auch gefreut habe, ist dass es Blackberry endlich geschafft hat einen Fingerabdruckscanner in seine Geräte zu bauen. Dieser ist in die Leertaste integriert. Zu Beginn hat er super funktioniert aber ich habe das Gefühl, das er so seine Schwierigkeiten mit nicht zu 100% sauberen Fingern hat. Dieses Wochenende beim Beachvolleyball Turnier mit etwas sandigen und schwitzigen Fingern musste ich die Leertaste bis zu viermal drücken, bis der Display sich entsperrt hatte. Oder heute nach dem Frühstücken mit etwas fettigen Fingern vom Käse schneiden hat es auch bis zu viermal gebraucht bis sich das Gerät entsperrt hat. Das hat mit meinem OnePlus 3, welches ich davor hatte viel besser funktioniert. Hier hat sich der Display fast immer beim ersten Mal entsperrt. Sobald man aber gewaschene Hände hat funktioniert er wieder super, was jetzt nicht heißt, dass ich ein unreinlicher Mensch bin.

 

Die Leertaste kann auch als Auslöser der Kamera genutzt werden, was eine super praktische Funktion ist, da nicht immer ein Finger den Display verdeckt.

 

Wenn man möchte kann man sich auch eine virtuelle Tastatur einblenden lassen. Dies muss allerdings explizit in den Optionen eingestellt werden. Was mich aber in den Tastaturoptionen erstmal sehr verblüfft hat ist, dass man Swipe für die physische Tastatur aktivieren kann. Man kann also schreiben ohne die Tasten zu drücken. Habe ich persönlich noch nicht ausprobiert, da ich mit der Swipe Funktion schon auf einer Touch Tastatur nichts anfangen konnte, ist aber ein sehr interessantes Feature. Vielleicht hat das ja ein anderer Tester mal ausprobiert und kann dazu etwas sagen.

 

Auch bei dem KEYone gibt es berührungsempfindliche Menütasten die oberhalb der physischen Tastatur auf dem Display angeordnet sind. Wenn man sie allerdings mittig drückt funktionieren sie ab und an nicht und man muss ein zweites Mal drücken. Wenn man sie weiter unterhalb drückt funktionieren sie problemlos. Das hat man sich sehr schnell angewöhnt und ist kein Kritikpunkt.

 

An der linken Seite oben befindet sich die Standby Taste, rechts in der Mitte die Lautstärkewippe und darunter die Komforttaste. Diese Taste kann mit jeglicher Aktion über alle Apps hinweg belegt werden. Ich persönlich habe mir hier den Blackberry Hub drauf gelegt. Ich komme als von jeder App aus in den Blackberry Hub, sehr praktische Funktion.

 

Die Anordnung der Komforttaste und der Standby Taste erschließen sich für mich nicht. Ich muss von der „Touchscreen-/Schreibeposition“ das Handy jedes Mal anders in meiner Hand positionieren, wenn ich die Standby- oder die Komforttaste bedienen will. Ich habe also drei Positionen für das KEYone in meiner Hand. Zum Bedienen des Touchscreens/der Tastatur, zum Bedienen der Standby Taste und zum Drücken der Komforttaste. Ich bin Rechtshänder, für Linkshänder wären die Tasten genau perfekt angeordnet, man kommt an alles ohne das Handy neu positionieren zu müssen. Vielleicht ist das aber alles nur Gewohnheit, hierzu werde ich mich auf jeden Fall nochmal melden.

 

Im Vergleich zu der Tastatur des Q10 (auf welchem ich am besten schreiben konnte) und des Passports ist der Druckpunkt beim KEYone sehr hart. Beim Schreiben längerer Texte stolpere ich immer wieder darüber, dass ich eine Taste zu leicht drücke und der Buchstabe dann nicht geschrieben wird. Das ist aber wie der Punkt oben vermutlich auch Gewohnheitssache. Vielleicht wird der Tastenanschlag auch noch weicher mit der Zeit. Sonst lässt es sich jetzt nach einer Woche aber auch schon sehr gut mit der Tastatur schreiben. Für mich nach einer Woche schon entspannter als auf einer Touch-Tastatur.

