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Wie gut überzeugt die Bell & Wyson Hybrid-Glühbirne im Praxistest?

Sie ist halb Glühbirne und halb Überwachungskamera. Damit sorgt die Bell & Wyson BW Pix+ nicht nur dafür, dass den Bewohnern des Hauses ein Licht aufgeht, sondern auch dafür, dass sie sich sicherer fühlen. Dank Bewegungsmelder und Mikrofon erhält der Nutzer eine Benachrichtigung auf seinem Smartphone und könnte sogar mit dem - hoffentlich erwünschen - Besucher mit der Pix+ wie bei einer Gegensprechanlage kommunizieren. Unsere Testblogger dürfen diese Multifunktions-Birne von Bell & Wyson genauer unter die Lupe nehmen und Ihre Eindrücke in der Community von Smart-Wohnen.de teilen. Wir freuen uns über viele Fotos oder gar Überwachungsaufnahmen und sind gespannt, wie zufrieden die Tester mit der Installation, der Handhabung und der Qualität der smarten Glühbirne sind.

Was findet Ihr gut an der Hybrid-Glühbirne und was sollte noch verbessert werden, liebe Testblogger? Viel Spaß beim Herausfinden!

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Betreff: Wie gut überzeugt die Bell & Wyson Hybrid-Glühbirne im Praxistest?

Da ich schon einige Überwachungskameras getestet und in Betrieb genommen habe (ABUS; div. chinesische) war ich sehr gespannt wie sich das Produkt schlägt. Es ist schließlich ein „anderer“ Ansatz eine Birne und eine Kamera zu kreuzen (auch wenn es hier schon ein ähnliches chinesisches  Produkt gibt).

 

Teil1:

Diese Woche ist die Bell&Wyson BW Pix+ nun eingetroffen und hier das erste Feedback vom Auspacken und der Inbetriebnahme:

 

Versandverpackung: Sehr gut, doppelwandiges Päckchen von Media-Saturn

 

 BW-Pix+-Umkarton.jpg

 
   

Verkaufsverpackung: Foliierter Karton, 4 sprachig beschriftet (Deutsch, Französisch, Spanisch und Englisch).

 

BW-Pix+-oben.jpgBW-Pix+-unten.jpg

BW-Pix+-aussen-DE-ES.jpgBW-Pix+-aussen-FR-GB.jpg

 

 

 

Birne liegt komplett  von einem durchsichtigen Kunststoffformteil umschlossen sicher innen drin.

BW-Pix+-Birne verpackt1.jpgBW-Pix+-Birne verpackt2.jpg 

 

Lieferumfang:

  • Birne (BW Pix+)
  • Kurzanleitung (ca. Din A3, beidseitig in 4 Sprachen bedruckt)
  • es liegt KEINE SD Karte bei, die wird wohl auch nicht unbedingt benötigt

 

 BW-Pix+-Kurzanleitung.jpg

 

 (Screenshots allerdings nur in französisch und von einer älteren Softwareversion)

 

 

Größenvergleich:

Phillips LED (dimmbar), Phillips Hue (Smart light), IKEA Stromsparlampe, BW Pix+

 BW-Pix+-Grössenvergleich.jpg
   

 

 Achtung die Maßangabe auf der Verpackung stimmt nicht (wie vieles an der Dokumentation durch mangelhafte Übersetzung ins Deutsche nicht klar verständlich ist, Ursprungssprache schein das Französische zu sein, denn auch die englische Übersetzung ist mangelhaft – hier sind die Übersetzungen bei chinesischen Produkten zumindest besser)

Angegeben ist der Umfang (Verpackung sagt Durchmesser) mit 275mm, als 87,5mm Durchmesser. Das schränkt sicher den Einsatzfall ein, wenn man Sie nicht ohne Lampenschirm von der Decke baumeln lassen will.

 

DSC_2641.JPG BW-Pix+-Durchmesser.jpg    
       
 

Achtung: Die Lampe wird beim Betrieb sehr warm (nach ca. 30 Minuten bei volle Leuchtkraft), man kann sich die Finger dran verbrennen. – Leider findet sich kein entsprechender Hinweis auf der Verpackung oder Anleitung.

