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Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

Fahrräder mit cleverer Technikunterstützung haben unseren Alltag schon längst erobert. Jetzt setzt die Fahrradbranche noch eins drauf und bringt smarte Technik in den Fahrradhelm. Wir haben den smarten Livall BH60 Fahrradhelm bereits auf smart-wohnen.de vorgestellt. Dabei steht beim BH60 vor allem der Sicherheitsaspekt an erster Stelle. Doch nicht nur die SOS-Funktion oder die integrierte LED-Beleuchtung inkl. Blinkfunktion machen den Helm zum intelligenten Begleiter. Die eingebauten Lautsprecher können via Bluetooth Musik wiedergeben, ermöglichen das Gespräch mit anderen Mitfahrern und geben Navigationsanweisungen aus. Unsere Testblogger haben nun die Aufgabe genau diese Funktionen in unserer Community zu testen. Wir sind gespannt und wünschen viel Spaß!

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

[ Bearbeitet ]

Heute kam der Livall BH60 Fahrradhelm per DHL. Da er erst einmal richtig aufladen soll (in der Anleitung werden 3,5 Stunden angegeben), kann ich noch keinen Erfahrungsbericht bei der eigentlichen Nutzung geben.

 

Deshalb hier der erste Eindruck und der eigentliche Bericht folgt, sobald ich ihn in der Praxis verwendet habe.

 

Zunächst noch zu mir: Ich fahre jährlich ca. 2.500 km mit dem Rad. Nahezu täglich zur Arbeit (eine Strecke 6,5 km) und am Wochenende auch Touren in den Regionen von 25 bis 50 km. Man mag es nicht glauben, aber ich benutzte bisher so gut wie nie einen Helm. Unverantwortlich, das weiß ich. Ich besitze sogar einen Fahrradhelm, allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass dieser "albern" aussieht. Auf den BH60 aufmerksam geworden, könnte ich mir nun allerdings angewöhnen, immer einen Helm zu tragen, sollten die Funktionen überzeugen.

 

Nun gut: 

Verpackt ist er in einem stabilen, unscheinbaren Karton:

IMG_20170527_170806.jpg

 

Am Helm befestigt war die Kurzanleitung in Deutsch und Englisch und das Ladekabel. Weiterhin enthielt die Verpackung eine Kunststoff-Schachtel mit der Fernbedienung samt Halterung:

IMG_20170527_170748.jpg

 

Der erste Eindruck: Sehr gut! Der Helm ist mit knapp über 280 Gramm nicht schwerer als mein alter Helm (der außer der Schutzfunktion keine weiteren Funktionen hat). Er ist dafür wesentlich attraktiver. Sowohl die Form, Verarbeitung, als auch die Farbe (Schwarz/Anthrazit mit roter Polsterung) sagen mir zu.  

 

Die Fernbedienung macht auch einen guten Eindruck. Kein billigstes Plastik. Natürlich ist sie aus Kunststoff, wirkt aber hochwertig, die Tasten haben einen gut fühl- und hörbaren Druckpunkt.

 

Update 30.5.17:

 

Zwei Tage habe ich den Helm nun im Alltag getestet:

 

Er ist sehr bequem, auch nach längerem Tragen drückt nichts. Er rutscht nicht (vorausgesetzt, er ist korrekt eingestellt) und man schwitzt nicht. Auch gibt es keine unnötig lauten Windgeräusche.

 

Was ich positiv anmerken muss: der Helm ist recht klein. Er wirkt nicht so wuchtig wie mein alter Helm (den ich ja gerade deshalb quasi nicht genutzt habe). Dafür musste ich die Weiteneinstellung ganz losdrehen, um meinen "Dickkopf" gut unterbringen zu können.

 

Zur Technik:

 

- Die Blinker (zum Abbiegen) werde ich bewusst nicht nutzen, da vermutlich kein Autofahrer damit rechnet.

 

- Die Lautsprecher sind "gut". Bei der Größe kann man nicht Hifi-Qualität erwarten, aber ich war erstaunt, wie gut sie klingen und wie laut sie sind.

 

- über das Handy gestreamte Musik ist sehr gut wahrnehmbar, bei lauterer Lautstärke-Einstellung sogar zu laut, um dem Verkehr folgen zu können. Da sollte man auf jeden Fall vorsichtig mit umgehen. Über die Fernbedienung lässt sich der Song weiter oder vor springen oder pausieren. Mit der Musikfunktion bin ich zufrieden.

 

- die Freisprechfunktion hat mich dagegen überhaupt nicht überzeugt. Ich werde weitere Tests (z.B. mit anderem Handy) durchführen müssen, der erste Test war ernüchternd: während ich den Anrufer sehr gut verstehen konnte, hörte er mich nur sehr abgehackt, dumpf und "nuschelnd", so dass wir das Gespräch abgebrochen haben. Nun habe ich vom Fahrrad aus meinen Festnetzanschluss angerufen, da dort ein Anrufbeantworter rangeht, um selber zu hören, wie die Sprache klingt, wenn ich drauf spreche. Und ich kann bestätigen: völlig unbrauchbare Sprachqualität. Wie gesagt, ich werde weiter testen. Aber hierbei bin ich doch enttäuscht. Ich hoffe, dass es vielleicht auch nur ein Verbindungsproblem war. Vielleicht ist das Mikrofon meines Helms auch nicht optimal eingerichtet. Die Freisprechfunktion ist für mich keine Kernfunktion, aber wenn sie nicht in ausreichender Qualität genutzt werden kann, ist sie nutzlos. Weitere Tests folgen.

 

 

Was muss ein Smart-Helm bringen, damit ich ihn als "Helmmuffel" benutze? 

 

- er sollte unauffällig sein (in der dunklen Jahreszeit trage ich eine Warnweste) - Check!

- er sollte keine Druckstellen verursachen - Check!

- er sollte leicht zu handhaben sein, sowohl mechanisch als auch technisch - Check!