 

1_Keyboard von schräg links unten_klein.jpg

2_Links liegend_klein.jpg

links Standby-Taste

 

3_Rechts liegend_klein.jpg

rechts Komforttaste, Lautstärkewippe

 

4_oben liegend_klein.jpg

oben 3,5mm Kopfhöreranschluss

 

5_Unten liegend_klein.jpg

unten USB-C Port, Lautsprecher

 

Display

Durch die physische Tastatur hat das KEYone ein sehr ungewöhnliches Displayformat im Vergleich zu Aktuellen Smartphones (3:2 mit einer Auflösung von 1.620 x 1.080 Pixel). Beim Schauen von Videos hat man im Querformat oben und unten einen kleinen schwarzen Balken, was mich aber überhaupt nicht stört. Im Hochformat gibt es bis jetzt keinerlei Nachteile durch das ungewöhnliche Format.

 

Die Helligkeit des Displays ist sehr gut. Es lässt sich sogar mit Sonnenbrille in der prallen Sonne super ablesen. Respekt!

 

Leistung

Als Prozessor kommt eine Qualcom Snapdragon 625 CPU zum Einsatz, welche eher in Mittelklasse Geräten zu finden ist. Blackberry scheint also den Fokus eher auf Laufzeit als auf High Performance zu setzen. Im Alltag bekommt man davon nicht viel mit. Das Gerät läuft sehr flüssig. Allein das Öffnen von Apps die eine Zeit lang geschlossen waren dauert beim ersten Mal etwas länger als gewohnt. Ich persönlich kann hier aber momentan nur mit dem OnePlus 3 vergleichen, was in Sachen Hardware sehr weit oben angesiedelt ist.

 

Akkulaufzeit

Im KEYone befindet sich ein 3505 mAh starker Akku. Die Akkulaufzeit ist gerade auch durch den schwächeren Prozessor herausragend. Der Akku hält bei meiner Nutzung (täglich ca. 2 Stunden Musik, 1 Stunde Navigation, Browsen, Whatsapp) immer 2 komplette Tage, was ich schon lang bei keinem Smartphone mehr hatte. Abends vor dem Schlafen gehen habe ich immer noch zwischen 60% und 70% Akku! Geladen wird der Akku sehr schnell. Außerdem bringt das KEYone noch eine „Boost“-Funktion mit sich, womit der Akku noch schneller geladen wird, da Anwendungen im Hintergrund angehalten werden. Während dieser Zeit kann es sein, dass man keine Benachrichtigungen bekommt, allerdings ist das Handy schneller aufgeladen. Nette zusätzliche Option.

 

Fazit

Schön mal wieder ein aktuelles Smartphone mit physischer Tastatur auf dem Markt zu sehen. Zu den Stärken des KEYone gehören vor allem die lange Akkulaufzeit, die angesprochenen Sicherheitsfeatures und die umfangreichen Eingabemöglichkeiten, untere anderem durch das physische Keyboard.

 

Leider ist das Gerät mit knapp 600€ angesichts der Hardware sehr hoch angesetzt. In meinem Bekanntenkreis geht momentan der Trend dazu, sich nicht mehr so teure Smartphones zu kaufen, gerade weil momentan so viele „China-Smartphones“ nach Deutschland schwappen, dessen Preis natürlich unschlagbar ist. Beim normalen Nutzer wird es Blackberry glaube ich immer noch schwer haben Akzeptanz zu finden.

 

Pro:

  • Vielseitig nutzbare Hardware-Tastatur
  • Guter Bildschirm
  • Super Akkulaufzeiten
  • Exaktes GPS
  • Umfangreiche Sicherheitsfunktionen
  • Wertiges, stabiles Gehäuse

 

Contra

  • Teuer

 

Ich hoffe mein erster Bericht war nicht zu umfangreich und ich konnte euch einen guten Überblick über das KEYone vermitteln.