 

Wenn man die Birne in eine E27 Fassung einschraubt und einschaltet leuchtet Sie sofort mit voller Helligkeit (sehr hell)

 

Inbetriebnahme der Software (Beispiel: Android)

Die mitgelieferte Kurzanleitung beschreibt kurz die Schritte. Da die Birne über kein Interface,.. verfügt muss der WiFi (WLAN) Empfänger erst mal konfiguriert werden. Dazu muss man sich über WLAN mit der Lampe verbinden, über die Software das WLAN konfigurieren (SSID Passwort eintragen) und dann hoffen, dass es funktioniert.

 

(Screenshots und ausführliche Schritt für Schritt Anleitung in einem weiteren Teil wenn gewünscht)

 

Inbetriebnahme der Software (IOS, iPad)

Der Versuch die Software auf einem iPad zu installieren hat bisher nicht funktioniert. Die Software BW Pix+ ist nur für iPhone verfügbar, läßt sich installieren, aber nach dem starten der App , wird man noch um Erlaubnis gefragt Mitteilungen empfangen zu dürfen, aber dann geht es nicht weiter (iPad Pro 9,7", 2016, aktuelles IOS)

 

Falls es nicht klappt, muss der Resettaster gedrückt werden, aber die Beschreibung und das Photo lassen einen ratlos.

 

Hier das „richtige“ Loch und mit einer Büroklammer kann man zurücksetzen (Besser erst reinstecken und dann einschalten, die Lampe ist wirklich sehr hell)

DSC_2636.JPG 

 

Doch wie sieht nun das erste Bild aus (da die Lampe in einem Lampenständer in ca. 60cm Höhe montiert nach oben schaut, sieht man vor allem die Decke und ein Fenster mit Vorhang, sowie einige Regale)

 

(sorry, Probleme Bilder vom Handy auf den PC zu laden)

 

Was ist mir sonst noch so aufgefallen:

  • Wenn man die Lampe vom Strom trennt und wieder einschaltet, leuchtet Sie in voller Intensität, speichert also nicht die letzte Helligkeitseinstellung – wenn ich sie also als Raumüberwachung in einer Deckenlampe einsetze muss ich sicherstellen, dass niemand ausversehen die Lampe ausschaltet und wieder einschaltet, dann ist alles hell und ohne Handy nicht mehr zu dimmen
  • Im gedimmten Zustand pfeift die Lampe leise, stört mich im Arbeitszimmer trotz Hintergrundmusik, bekomme davon Kopfschmerzen (die warmweißen LEDs stärker wie die weißen)
  • Wenn man Handy aus der Hand legt und der Bildschirmschoner kommt muss man entweder die App neu starten oder im Taskmanager aufrufen, ist jedes Mal ein Neustart mit Willkommenbildschirm,…
  • Man scheint am Handy die Bilder nicht speichern zu können, es kommt der Hinweis einen Snapshot zu machen, aber die Bilder sind in der internen Bildvorschau verfügbar, aber nicht im Album.
  • Die 350° Schwenkwinkel des Kopfes beziehen sich wirklich nur darauf, dass man den Kameraeinsatz (der schwarze Teil) entsprechend drehen kann, Der Blickwinkel ist aber auf ca 160° (ähnlich einer Actioncam) beschränkt.

 

Erstes Fazit:

Sehr ernüchternd; Vieles noch nicht ausgereift (Helligkeit beim Einschalten, App, Anleitung), die Bildqualität scheint aber gut zu sein, der Blickwinkel aber eingeschränkt (dachte man kann von oben ein Rundumbild erhalten)

 

Sobald ich die Screenshots aus dem Handy runtergeladen bekommen gibt es das erste Update, ebenso wenn das iPad läuft.

Als nächstes kommt eine SD Karte rein und dann schauen wir mal, wie gut die Qualität ist.

 

Bis dann Euer

HighFly61

 

 

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Betreff: Wie gut überzeugt die Bell & Wyson Hybrid-Glühbirne im Praxistest?