- er sollte eine gewisse Mehrleistung gegenüber konventionellen Helmen bieten (Musik/Navigation) - Check!

 

Klingt bislang (bis auf die Freisprechfunktion) doch überzeugend. Und genau das ist der Helm auch. Ich werde mich wohl dran gewöhnen, ihn regelmäßig zu nutzen. Und die Freisprechfunktion bekomme ich hoffentlich auch noch hin.

 

Fortsetzung folgt.

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

Liebe Community Nutzer u. Besucher der Seite Smart Wohnen Community,

 

als Testblogger berichte ich Euch nun von der Nutzung u. Gebrauch des Livall Fahrradhelms BH60:

 

Der Fahrradhelm kam gut verpackt in einem Karton von DHL an:

 

IMG_5786.JPG

 

 

 

 

 

 

 

Im inneren des Kartons war der Helm nochmals verpackt:

 

IMG_5787.JPG  IMG_5788.JPG

 

 

 

 

 

 

Hier nun zwei Ansichten des Helmes u. dazu die Fernbedienung samt Halter  für den Fahrradlenker:

 

IMG_5790.JPG IMG_5791.JPGIMG_5789.JPG

 

 

 

 

 

 

Mir zeigte sich ein erster guter wertiger Eindruck des Helmes.

Das Material des Helmes, Gurte, Verschlußsystem, Fernbedienung u. Halter sind allesamt gut verarbeitet.

 

Noch etwas zum Helm: Der äußere Teil wird aus einem hochfesten PC Material hergestellt.

Der innere Teil wird aus einem speziellen EPS Schaum (USA) hergestellt.

Der Helm besitzt ein stromlinienförmiges Design, sieht somit sehr stylish aus.

 

Das wichtigste ist das der Fahrradhelm natürlich bei einem Sturz den Kopf schützen sollte.

Da ich 2006 einen Fahrradunfall hatte (Schlüsselbeinbruch) u. ohne Helm fuhr,  fahre ich seit Dato immer mit Helm.

Allein schon als Vorbildfunktion für Kinder finde ich es unverantwortlich ohne Helm zu radeln.

 

Nun gut, der Helm sitzt sehr gut auf dem Kopf, durch innenliegende verklettete Polsterung (austauschbar) besitzt er ein angenehmes Tragegefühl.

Alles weitere fällt unter die Rubrik smarte Funktionen, sprich Erhöhung der Sicherheit bzw. Steigerung des Komforts.

 

Der Helm lässt sich gut einstellen.

Die Bedienelemente (drei Tasten) befinden sich an der vorderen Kante des Helmes.

"Power On",  "+" (Lauter),  "-" (Leiser)

Daneben noch das Mikrofon und die Mikro-USB Ladebuchse zum laden des fest verbauten Akkus mit 380mAh.

 

Der Hersteller gibt folgende Angaben an:

Max. Nutzungsdauer der Leuchtenbatterie: 10 Stunden

Musikwiedergabe 3-6 Std.

Standby-Dauer: max. 180 Tage.

Ladedauer für die Aufladung des internen Akkus 3 Stunden.

 

Für die einfache Bedienung direkt am Lenker gibt es die Fernbedienung (s. Foto oben)

Die Fernbedienung ist ab Werk bereits mit dem Helm gekoppelt.

 

Die Fernbedienung wird mit einer Kunststoffklammer am Lenker befestigt. Über eine Art Ratschenfunktion wird die Klemme festgezogen. Das klappt super u. Halter samt Fernbed. sitzt gut.

 

Nach dem auspacken habe ich den Helm mit der Fernbedienung über Bluetooth gekoppelt.

Dazu den "Power Button" an der Vorderkante des Helmes per langem Druck einschalten und einen kurzen Moment warten bis "Pairing" von einer Dame per Sprachansage ertönt.

 

Besitze ein iPhone 6. Nun erfolgt das koppeln zwischen Smartphone und Helm.

Dazu Bluetooth am Smartphone einschalten u. sichtbare Geräte suchen lassen.

In den Bluetooth Einstellungen des Smartphones wurde der Helm als "Helmet Headset" gefunden u. verbunden.

Für die Funktionen Musik, Naviansage, Links -u. Rechts blinken, u. Telefon reicht das bis dahin bereits aus.

 

Für die restlichen Funktionen benötigt man die App: Livall Riding-Cycling u. ein kostenloses Benutzerkonto.

(Benutzerkonto per eMail od. Facebook Anmeldung möglich).

 

Sobald die App heruntergeladen ist, in die App wechseln u. unter "Meine Ausrüstung" den Helm u. die Fernbedienung "Bling Jet" verbinden.

Nach jedem einschalten ertönt dann per Sprachansage "Connected".

 

Durch zwei seitl. im Helm eingebaute Lautsprecher (s. Foto) kann man denke ich mit Sicherheit keine Klangwunder erleben, aber mehr erfolgt in meinem Praxistest.

Der Vorteil ist das die Lautsprecher sich unmittelbar über den Ohren befinden. So bleiben diese frei u. man kann so die Umgebung gut wahrnehmen.

 

Dieser Punkt des Musik hörens kommt für mich nicht in Frage, da man sich auf den Verkehr konzentrieren sollte.

Ich nutze vorrangig die Navigationsanweisungen üb. die eingebauten Lautsprecher.

 

Ein weiterer Pluspunkt ist das man per Ansage über eingehende Telefongespräche informiert wird.

Die Annahme des Gesprächs funktioniert per mittlere Taste am Helm od. auf der Fernbedienung.

 

Zuhause funktionierte dies schon sehr gut, der Gesprächspartner war sehr gut zu verstehen.

 

Der Praxistest draußen wird es noch zeigen, wie sehr Fahrtwind od. Umgebungsgeräusche (z.b. vorbeifahrende Autos) das Telefonat stören.

 

Die weiteren Funktionen im Helm wie zum Beispiel die Unfallerkennung finde ich auch eine super Sache.