 

Vielen Dank an das Team von smart-wohnen.de, die es mir möglich gemacht haben diesen Test zu schreiben und wodurch ich jetzt stolzer Besitzer eines Blackberry KEYone bin!

 

LG Smidelis

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 1
Registriert: ‎26.06.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Hallo @Smidelis. Bei deinem Punkt über die Tastatur, also der mit dem Cursor verschieben, hast du da auch mal die TrackPad Funktion genutzt, oder nur den normalen Touch der Tastatur? Mit der TrackPad Funktion klappt das nämlich wunderbar. Einfach zwei mal sanft schnell hintereinander das KeyBoard antippen zum TrackPad aktivieren oder deaktivieren. Dann sieht das so aus wie bei mir unten in der Leiste.
1 Sterne Mitglied
Beiträge: 5
Registriert: ‎04.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Hallo @TechExplorer Nein, die Trackpadfunktion in Texten um den Cursor zu verschieben funktioniert gut. Ich wollte in einer App über die Touch Funktion der Tastatur nach unten scrollen und das hatte nicht funktioniert. Als ich mit meiner Freundin nochmal über meine Testbericht gesprochen hab und ihr die negativen Punkte aufgezählt habe, wollte ich ihr das nochmal zeigen aber ich wusste nicht mehr in welcher App es war und konnte keine finden, in der es nicht funktioniert hat. Sie hat sich aber auch daran erinnert, dass ich mal kurz geschimpft hatte, als ich nicht nach unten scrollen konnte. Bis jetzt hatte ich das Problem nicht mehr Smiley (fröhlich)

1 Sterne Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: ‎04.07.2017

Betreff: Wie schlägt sich das Blackberry KEYone im Alltag?

Hallo zusammen,

 

 

mittlerweile konnte auch ich das Gerät etwas intensiver testen und bin, obwohl ich eigentlich von OS10 komme, recht begeistert. Viele meine Vorredner haben bereits die Vor- und Nachteile gut umrissen, weswegen ich auf diese Gesichtspunkte weniger eingehen möchte, sondern im Folgenden nur kurze Kommentare einfüge. Größtenteils möchte ich kurz noch meine Sicht der Dinge im Vergleich zum BlackBerry eigenen OS10 geben.

 

Also zunächst zu den vorherigen Posts:

 

Jeremy schrieb zum Display:

Das Display ist einfach der Hammer.


 

An sich kann ich das durchaus bestätigen. Jedoch scheint die Oberfläche empfindlich für kleine Kratzer zu sein. Ich hatte das Gerät gerade eine Woche in Benutzung, da bemerkte ich bereits einen mittigen Kratzer am Display. Gut, während man das Gerät benutzt ist er absolut nicht zu erkennen sondern nur wenn man das Gerät bei bestimmten Lichtverhältnissen gegen das Licht hält, dennoch habe ich bei bisher keinem der Vorgängermodelle, vorallem beim Passport, diese Erfahrungen gemacht.

 

Jeremy schrieb zur Tastatur:

Die Physikalische Tastatur war für mich persönlich ein Rücktritt

 

Dieses Empfinden teile ich leider nicht. Ich schreibe seit Jahren auf physikalischen Tastaturen und diese sind meiner Meinung nach unschlagbar. BlackBerrys physikalische Tastaturen sind hier keine Ausnahme sondern eher noch eine Stufe darüber. Aber auch hier spricht aus meiner Sicht die Gewohnheit.

Als kleines Beispiel möchte ich den Unterschied zwischen Passport und Classic Tastatur nennen. Das Classic hat hier den gleichen Tastaturaufbau wie das KeyOne, also vier Reihen mit Sondertasten. Das Passport hingegen ist nur dreireihig und quasi ein Hybrid von Touch und physikalischer Tastatur, da die Sondertasten für Großschreibung und Symbole hier auf dem Touch zu finden sind oder durch längeren Druck auf die Tasten in Zusammenhang mit Auswahl am Touch am schnellsten ausgewählt werden konnten.