1. Update: iPad und Bilder:

 

Der Fehler sitzt (meistens) vor dem Gerät. Man muss in den Kringel hinter dem Verweis zu den Geschäftsbedingungen klicken, dann kommt ein Häckchen und schon kommt man in das Programm.

 

Per QR Code auf der Birne (also erst einrichten dann in die Deckenfassung schrauben) kann man die Birne einrichten.

 IMG_0221.PNG

Nach dem Scan mit Beendet verlassen (das entspricht "Einstellungen speichern".

 

 

 

Hier nun die ersten 2 Bilder (Einstellung HD)

 

  1. Blick in den Raum an die Decke

 IMG_0222.JPG

 (sieht recht scharf aus, oder?)

 

  1. Blick nach draußen

IMG_0223.JPG

 

Man sieht die Bilder haben einen Zeitstempel.

 

Beim iPad kann man diese in die Galerie übertragen und von dort ganz normal verschicken.

 

Muss mal schauen wie das bei Android funktioniert.

 

Soviel für heute, update mit mehr Funktionen und SD Karte.

 

Viele Grüße

HighFly61

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Betreff: Wie gut überzeugt die Bell & Wyson Hybrid-Glühbirne im Praxistest?

Frisch aus dem Urlaub zu Hause angekommen finde ich die Bell & Wyson BW Pix+ bei mir zu Hause, unversehrt, versendet in einer guten und sicheren Verpackung. Eine Pendelleuchte auf dem Küchentresen mit E27-Fassung ist schon längst als Testmodell ausgewählt. Das alte Leuchtmittel wird herausgeschraubt und durch die Bell & Wyson BW Pix+ ersetzt, und schon leuchtet sie und einer Einrichtung der Netzanbindung steht nichts im Wege.

 

 Pendelleuchte.jpg


Doch alles der Reihe nach:

 

Verpackung, Lieferumfang und Anleitung:

 

Die BW Pix+ befindet sich in einer transparenten Kunststoffverpackung/Karton. Zum Lieferumfang gehören:

  • BW Pix+
  • Kurzanleitung in deutsch, französisch, englisch, spanisch

Die Kurzanleitung ist in Ordnung, die deutsche Übersetzung ist recht gut. Die Screenshots stimmen zwar nicht exakt überein, grundsätzlich kann aber nach dieser Anweisung installiert werden. Wenn es jedoch nicht auf Anhieb klappt wie das der Fall war, dreht und wendet man das Blatt und sucht nach weiteren Details ohne sie zu finden. Etwas mehr Informationen findet man in dem deutschen Handbuch, das man sich hier runterladen kann: http://www.bell-and-wyson.com/wp-content/uploads/2017/03/Manuel-PIX-GER-v2.1.pdf . Für die Erstinstallation gibt es jedoch begrenzt weiterführende Hinweise. 

 

Inbetriebname der BW Pix+ ...

 

... als Leuchtmittel

Kein Problem. Nach dem Einsetzen der BW Pix+ in die Lampenfassung verhält sie sich wie jede andere LED.

 

... als Kamera

Für die Konfiguration des WLAN-Interfaces der eingebauten Kamera ist ein Smartphone (IOS oder Android) erforderlich, auf dem die kostenlose Software Bell & Wyson BW-PIX+ installiert wird. Alle Arbeiten werden im Test mit einem OnePlus X mit Android 6.0.1 durchgeführt. Die Installation der App (Ver. 2.0.18.23) ist problemlos.

 

Die Konfiguration erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten:

 

1. Verbinden von Smartphone mit BW Pix+

Aus der Liste der WLANs auf dem Smartphone wird die BW Pix+ SSID (s. a. Aufkleber auf BW Pix+) ausgewählt. Danach soll eine Verbindung zum WLAN-Interface der BW Pix+ aufgebaut werden und die BW Pix+ in der App online erscheinen. Es gibt zwar eine WLAN-Verbindung, leider aber geht die Lampe nicht online. Erst ein Reset des WLAN-Interfaces der BW Pix+ (mit einer Büroklammer den Reset-Knopf drücken) führt im zweiten Anlauf zum gewünschten Connect und dazu, dass die BW Pix+ online erscheint.