Beim Aufprall reagiert ein Sensor im Helm u. verständigt per Smartphone Deinen beliebig einstellbaren Notfallkontakt.

Aber Achtung: Natürlich nur bei Mobilfunknetz-Verfügbarkeit !!

 

Die Walkie Talkie Funktion konnte ich ebenfalls noch nicht testen, da mir der zweite Helm fehlt.

Die Sprachverbindung  soll sogar über eine Gruppe mit mehreren Helmen möglich sein (lt. Livall App).

So kann man während der Fahrt mit dem Radpartner od. der Radgruppe sprechen.

 

Die Blinker werden über die Fernbedienung od. auch mittels App gesteuert.

Die 3 LED'S pro Fahrtrichtung erscheinen deutlich, im dunkeln demenstprechend natürlich besser zu erkennen als bei hellem Tageslicht.

 

Desweiteren ist es auch möglich üb. den Controller am Lenker die Kamera des Smartphones auszulösen.

Mir erschließt es sich aber nicht, was das bringen soll. ;-)

 

Bis hierhin nun mein erster Eindruck und der Test der Smart(en) Funktionen des Fahrradhelmes Livall BH60.

Da ich z.zt. durch eine OP am Fuß noch kein Rad fahren kann, folgt der Praxistest in den nächsten Tagen bzw. nächste Woche beim ersten fahren.

 

Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf:

 

- Annahme u. Verständlichkeit  des Telefongesprächs beim Radfahren (Umgebungsgeräusche, Fahrtwind etc.)

- Möglichkeit der Ansagen per Fahrrad Navi Apps (ich nutze z.b. die KOMOOT App)

- Bluetooth Reichweite? (Angabe ist 10m)

- für Euch teste ich dann noch das Musik hören während des radelns.  ;-)

- wie gut sitzt der Helm noch nach mehreren Stunden Radfahrens?

- Bedienung der Lenkrad Fernbedienung während des Fahrens.

 

P.S. Ab Mitte Juni befinde ich mich 4 Tage auf Fahrradtour von Frankfurt nach Düsseldorf, dann kann ich den Helm ganz ausiebig testen.

 

Bis bald, Euer Testblogger SvenB

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

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Hallo, also auch bei mir ist der Helm inzwischen angekommen und ich habe erste Erfahrungen machen und sammeln können. Ich selbst bin Pendler zwischen Potsdam und Berlin und fahre täglich mit Rad und Bahn. Bisher habe ich Helme (obwohl ich einen habe) immer abgelehnt. Zu schwer, zu stickig und die ganzen üblichen Ausreden. Da ich aber zusätzlich auch gerne mit dem Mountainbike in der Natur unterwegs bin und auch für meine Kinder (6 und 13) ein Vorbild darstellen sollte, blieb natürlich immer ein schlechtes Gewissen. Zufällig habe ich diesen Testblog gesehen und mich beworben, da ein Helm wie der Livall BH60 für einen Menschen wie mich (besonders technikbegeistert) endlich ein überzeugendes Argument darstellen könnte, einen Helm zu tragen.

Nachdem das sicher verpackte DHL-Paket geöffnet war, zeigte sich gleich die Wertigkeit der eigentlichen Verpackung. Direkt beim Herausnehmen des Helmes fiel das geringe Gewicht positiv auf. Der Helm sieht super aus, aussen grau und innen sind die Stoffeinlagen und das Halsschutzstück in knallrot gehalten, was mir sehr gut gefällt. Die Fernbedienung ist noch einmal in einer sehr hochwertigen Zusatzverpackung im Karton.

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Also den Helm direkt nach dem Auspacken einfach schon mal angeschaltet und probiert. Der Sitz des Helmes war auf Anhieb perfekt. Der Aufbau sorgt für eine gute Luftzirkulation, was mir selbst sehr wichtig ist.

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Daraufhin habe ich den Helm problemlos mit dem Smartphone gekoppelt und direkt die Musikwiedergabe ausprobiert. Auch hier gar keine Probleme. Der Klang ist sicherlich nicht wie bei einem Kopfhörer oder einer Soundbar, aber dennoch okay und das bei ordentlicher Lautstärke, die man auch im Stadtverkehr noch wahrnehmen kann, ohne die begrenzte Lautstärke voll aufdrehen zu müssen.

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Das Koppeln der Fernbedienung war dann doch etwas schwieriger, weil zum einen der Akku gänzlich entladen war und so auch kein kurzer Test möglich war, zum anderen, weil ich erst ohne die App den Versuch gestartet hab. Nach dem vollständigen Aufladen in der Installation der App alles super. Problemlose Kopplung und die Steuerung von Musik und Blinker klappt hervorragend. Auch die App (kostenlose Registrierung muss vorher sein) macht einen guten Eindruck. Schönes Detail ist zum Beispiel ein grosser Tacho der angezeigt wird, wenn man eine Tour startet. Hier muss ich noch einmal schauen, wie es einstellbar ist, dass das Display dauerhaft an bleibt, auch wenn das zu Lasten des Akkus geht. Schön ist gerade auch beim Radfahren durch die Kopplung über Bluetooth, dass man die Entsperrung über Fingerabdrucksensor etc umgehen kann, in dem man den Helm als vertrauenswürdiges Gerät hinzufügt.

Insgesamt hab ich dann gestern meinen ersten Tag als Helmträger positiv erleben können. Mit kompletter Nutzung der Musikwiedergabe über Spotify, dem Blinker im Stadtverkehr und vor allem bei hohen Temperaturen, ohne hier eine massive Beeinträchtigung wahrnehmen zu können. Also ein gelungener erster Eindruck und ein positiver Start. Jetzt bleiben natürlich noch weitere Gimmicks zu prüfen, wie die Navigationsansagen und auch die Telefonie. Die Walkie-Taklie Funktion oder auch den über die Fernbedienung auslösbaren Fotomodus kann ich leider nur eingeschränkt testen, da hier Hardware nötig wird, vielleicht gibt es ja noch Tester in der Umgebung, die auf einer Tour mal die Walkie-Talkie Funktion testen wollen. Das wäre natürlich dann ein Highlight bei Familienausflügen:-).