Nach ungefähr einer Woche Nutzung hatte ich zunächst für mich entschieden: Auf dem Passport werde ich nie schreiben können, jedenfalls nicht so schnell wie auf dem Classic. Aber man gewöhnt sich an so ziemlich alles und am Ende habe ich am Passport mindestens genauso schnell getippt. Ich denke, wenn man sich als bisheriger Nutzer der Touchtastatur auf die physikalische Lösung einlässt, dann wird man sie nach einer gewissen Umgewöhnungszeit nicht mehr missen wollen.

 

Smidelis schrieb zur Sprachqualität:

Zur Telefonqualität kann ich bis jetzt nichts Negatives sagen. [...] Gefühlt ist sie aber im Vergleich zum Blackberry Passport SE [...] schlechter.

 

Dies kann leider auch ich bestätigen. Die BlackBerry eigenen Geräte hatten immer eine herausragende Sprachqualität beim Telefonieren, die keinerlei Vergleich zu Geräten anderer Marken zuließen. Dies galt im übrigen auch für die Soundqualität der Lautsprecher beim Passport, die nicht nur eine enorme Lautstärke ermögichten (man brauchte eigentlich keine externe Box mehr) sondern auch bei hohen Lautstärke (natürlich je nach Quelle) noch rausch- und übersteuerungsfreie Wiedergabe ermöglichten.

Beides ist leider beim KeyOne eher schlechter geworden. Bitte versteht das jetzt nicht falsch, Soundausgabe und Sprachqualität knüpfen durchaus an die vorherigen Modelle an, sind aber nicht ganz so überragend wie beispielsweise bei einem Passport SE.

 

Das waren nun meine kleinen Anmerkungen zu den vorhergehenden Reviews. Ich selbst kann sagen, dass ich durchaus angetan bin. Am schwierigsten fällt mir jedoch noch die Bedienung des Androiden.

Beispielsweise habe ich schon mehrfach Gesprächspartner zurückrufen müssen, da ich sowohl beim Annehmen des Anrufes vom Home Bildschirm aus als auch bei dem oben aufploppenden Popup bei Anrufen innerhalb von Apps nicht wirklich die richtige Taste gedrückt habe. Liegt das an Android oder an der Android-Version von BlackBerry? Ich weiß es nicht. Aber das ist denke ich Gewohnheitssache.

 

Außerdem ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich Apps mit Swipe von unten nach oben minimieren und beenden möchte. Auch da finde ich sind die Tasten des Android Betriebssystems ein Rückschritt im Vergleich zu BlackBerry 10, dass alleine mit Swipegesten ausgekommen ist.

 

Das Hauptinstrument, der BlackBerry Hub, ist leider auch etwas unterentwickelt im Vergleich zu seinem Pendant auf den BlackBerry eigenen Handhelds. Hier war das Programm im OS bereits voll intergriert. Man konnte also aus dem Hub sämtliche Nachrichten schreiben, ohne die eigentliche Applikation zu öffnen. Bei den Androiden ist es so, dass die Nachrichten im Hub nur zusammenlaufen und bei einem Klick auf eine Nachricht die App öffnet. Das passiert zwar recht schnell und kaum sichtbar für den Nutzer, macht aber einen entscheidenden Unterschied aus: Die Apps sind danach alle geöffnet. Auch fehlt die wirkliche Integration von Whatsapp im Hub. Hier werden zwar erhaltene Nachrichten angezeigt, aber die selbst verfassten Antworten und Nachrichten hingegen leider nicht. Ich hoffe nur inständig, dass das Interesse an den BlackDroiden aus dem Hause TCL etwas mehr Anklang findet, damit sich auch die Softwaresparte von BlackBerry den Wünschen der Nutzer, vorallem der ehemaligen BB10 Nutzer, annehmen kann. Hier kann noch verbessert werden.