 

2. Verbinden mit dem Zielnetz

Über den Konfigurationsdialog der Bell & Wyson BW-PIX+ App werden jetzt die SSID des Netzes, in dem die Kamera zukünftig erreichbar sein soll, sowie der dazugehörige Netzwerkschlüssel gesetzt. Angeblich wird die Lampe danach neu gestartet. Dies funktioniert nicht auf Anhieb. Beim zweiten Mal und und nach manuellem Aus- und Einschalten der Lampe sind die neuen Einstellungen aktiv und das WLAN-Interface ist mit dem Zielnetz verbunden.

 

Erste Bilder

 

Das erste Bild:

2017-07-03_20_47_01_=BWLED-004346-YYFFP!1_[1].jpg

Oben im Bild erkennt man den Zeitstempel. Zu beachten ist, dass die Zeit nur die eingestellte Zeitzone berücksichtigt, nicht aber die Sommerzeit, so dass sich eine Diskrepanz von einer Stunde zur echten Zeit ergibt.

 

 Weitere Details folgen ...

 

 

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Betreff: Wie gut überzeugt die Bell & Wyson Hybrid-Glühbirne im Praxistest?

Lampen- und Kameraposition

 

Das 720p-Weitwinkelobjektiv bildet ein Format von 16:9 ab. Die Kamera lässt sich in der Lampe manuell um die vertikale Achse drehen. Damit wird der Bereich des Raumes eingestellt, der erfasst werden soll. Es lässt sich also festlegen, in welcher Richtung die maximale Erfassungsweite möglich sein soll. Der Winkel von 166° ist nicht veränderbar. Auch gibt es keine Zoom-Möglichkeit. Letztlich ist die Höhe der Positionierung entscheidend, wie groß der visuell erfasste Bereich ist.

 

Im Praxistest wird die Leuchte in einem Raum mit 2,50 m Raumhöhe so unter der Decke positioniert, dass die Unterseite der Lampe in ca. 2,05 m Höhe ist, also ca. 45 cm von der Decke entfernt. Es gelang damit einen Bereich des Raumes mit einer Breite von mehr als 4 m und einer Tiefe von ca. 1,60 m zu erfassen. Diese Lampenposition ist im Raum optisch in Ordnung. Sie bietet aber immer noch einen recht begrenzten Erfassungsbereich.

 

2017-07-10_15_57_46_=BWLED-004346-YYFFP!1_.jpg

 

 

 

Aufnahmebereich aus 2,05 m Höhe

 

 

 

 

 

 

 

Manuelles Erstellen von Bildern und Videos

 

Aus der App heraus lassen sich Bilder (jpg) und auch Videos (avi) erstellen. Drei Auflösungen sind wählbar: CGA, VGA und HD. Alle manuell erstellten Aufzeichnungen werden auf dem Smartphone unter dem Ordner BW Pix + in einem der Subordner Photos, Records, Snaps gespeichert.

 

2017-07-10_15_54_07_=BWLED-004346-YYFFP!1_.jpg

 

 

 

 

Das obige Bild hier in VGA-Auflösung:

 

 

 

 

 

Die Default-Einstellung ist VGA. Will man Bilder in HD aufnehmen, muss man dieses Format vor dem Beginn der Aufnahmen auswählen. Die Auswahl bleibt nur solange bestehen, wie man im Aufnahmemodus bleibt. Verlässt man den Aufnahmemodus, geht die Einstellung wieder auf VGA zurück. Leider gibt es keine Option, mit der man HD als Standardauflösung dauerhaft voreinstellen kann.

 

Screenshot_20170708-114332.png

 Das Handling zum Erstellen von Bildern und Videos ist generell etwas umständlich (drei Klicks bis zum eigentlichen Auslösen). Wenn man aber erst einmal im Aufnahmemodus ist, geht es recht flüssig.

 

Das Ende des Aufnahmemodus wird durch eine etwas ungewohnte Meldung angezeigt.