Da ich das ganze jetzt auf dem Handy getippt habe und nicht jedes Wort nachgeprüft hab, bitte Ich, eventuelle Schreibfehler durch Autokorrektur zu entschuldigen..

Ich gehe dann jetzt in die nächsten Testrunden und kann nur sagen, dass ich bisher begeistert bin und in meiner Umgebung bereits alle Versuche, für einen solchen Helm zu begeistern.

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

Nach langem und sehr ungeduldigem Warten konnte auch ich heute meinen Livall, oder Liv  wie ich ihn nenne und im Folgenden weiter nennen werde, in die Arme schließen und möchte nun von meinen ersten Erlebnissen und Gedanken berichten:

 

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!"

 Bereits seine Ankunft bereitete mir große Freude. Nicht nur wegen all der erfüllten Wünsche und des Frohlockens auch einmal etwas gewonnen zu haben, sondern vor allem aufgrund der wahrlich ungewöhnlichen Verpackung! 

So schien die Schachtel, in welcher mir das Prachtstück zugetragen wurde, etwas zu klein für dessen zarte Rundungen zu sein. Die Kanten schienen etwas abgestoßen und der Deckel des geschundenen Pakets gedehnt! Was also tun, wenn ein Paket verschickt werden muss und nur noch kleine Kartons in Reichweite sind?! - Kein Problem, der clevere Logistiker weiß sich selbstverständlich zu helfen und zauberte mir damit doch ein sehr vergnügtes Lächeln auf die Lippen! 

 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!Da Verpackung meines lieben Liv zu groß war, standen die Deckellaschen etwas auseinander, doch mit viel Klebeband und dem dazukleben von Restpappe war das 'Problem' sofort gelöst!

Diese Art der Lösung hat mir doch sehr gut gefallen und ich möchte an dieser Stelle dringend anmerken, dass weder die Umverpackung, noch der Helm durch das zu kleine und etwas verbeult wirkende Paket zu Schaden gekommen ist. 

 

"Kleider machen Leute"

Auch wenn es sich bei Liv nicht um eine eidle Dame im schicken Kostüm oder einen feschen jungen Mann im Anzug handelt, so macht der gute in seiner Verpackung doch einiges her und das Sprichtwort lässt sich gut anbringen!

 

Der schwarze Karton mit der Dreieckigen Aussparung wirkt unaufdringlich, schlicht, edel und sehr elegant. Wie das kleine Schwarze auf einer Party. Sieht gut aus, kann sexy sein und wirkt dennoch seriös. Die in rot gehaltene Schrift und das minimalistische Design tun ihr übriges um Neugierde zu wecken. Dazu gefällt mir der Kontrast des weißen Helms zur Verpackung außerordentlich gut. Ein Umstand der jedoch selbstverständlich nur zum tragen kommt, wenn man sich für diese Variante entscheidet. 

  

Das kleine Schwarze unter den Verpackungen

 Genug geschwafel! - Ab ans Eingemachte!Klasse! Kein zerreißen der Verpackung!

 Wieder wurde wurde ich angenehm überrascht, als ich  feststellte, dass Livall es tatsächlich geschafft hat seine  Verpackungen so zu designen, dass sie durch das öffnen  nicht beschädigt wird!

 

Da die Lasche zum öffnen des Kartons nicht verklebt war, war es möglich diese aufzuziehen, ohne das ihr ein Teil der Farbe oder gar der Pappe selbst zum Opfer fiel. Ein Umstand der mir von den meisten Geräten leider viel zu gut bekannt ist und was ich immer wieder bedaure.

 

Aliens unter uns?

Bevor ich nun allerdings zu all den tollen Eigenschaften des Helms komme, möchte ich euch doch noch ein letztes Mal an meinen Gedanken zur Verpackung teilhaben lassen:

Geht es nur mir so, dass der Radler aussieht, als wäre er all seiner Unterarmknochen und vor allem seines Lenkers beraubt worden? 

 

 

"Aller Anfang ist schwer"

Auch außerhalb seiner Höhle machte Liv einen außerordentlich guten Eindruck. Der Helm wirkt gut verarbeitet und das Material wieß keinerlei Schrammen oder Kanten auf. 

 

Zugegebener Maßen war ich im ersten Moment etwas entsetzt, als ich feststellen musste, dass ich die weiße Version des Helmes geschickt bekommen habe, doch inzwischen gefällt er mir sehr gut, was vor allem an dem schwarzen Innenmaterial, sowie der roten Auspolsterung liegt. Zusammen bilden die drei Farben einen tollen Kontrast und wirken sehr edel. 

An der Seite ist der 'Livall' Schriftzug aufgedruckt, wirkt jedoch in keiner Weise aufdringlich. 

 

Die Form des Helms wirkt vo allen Seiten überaus sportlich. 

 

Die Fernbedienung befand sich in einer eigenen kleinen 'Schatulle' in der Box, was ebenfalls ein Gefühl der Hochwertigkeit vermittelte. 

 

 FrontansichtUntenRückansichtSeitenansichtSteuerung NahaufnahmeFernbedienung

 

Die erste Enttäuschung traf ein, als ich feststellen musste, dass ich leider nicht in der Lage sein würde sofort mit Liv zu spielen, da diesem schlichtweg der Saft fehlte. Zwar lies der Helm sich Problemlos einschalten, doch die Fernbedienung zeigte nicht das kleinste Lebenszeichen, sodass die beiden erst einmal an den Strom angeschlossen wurden und ich mich den zusätzlichen Gimmicks zuwandte.

 

Hierbei handelte es sich unter anderem um ein Deutsches, sowie ein Englisches Benutzerhandbuch, welche Anweisungen zu den ersten Schritten beinhaltete, sowie ein kleines Heftchen mit Warnhinweisen, sowie der Garantiekarte. Dieses war allerdings nur auf Englisch vorhanden, was ich eher Schade fand, da vielleicht nicht alle Anwender des Helms der englischen Sprache mächtig sind und somit die Warnhinweise nicht verstehen können. 