 

Was mir persönlich gefehlt hat direkt nach der Einrichtung des Gerätes ist ein Dateimanager. Zwar kann man eine Art Dateimanager aufrufen, indem man in die Speichereinstellungen geht und entweder auf den internen oder externen Speicher klickt, hier wäre aber ein Shortcut für das direkte Aufrufen durchaus wünschenswert gewesen. Die eigentliche Umsetzung dieses Tools ist nämlich durchaus gut.

 

Außerdem ist am Anfang auch noch kein Player für Musik oder Videos installiert. Natürlich kann man sich hier wiederum beispielsweise VLC aus dem Playstore bedienen, aber wenigstens eine rudimentäre Lösung mit Bordmitteln wäre hier wünschenswert. Auch hier ist das neue System leider meiner Meinung nach zu sehr auf die Android Nutzer und weniger auf Business ausgelegt. Hier wäre beispielsweise eine Galerie-App, die Bilder, Videos und Musik zusammen anzeigt, wünschenswert. In diesem Zusammenhang auch gerne ein Dateimanager mit Galerie Funktion.

 

Allgemein hatte ich das Gefühl, dass man bei dem BlackDroiden recht viel aus dem Store nachinstallieren muss. Für Nutzer, die sich mit dem Gerät auseinander setzen wollen, ist dies sicherlich kein Problem, allerdings war ja unter anderem gefragt, ob es sich als Businessphone eignet und in diesem Zusammenhang sollte das Gerät eigentlich alle Funktionen "out of the box" unterstützen um den Nutzer nicht noch zum herunterladen von diversen Apps zu nötigen.

 

Die Produktivität ist jedoch ähnlich gegeben wie bei den OS10 Modellen. Ich kann mir das Gerät nach einigem "Gefrickel" so einstellen, dass ich mit einem oder zwei Klicks im Hub bin, alle Nachrichten und Kalenderanzeigen sehe und auch direkt darauf antworten kann. Durch die Komfort-Taste habe ich die Möglichkeit, die mir wichtigste Funktion auf einen Hotkey zu legen. Auch die LED Einstellungen, die ich bereits in meinem Eingangspost erwähnt habe, lassen sich rudimentär in den Einstellungen der einzelnen Apps einrichten. Dies ist freilich nicht so einfach und übersichtlich wie beim OS10, wo man alle Benachrichtigungen zentral steuern konnte, aber dennoch ist alles möglich.

 

Und da Android die Zukunft zu sein scheint, ist das KeyOne eine gute Brücke zwischen OS10 und Android, die viele Funktionen und vorallem die physische Tastatur mit der Applandschaft von Android verbindet. Ein gelungenes Telefon wie ich meine.

 

Einzig über eine Sache bin ich tatsächlich etwas enttäuscht. Das Gerät ist im allgemeinen mit einem recht hohen Preis auf den Markt gekommen. Bei einem derartigen Einstiegspreis finde ich eigentlich, dass grobe Verarbeitungsfehler in einer ausreichenden Qualitätskontrolle nicht bis zum Endkunden durchdringen sollten. Leider zeigt es sich bei meinem KeyOne, dass die Alu-Leiste an der rechten Seite (mit der Lautstärke-Wippe und dem Komfort-Key) nicht korrekt montiert ist. Sie sitzt tiefer im Gehäuse, als es sein sollte. Dadurch ist das Backcover nicht eben und ich spüre einen Übergang von der Leiste zum Backcover (vorallem zwischen Lautstärkewippe und dem darunter liegenden Key). Das muss normalerweise bei einer Qualitätskontrolle auffallen. Spaltmaße sind mir persönlich eigenltich egal, aber bei jedem Berührungspunkt, wo ich dieses Unebenheit wieder spüre, vermute ich einen Defekt und das stört tatsächlich gewaltig.

Eventuell werde ich den Hersteller ja mal anschreiben, ob bei einem Gerät, dass aus einem Test stammt, auch eine Art Garantieabwicklung möglich ist. Smiley (überglücklich)