 

Die manuell erstellten Bilder werden im Unterordner Snaps gespeichert. Man kann sie in der BW Pix+ App betrachten. Die Videos (im Unterordner Records) lassen sich nur über eine Smartphone App (z.B. mit Galerie) anschauen. Bilder und Videos kann man auf den PC runterladen und dort weiterverarbeiten.

 

 

Automatisches Erzeugen von Bilden oder Videos

 

Ein automatisches Erzeugen von Bilden bzw. Videos, ausgelöst durch eine Bewegung Alarm.pngoder ein akustisches Signal, ist nur möglich, wenn eine SD-Karte eingelegt ist. Die Aufzeichnungslänge wird unter

Einstellungen --> SD-Einstellungen festgelegt (0/1/3/5 Minuten wählbar):

 

 

 Bewegung.png

 

 

 

Die Sensitivität, mit der ein Bewegungsalarm ausgelöst wird, ist ebenfalls einstellbar. Beste Ergebnisse wurden erzielt mit der Einstellung "niedrig". D.h. schon eine geringe Bewegung im Umfeld führt zum Auslösen des Alarms.

 

 

 

Nach dem Auslösen durch Bewegung wird ein Video in der voreingestellten Länge auf der SD-Karte in HD aufgezeichnet (im Ordner Videos). Zusätzlich wird pro Video ein korrespondierendes Foto zweifach abgelegt (einmal im Ordner Images auf der SD-Karte und zusätzlich (!) im Subordner Photos auf dem Smartphone).

 

 

Aktivität.png

 Präsenz.pngDass neue Aufzeichnungen - ausgelöst durch eine Bewegung - gemacht wurden, wird in der App unter "Aktivität" signalisiert. Alle "Events" sind in einer Liste mit Zeitpunkt der Generierung aufgeführt.

 

 

 

Während der Video-Aufzeichnung werden die Einstellungen der Lampe (Helligkeit, Gelbfarbe) ignoriert, und die Lampe wird in volle Helligkeit umgeschaltet. Am Aufzeichnungsende werden die vorher eingestellten Settings wieder aktiv. Somit ist eine optimale Ausleuchtung für die Aufnahme gewährleistet. Dies kann allerdings sehr störend sein, wenn man während der Aufzeichnung bewusst eine Leuchtaktivität vermeiden möchte. Zumindest wäre eine Wahlmöglichkeit sinnvoll.

 

Die automatisch generierten Fotos kann man sich mit einer Smartphone App (z.B. Galerie) auf dem Smartphone ansehen. Die Videos kann man sich leider nicht auf dem Smartphone ansehen. Dazu muss man die SD-Karte aus der Kamera nehmen und mit einem Lesegerät an einem PC  lesen. Dort können die Videos abgespielt werden. Die Wiedergabe der automatisch generierten Videos war im Test nicht mit Windows 10 Boardmitteln möglich, funktionierte aber über den VLC Media Player problemlos.

 

Fortsetzung folgt ...

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Betreff: Wie gut überzeugt die Bell & Wyson Hybrid-Glühbirne im Praxistest?

Zugriff auf die BW Pix+ vom Smartphone

 

Ein Zugriff vom Smartphone auf die BW Pix+ ist im heimischen WLAN und über eine Datenverbindung auf Anhieb problemlos möglich, ohne Einstellungen am Router vorzunehmen. Offensichtlich registriert sich die BW Pix+ in einer Cloud. Es wäre hilfreich, darüber mehr Informationen zu bekommen bzw. den Vorgang selbst steuern zu können, also auch eine Registrierung ablehnen zu können.

 

Alltagstauglichkeit

 

Bei dem Versuch, die Kamera während einer Abwesenheit für Überwachszwecke einzusetzen, tun sich unerwartet Probleme auf:

 

Erneutes Einlegen der SD-Karte problematisch

Das Wechseln der SD-Karte wird nur im stromlosen Zustand der Lampe durchgeführt. Auch am PC wird die SD-Karte ordnungsgemäß entfernt. Wenn die SD-Karte jedoch neu in die Lampe eingelegt wird, geht die Lampe nicht online. Hat man die SD-Karte wieder entfernt, geht die Lampe problemlos online. Einmal gelingt auch zwischendrin ein kurzzeitiger Online-Betrieb, der zu einer Aufzeichnung führt, allerdings mit einem fragwürdigen Zeitstempel der Aufnahme, einer korrekten Uhrzeit und einem falschen Aufnahmedatum (fünf Tage zurückliegend).