 

Dazu kam noch die Halterung der Fernbedienung, welche mich jedoch eher enttäuschte.

 

Fernbedienungshalterung

 Wie auf dem Bild zu erkennen, besteht die Halterung der Fenbedienung im Großen und Ganzen aus zwei einzelnen Teilen. Der Halterung selbst, sowie einer Gummieinlage, welche mutmaßlich ein Rutschen der Halterung verhindern soll. Leider ist diese Einlage nicht befestigt und fällt beim Anfassen der Halterung sofort heraus, was ich eher unpraktisch finde.

Des Weiteren habe ich doch Sorge, dass man eventuell nicht lange im Besitz der Halterung sein wird, sollte sich der Helm schnell verbreiten, da sie sich ohne weiteres Werkzeug einfach und mit zwei Handgriffen lösen und in die Hosentasche stecken lässt.

 

Die drei Stunden Wartezeit nutzte ich ebenfalls zum herunterladen der Livall App. Diese installierte sich ebenfalls im ersten Moment mit englischen Spracheinstellungen auf meinem, deutsch eingestellten, IPhone 5S, dies konnte in den Einstellungen aber schnell geändert werden. 

Der generelle Aufbau der App ist modern und wirkt sehr übersichtlich, allerdings stieß ich schnell auf die ersten Probleme. So war es nötig ein Benutzerkonto zu erstellen, für welches man unter anderem seine Handynummer angeben muss. An diese wird anschließend ein 6-stelliger Registrierungscode gesendet - auch wenn in der App nur von 4 Zeichen die Rede ist. 

Um die Sms zu erhalten brauchte es in meinem Fall 4 Versuche, dann war ich aber auch schon Registriert und wollte loslegen, wobei ich jedoch schnell gebremst wurde. Auf den ersten Blick erscheint die Benutzeroberfläche zwar modern und intuitiv, doch scheiterte ich, kaum das ich meine Geräte einrichten wollte. Es klappte zwar problemlos alles zu verbinden, doch wie nun was eingerichtet werden muss - vor allem die Notfallrufnummern - wird leider nicht näher erklärt. 

 

"Was lange währt, wird endlich gut"

 Nach ca. dreistündiger Fütterung meines lieben Liv und seines treuen Begleiters der Fernbedienung - ich werde mir wohl noch einen Namen ausdenken müssen, bei all der Zeit, die wir verbringen werden - waren die beiden dann auch satt und zeigten dies durch ihre fehlende Beleuchtung auch deutlich an. 

 

Da der Tag bereits ziemlich fortgeschritten war, wusste ich zwar, dass ich heute keine Tour mehr machen würde, doch ich freute mich dennoch wie ein Kleinkind und begann sofort die ersten Tests durchzuführen. 

 

Allen voran wurde der Helm sebstverständlich als erstes mit dem Handy gekoppelt und die Musik eingeschaltet. Ist diese doch eine der wichtigsten Dinge, wenn man sich auf das Fahrrad schwingen und einfach mal abschalten möchte. Aufgrund fehlender Alternativen war ich hier bisher 'gezwungen' auf InEar-Kopfhörer zurückzugreifen, was zwar ein tolles Musikerlebnis brachte und einen vollkommen abtauchen lies, doch vom Verkehr bekam man nicht mehr sonderlich viel mit. 

 

Vorherige Lösung

Dazu war meine bisherige Lösung, wie auf dem Bild zu sehen, äußerst unpraktikabel. Da durch den Hersteller der Smartphone-Halterung das Musikhören per Kopfhörer nicht vorgesehen war, konnte die Tasche nur halb geschlossen werden (orangenes Bändchen zeigt Verschluss an) und das Kabel wurde teilweise stark abgeknickt. 

Gefiel mir ein Lied nicht, war es des weiteren erforderlich umständlich das Display zu bedienen, da keine Fernsteuerung möglich war.

 

Neue Lösung

Die neue, von Liv bestimmte, Lösung zeigt sich hier dich deutlich schlanker! Nicht nur, dass auf die klobige Tasche künftig verzichtet werden kann - außer eine Navigation mit Bildunterstützung ist gewünscht - sondern auch eine einfache Bedienung ohne Händelösen wird ermöglicht!

Schade ist hier allerdings, dass durch die starke höhe der Fernbedienung der linke Blinker nur schwer erreichbar scheint, sodass ich mir etwas platteres wünschen würde. 

 

 

Ein erster Test der Lautsprecher ergab, dass der Klang zwar nicht herausragend ist, doch muss ich hier auch erwähnen, dass der Klang meiner InEar bei voller Fahr auch nicht mehr das Highlight, sondern eher das Gegenteil war. Durch den pfeifenden Fahrtwind musste die Musik ziemlich aufgedreht werden und auch dann ließen sich die Störgeräusche kaum ignorieren. 

Dafür erhoffe ich mir beim Helm nun allerdings, dass ich halbwegs gute Musik und gleichzeitig statt ausschließlich des Fahrwinds auch die Verkehrsgeräusche wahrnehmen kann. Der Test Musik laufen zu haben und dabei eine Unterhaltung zu führen wurde bereits erfolgreich abgeschlossen und ich würde die Art der Beschallung wie die eines Radios im Auto bewerten. 

Aber näheres dazu, wenn ich den Helm bei realen Bedingungen habe ausprobieren können. 

 

Nach dem Anbringen und Fotografieren der Fernbedienung am Lenker meines getreuen Drahtesels, habe ich mich wieder den Funktionen des Helms gewidmet und einige Aufnahmen gemacht, damit sich von der Auffälligkeit und Wirkung der Blinker selbst ein Bild gemacht werden kann:

 

linker Blinker anKein Blinker anRechter Blinker an

 

Wie im mittleren Bild zu sehen, ist der Helm so gebaut, dass immer Lichter brennen. Wird nicht geblinkt, so wird die obere Reihe dynamisch, sowie die beiden unteren Leisten starr beleuchtet. Beim Blinken, wird die obere Leiste starr und der entsprechende untere Teil dynamisch beleuchtet.