Ein Formatieren der SD-Karte am PC verbessert die Situation nicht. Nach mehreren Versuchen geht die BW Pix+ online, die SD-Karte kann über die App neu formatiert werden. Danach geht die BW Pix+ problemlos online und Aufnahmen sind wieder wie gewohnt möglich. Merkwürdigerweise ist das Datum jetzt in Ordnung, die Zeit entspricht aber GMT und nicht der eingestellten Uhrzeit/Zeitzone, also – 2h. Nach dem Sichern der Daten von der SD-Karte auf dem PC, wird die SD-Karte erneut eingesetzt. Die Lampe geht wiederum nicht online. Verwendet wird eine SanDisk Ultra microSDHC UHS-I Class 10 Card mit 16 GB Kapazität.

 

Weitere Auffälligkeiten:

  • Nicht immer wechselt die Lampe während der Aufnahme in den vollen Helligkeitsgrad
  • Nicht jede Bewegung wird erkannt; manchmal erfolgt einfach überhaupt keine Aufzeichnung trotz Bewegung im Kernbereich der Kamera (z.B. ist nach einer längeren Abwesenheit und beim Eintreten in den Kernerfassungsbereich einfach keine Aufzeichnung und kein Alarm erfolgt).

 

Bewertung

Die Kombination von Lampe und Kamera in einem Bauteil ist ein interessanter Ansatz und kann in bestimmten Einsatzfeldern sehr interessant sein, z.B. zur dauerhaften Überwachung eines bestimmten Bereichs im direkten Leuchtkreis der Lampe. Die Bedienung der App ist nicht kompliziert. Ein Zugriff über das Smartphone ist problemlos möglich. Somit sind die Basisfunktionalitäten für einen Überwachungsbetrieb nutzbar.

 

Allerdings wären einge Verbesserungen bzw. Erweiterungen der App sinnvoll:

  • Die App wird ständig neu initialisiert, wenn der Bildschirmschoner beim Smartphone aktiv wird. Es erscheint bei der App erneut der Begrüßungsscreen; Ausnahme: Man ist im Aufnahmemodus.
  • Nicht alle Settings bleiben:
    • Die Lampeneinstellungen (Helligkeit, Gelbtönung) werden nicht dauerhaft gespeichert und gelten nur während der Betriebszeit, in der sie gesetzt werden; nach einem Aus- und Einschalten der Lampe müssen sie erneut gesetzt werden
    • Das Bildformat ist standardmäßig VGA. Wenn man es vor einer Aufnahme in HD ändert, bleibt es bestehen, solange man im Aufnahmemodus bleibt; nach Verlassen des Aufnahmemodus ist es wieder VGA
  • Videos auf der SD-Karte können auf dem Smartphone nicht angeschaut werden
  • Eine Dämmerungsfunktion für das Einschalten der Lampe auf volle Leuchtkraft wäre sinnvoll. Damit könnte bei einem Dauerbetrieb der Lampe mit Kamera gewährleistet werden, dass die Lampe nur nachts, nicht aber tagsüber leuchtet
  • Die deutschen Meldungen sind oftmals sehr abenteuerlich, sicherlich bedingt durch die Übersetzung; eine sprachliche Anpassung ist nötig

Fazit

 

Mit Akribie und Goodwill ist ein Einsatz im Alltag möglich. Wenn man einmal einen Betriebszustand eingerichtet hat und diesen nicht ändert, mag ein problemloser Betrieb möglich sein. Insgesamt wird jedoch eine unzureichende Zuverlässigkeit im Betrieb bemängelt. Inkonsistente Datum- bzw. Zeitangaben, Probleme bei der Nutzung im SD-Karten-Betrieb und nicht zuverlässig arbeitende Bewegungserkennung erschweren das Arbeiten mit der BW Pix+.

 

--> BW Pix+: Gute Idee, Umsetzung bleibt verbesserungswürdig.