 

"Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!"

Ist der Livall BH60, beziehungsweise mein lieber Liv, nun also genau das, dass ein jeder Fahrradfahrer meiner Meinung nach brauch? Hat er all die Funktionen die gebraucht werden und muss man genau diesen Helm nun also jetzt sofort haben, weil er sowieso nicht mehr verbessert werden kann?

  

Es ist schwierig, wenn nicht eher unmöglich auf diese Frage eine genaue Antwort zu geben, da ich noch nicht die Möglichkeit hatte den Helm im Straßenverkehr auszuprobieren und zu testen wie:

- Das Musikhören über die Lautsprecher funktioniert

- Das Blinken von den Autofahrern angenommen und erkannt wird

- Die Sicherheitsfunktion der Benachrichtigung eines Notfallkontakts durch den Helms arbeitet

 

Dennoch möchte ich hiermit ein erstes Fazit ziehen:

- Die Garantiekarte und Warnhinweise sind nur auf Englisch enthalten

- Das Lose Gummi der Manschette zur Befestigung hätte mir befestigt besser gefallen

- Mir fehlt eine Diebstahlsicherere Möglichkeit die Halterung für die Fernbedienung zu befestigen (z.B. Schrauben statt klipsen)

 

+ Die Lautsprecher haben zwar nicht den besten, aber dennoch einen angenehmen Klang

+ Die Blinker funktionieren einwandfrei und der Hinweispiep, dass die Blinker das Auslösen erkannt haben beruhigt ungemein

+ Der Helm hat ein tolles Design mit ausreichend großer und auffälliger Belichtung

+ Passform ist überaus komfortabel

+ Interessante App mit tollen Gimmicks wie einer Wochen- und einer Monatsstatistik

 

Ich freue mich bereits auf viele verschiedene Abenteuer im Stadtverkehr und auf Radtouren, welche ich mit Liv sicherlich super meistern und hier davon berichten werde.

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

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Hallo zusammen,

auch ich habe gestern den Livall BH60 bekommen und eine erste kleinere Testfahrt auf dem Rennrad absolviert.
Da meine Mittester bereits ausführliche Fotos gemacht haben, auf denen alles Wesentliche erkennbar ist, werde ich nur wenige weitere hinzufügen.
Auch den Text versuche ich eher kurz & informativ zu halten. Ich verwende + (positiv), O (mittel) und - (negativ) zur Bewertung.

Kurz zu mir: Ich bin Rennradfahrer, hatte letztes Jahr einen üblen Sturz und habe nur Dank Helm keine bleibenden Schäden davon getragen. Daher sind mir diese Lebensretter ans Herz gewachsen. Außerdem fahre ich im Alltag viel mit dem Rad, u.a. beinahe täglich 7 km zur Arbeit. Und wenn es nur 3 Minuten zum Bäcker sind, ohne Helm setze ich mich auf kein Rad!

Verpackung: O
Alles ordentlich und sicher, da gibt es nichts dran auszusetzen und spielt daher keine (negative) Rolle

Design: +
Überraschend gut! Habe passend zum Rest meines Rennn-Outfits das weiße Modell. Sportlich geschnitten und trotz der umfangreichen Funktionen und LEDs nicht zu groß.

Tragekomfort: + (aber ein große ABER)
Gewicht & Passform: nicht mehr Gewicht als andere Helme, sitzt vernünftig, das erste Gefühl auf dem Kopf ist gut. Sonst trage ich Helmgröße 54-59. Zwar merkte ich anfangs schon, dass ich einen anderen Helm als meinen eingetragenen Helm habe, aber das ist normal. Bei der 65-minütigen Testfahrt saß er gut.
ABER: Entweder ich bin unfähig, oder die Linke Schlaufe ist verkerht eingesetzt wurden und ist somit verdreht (siehe Foto). Auch der Clip zum Verstellen an dieser Schlaufe ist meiner Ansicht nach falsch herum. Ich werde nochmal genauer schauen müssen, ob sich das vielleicht sogar recht einfach verändern lässt. Ansonsten wäre es etwas unschön. Dennoch habe ich es nach wenigen Augenblicken schon nicht mehr als störend gespürt.

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Bedienung und Funktionalität: O
Die Einrichtung ist zwar nicht total selbsterklärend und braucht ein wenig Ausprobieren. Aber dann geht es ganz gut. Die Blinkfuntion lässt sich mittels Fernbedienung gut auslösen.
Jedoch ist die Fernbedienung für meinen Geschmack etwas zu hoch gebaut, somit nicht 100%ig wackelfest und nicht ganz so leicht zu erreichen. Ein flacheres Design wäre besser. Aber wirklich tragisch ist das nicht.
Die Musikfunktion lässt sich schnell einschalten und gut bedienen.
Eingehden Anruf kann man problemlos mit einem Knopfdruck an der Fernbedienung annehmen, die Info dafür folgt akustisch.
Ausgehende Anrufe sind soweit ich das verstanden hab nur möglich, indem man den letzten Kontakt anrufen kann. Ist für mich aber ausreichend, das Annehmen eingehender Anrufe finde ich wichtiger und dieses funktioniert wie gesagt tadellos.
Die App ist OK, eine Aufzeichnung meiner Route ist für mich nicht relevant, ich nutze dafür andere, weit verbreitete und bewährte Plattformen.
Einstellung der LEDs: Negativ! nur mittels der App möglich ist (sofern ich auch hier nicht falsch informiert bin). Man kann nur dort verschiedene Modi einstellen und den Dauerbetrieb ausstellen, was ich im Sommer tagsüber für gut und Akku-sparend begrüße. Optimal wäre es, wenn man diese Einstellung an der Fernbedienung oder am Helm selbst vornehmen könnte, bei den Abbiege-Blink-LEDs ist dies zum Glück möglich.
Walkie-Talkie-Funktion kann ich nicht nutzen ohne einen weiteren Helm. Könnte bei Gruppenfahrten aber sehr hilfreich sein und aufgrund des guten Sound auch gut klappen.

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Sound: ++
Die Überraschung! Musik ist gut zu hören, ohne dass man zu sehr vom Verkehr abgelenkt wird. Allerdings ist dür mich die Sprachansage zur Navigation viel wichtiger. Und die klappte mit einer herkömmlichen Navigations-App perfekt. Klarer, lauter Sound, selbst bei 50 km/h.

Sichtbarkeit und SIcherheit: leichtes +
Schutzfunktion beim Aufprall: einfach mal drauf verlassen, dass er gut schützt
Notfall-Funktion: funktioniert tadellos, in der App kan man die Kontakte einstellen, die bei einem Aufprall informiert werden. Bei Fehlalarm 90 Sekunden Zeit, um die Notfall-Benachrichtigung am Smartphone zu deaktivieren.
Sichtbarkeit der LEDs: bei viel Sonnenlicht nur wirklich auffallend, wenn man drauf achtet. Ich denke, dass Autofahrer nur per Zufall sehen, dass ein Abbiege-LED blinkt, sodass ich weiterhin zuätzlich das Handzeichen nutzen werde. Bei Dämmerung/ Dunkelheit jedoch klare Erhöhung der Sicherheit durch Sichtbarkeit!

FAZIT nach der ersten Tour:
Der Helm überzeugt mich vor allem durch schnittiges Design, vernünftigen Tragekomfort und den guten Sound bei der Navigation. Das klappt hervorragend, sodass auch mal Routen vorgeplant werden können und man sich dann nicht jede Abbiegung merken muss. Auch "Fahren auf gut Glück" kann somit entspannt sein! Musikhören wäre bei dem wirklich guten Sound möglich, ist für mich aber eher eine nette Spielerei.
Die LEDs spielen ihre Stärke zwar nur bei wenig Umgebungshelligkeit so richtig aus, aber dennoch machen sie, was sie sollen.

In längeren Test wird sich zeigen, wie gut der Akku hält. Man sollte aber vermutlich problemlos 1-2 Touren schaffen. Eine Anzeige über die Kapazität wäre noch gut gewesen.

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

So, ein kurzes Update nach circa einer Woche Benutzung.

 

Ich bin nach wie vor begeistert. Die Akkulaufzeit des Helmes und der Fernbedienung sind klasse. Das Blinken geht in Fleisch und Blut über, wobei es natürlich mal interessant wäre, inwieweit Autofahrer dies überhaupt realisieren. In diesem Zuge hab ich auch schon gedacht, dass ein Blinker an der Vorderseite auch nicht verkehrt wäre. 

 

Ich kann ganz bequem die Akkuladung an meinem gekoppelten Smartphone am Bluetooth-symbol ablesen und bin so immer informiert, wann die nächste Ladung fällig ist. Wobei ich bisher tatsächlich nur die Erstladung vorgenommen habe. 

 

Auch die Qualität der Musik über die Lautsprecher ist richtig gut und macht Spass. Auch nach starkem Regen haben die Lautsprecher und die Technik keinen Schafen genommen. Zum Glück!

Auch der Tragekomfort ist nach der gesamten Zeit nach wie vor positiv zu bewerten. Nur ist die Schale des Helmes leider doch recht empfindlich für leichte Kratzspuren. Dies beeinträchtigt zwar nicht die Qualität, aber ich bin was so was angeht sehr pingelig und ärgere mich dann über mich selbst, dass mir so was passiert ist. Aber das gehört bei einem Gebrauchsgegenstand eben dazu.

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Also auch nach einer Woche Benutzung ein durchweg positives Feedback.

 

 

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

Hallo liebe Community Mitglieder u. begeisterte Smart-wohnen.de Leser,

hier folgt mein zweiter Beitrag zur Nutzung des Livall Fahrradhelms BH60:

nachdem ich bereits 3 Etappen u. 250km absolviert habe, kann ich behaupten das der Helm immer noch sehr gut sitzt, dank der sehr guten Qualität des einstellbaren Gurtes.
(Bekommt man die innenliegenden Klettpolster eigentlich nachgeordert, da diese dem Schweiß ausgesetzt sind?)

Die Freisprechfunktion funktioniert auch mit Hintergrundgeräuschen prima.
Fahrtwind wird beim gegenüber als leichtes rauschen wahrgenommen.
(Ein kleiner Windschott vor dem Mikro hätte vielleicht komplette Abhilfe geschafft.) Aber dies ist nur klagen auf hohem Niveau.
Die Lautsprecher haben für diesen Einsatzweck eine gute Klangqualität.
Hab es auf einer Etappe mal für 30 min. getestet u. Musik gehört.

Wie ein Testblogger schon schrieb, kann man den Status des integrierten Akkus im Helm auf der App ablesen.
Muss allerdings sagen das bei meiner Etappe von 87km u. ca. 4Std. Fahrzeit der Akku nicht die komplette Etappe hielt. (Obwohl vorher voll aufgeladen u. auf dieser Etappe keine Musik gehört) Es waren nur die reinen Navi Ansagen von der Komoot App.
Bei der heutigen 3. Etappe ertönte wieder die freundliche Stimme: "Low Battery", dazu habe ich mir dann folgendermaßen geholfen, indem ich eine runde Powerbank mit Kabelbindern an den Helm befestigt habe. (siehe Foto)

Das der Helm recht kratzempfindlich ist, musste ich auch feststellen, durch seine Mattierung ist es selbst mit leichtem Druck der Fingernägel auf dem Helm leichte helle Striche zu verursachen (leichte Kratzstellen).

Die LED's hinten am Helm kann man bei direkter Sonnenbestrahlung schlecht erkennen.
Sobald es aber schattig ist, bei Tunnelfahrten u. in der Dunkelheit ist alles Prima.

Allseits Gute Fahrt wünscht Euch

SvenB

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

Auch ich habe den Livall BH60 nun noch einige Male getestet und kann mit etwas Abstand grundsätzlich positiv berichten.

Positiv:
+ Tragekomfort und Passform. Auch nach längeren Touren nehme ich den Helm nicht mehr wahr. Polsterung und Lüftung sind gut.
+ grundsätzliche Funktionalität: Musik habe ich nur einmal getestet, klappt, aber ist für mich nicht relevant. Sprachnavigation per GoogleMapps o.ä. klappt hervorragend. Ich habe mal auf gut Glück eine Route erstellen lassen, ohne selbst auf die Karte richtig zu schauen. Die Skepsis wich, die Ansagen sind problemlos auch im Stadtverkehr oder Tempo 50 klar verständlich.

Mittel:
o Beleuchtung. Diese ist in der Dämmerung/Dunkeln zwar zu erkennen, bei Tageslicht wird aber wohl kaum ein Autofahrer den Blinker wahrnehmen. Das Handzeichen bleibt unersätzlich.
o App: Man gewöhnt sich an alles, von daher geht es inzwischen. Grundsätzlich finde ich sie aber nicht intuitiv.

Negativ:
- Befestigungs-Schnalle der Fernbedienung. Das Ding ist bei mir nicht nur wackelig, sondern schlichtweg zu klein. Ich bekomme es selbst nach unzähligen Versuchen nicht richtig befestigt, sodass es sogar schon 2x abgefallen ist. Ich werde hier selbst mit Kabelbinder o.ä. nachhelfen müssen.
- Da wo die Halterung zu klein und kurz ist, ist mir der Rest der Bedienung zu groß/hoch. Dadurch die angesprochenen Instabilität. Eine flachere Konsturktion wäre mir da lieber.

FAZIT:
Einzig die Fernbedienung ist für mich nicht passend, der Rest ist vollkommen in Ordnung und aufgrund des hervorragenden Sound und der guten Passform überzeugt mich der Helm!!

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Betreff: Was sagen unsere Tester zum smarten Fahrradhelm von Livall?

So, auch ich melde mich erneut mit einem Fazit:

 

Nachdem ich den Helm jetzt im Sommer auf vielen Fahrten und Kilometern, davon auch viele im Pendelverkehr mit nur kurzen Strecken nutzen konnte, kann ich ganz klar eine Kaufempfehlung aussprechen. 

 

Ich war, wie schon beschrieben, jemand, der sich nie an einen Helm gewöhnen wollte oder konnte. Das ist jetzt anders. Der Helm ist Alltag und selbstverständlich. Das liegt nicht zuletzt am Livall, dieser ist besonders leicht, komfortabel und luftdurchlässig. Die Tatsache, dass man mit ihm bequem telefonieren kann, so dass das Gegenüber einen auch bei hohen Geschwindigkeiten versteht und das Hören von Musik macht das ganze natürlich noch attraktiver, gerade für technikbegeisterte Menschen. Das Koppeln funktioniert nach jedem Einschalten innerhalb weniger Sekunden. Das Steuern von Musik, Laustärke und Titelsprung läuft super. Das Nutzen der Fernbedienung auch für den Blinker ist absolut komfortabel. Ich konnte diese auch an meinem Mountainbike problemlos montieren, alles sitzt fest und stabil. 

 

Natürlich ist bezüglich des Blinkers, wie schon erwähnt, fraglich, wie sehr Autofahrer darauf achten, und es ersetzt gerade auch in bezug auf entgegenkommenden Verkehr nicht das Handzeichen. Aber es macht einfach Spaß! 

 

Für die normale Nutzung ist natürlich nicht jedes Mal die App zu starten, diese bietet nur bei längeren Fahrten nette Gimmicks wie eine Tachoanzeige, Tracking mit Statistik und diverse Einstellmöglichkeiten für die Beleuchtung sowie einen Test der Beleuchtung und Funktion der aller Tasten. 

 

Nachdem ich für die Smartphonenutzung von Huawei zu Samsung gewechselt bin, ist mir aber ein kleines Detail aufgefallen. Huawei zeigt den Ladestatus des angeschlossenen Bluetoothgerätes direkt in der Statusleiste an, das kannte ich schon von meinen Kopfhörern. Dies ist bei Samsung nicht so, daher habe ich leider erfahren müssen, weil ich eben nicht so auf den Akkustand geachtet habe, dass der Intervall von der plötzlichen Stimme aus den Lautsprechern mit dem Akku niedrig, bitte aufladen Hinweis (im gefühlten 10-Sekunden-Takt, weil jedes Mal auch die Musik verschwindet) bis zum tatsächlichen Ausgehen recht kurz ist, circa zwei Kilometer bei Fahrt mit meiner 6-jährigen Tochter. Das wäre gut durch ein Update zu beheben, denke ich. Leider verzichtet man ja durch den Ausfall des Akkus nicht nur auf den Komfort mit Musik oder Freisprechen, sondern eben auch auf Beleuchtung und SOS. Wo man den Ladestand in der App ablesen kann, habe ich bei der Androidversion leider nicht entdeckt. Auch wenn der Akku wirklich lange hält, rate ich daher gerade bei geplanten und langen Fahrten aber dennoch dazu, den Helm und die Fernbedienung vorher aufzuladen. 

 

Das SOS konnte und musste ich zum Glück nicht testen, und ich hoffe, das bleibt auch so. 

 

Also an alle radfahrenden und technikbegeisterten Menschen, die bisher keinen Helm tragen, auf gehts! Ich weiß auf jeden Fall, dass ich den Helm nach und nach allen Familienmitgliedern kaufen werde. Beginnend mit meinem 13-jährigen Sohn, für den das auch ein cooles Gadget ist, und nicht nur ein Helm!