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Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

Devolo GigaGate soll dank Punkt-zu-Punkt-Übertragung die bestmögliche Internetstärke dorthin bringen, wo sie wirklich gebraucht wird. In den meisten Fällen ist das die Multimedia-Ecke. Einen ausführlichen Beitrag zu GigaGate gibt es hier. Unsere Testblogger von smart-wohnen.de werden die WLAN Bridge ausführlich testen und hier in unserer Community fleißig ihre Erfahrungen festhalten. Dabei interessiert uns vor allem, wie einfach sich die Installation gestaltet und wo die Base und der Satellite ihren Platz bei unseren Testern finden. Dann geht es ans Ausprobieren: Wie funktioniert die parallele Nutzung mehrerer Geräte? Wird die Internet-Übertragung merklich verbessert? Wie gut machen die fünf LAN-Anschlüsse ihren Job? Das sind nur ein paar der Fragen, die sich unsere Testblogger stellen können. Zu testen gibt es bei Devolo GigaGate mehr als genug. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und wünschen viel Spaß beim Testen!

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

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Heute kam das Devolo GigaGate an. Da zwischen Benachrichtigung über den Versand und dem heutigen Eingang 2 Tage vergangen sind, hatte ich bereits genügend Zeit, mich mit den technischen Details, der Bedienungsanleitung und der Funktionalität vertraut zu machen. Grundlegend ist das GigaGate eine Verbindung zwischen dem zentralen Internetanschluss und einem nicht anders an das Netzwerk nachgeschossenen Raum über eine 2 Gbit/s schnelle W-Lan-Brücke. Einen eignen DHCP und erweiterte Router-Funktionen wie z.B. eine Firewall oder Port-Forwarding hat es nicht an Board. Hierfür wird weiterhin ein Router benötigt. Bis jetzt habe ich diese Hürde, alle Räume mit stabilem LAN bzw. zu versorgen, über 2 Devolo Powerline Adapter (dLAN® 500 Duo+) gelöst. Hier wurde eine maximale Geschwindigkeit von 180 Mbit/s erreicht. Jedoch haben die Geräte ca. 1-mal pro Monat die Verbindung zueinander verloren und Sie mussten neu gepaart werden. Zudem summen die Adapter leise, nicht störend, aber in einem ruhigen Raum hörbar. Aber dieses Produkt ist hier nicht das Thema und ich komme zurück zum GigaGate. Um meine Tests besser nachvollziehen zu können, stelle ich Euch hier kurz meine Netzwerkinfrastruktur vor:

 

Betrieben wird das GigaGate in einer ca. 67 qm² großen 3-Zimmer Wohnung. Es handelt sich um einen Neubau und ich gehe davon aus, dass teilweise Stahlbeton verbaut ist. Jedenfalls habe ich das beim Bohren des ein oder anderen Loches feststellen müssen :-)

 

Wohnzimmer:

zentraler Internetanschluss mit 32 Mbit/s Downstream und 2 Mbit/s Upstream --> Motorola Modem --> Router (D-Link DIR-645 mit W-Lan n) --> Devolo GigaGate Base. An dem Router ist direkt folgendes angeschlossen:

 

  • ein selbst gebauter Video- und Musik-Streaming Server: Plex Media Server
  • ein zentraler Windows-Fileserver (NAS)
  • ein AV Receiver X4000 von Denon: dieser stellt Webradio und Spotify bereit
  • ein Samsung Smart-TV, welcher direkt über HMDI am Plex Server und am AV Receiver angeschlossen ist

 

Büro:

Devolo GigaGate Satellite: Hier ist folgendes angeschlossen:

 

  • Windows-Desktop PC am Gigabit Port: Gaming, Dateitransfer zum Fileserver, Youtube Streaming
  • Netzwerkdrucker an Highspeed Port

 

Schlafzimmer:

Samsung Smart TV über W-LAN: Streaming über Plex App vom Plex Server in HD

Internet TV über Magine.TV

 

Hier sind einige Bilder der Verpackung. Die Außenhülle wirkt eher einfach, wie auf den Bildern zu erkennen ist.  Der innere Karton macht jedoch einen stabilen und strukturiert, aufgeräumten Eindruck. Alle Komponenten sind einzeln in einer Folie verpackt. Das GigaGate selbst ist abgeklebt. Die mitgelieferten LAN-Kabel wirken eher einfach. Hier habe ich industrielle Kabel aus meiner Arbeit verwendet. Nach dem Abziehen der Folie ist das GigaGate staubanfällig. Optisch ist es sehr gut gelungen und passt sich gut in das Entertainment-Eck ein. Die seitlichen Wände haben eine Klavierlackoptik. Die Verarbeitung wirkt stabil und solide.

 

Außen- und Innenkarton:

Verpackung_02.JPG

 

Außenkarton:

Verpackung_01.JPG

 

Innenkarton:

Verpackung_04.JPGVerpackung_06.JPGK1024_DSC_0021.JPGK1024_DSC_0024.JPGK1024_DSC_0025.JPGK1024_DSC_0029.JPGK1024_DSC_0032.JPGK1024_DSC_0034.JPG 

 

Die Einrichtung dauert wirklich keine 2 Minuten und ist für jeden Anwender umsetzbar.

Wie in der Anleitung verständlich beschrieben, schließt man die Base an seinen Router und die Stromversorgung an, wartet eine Minute, und macht das Gleiche mit dem Satelliten in einem 2. Raum.  Hier ist der Satellite jedoch nicht mit dem Router verbunden, sondern mit den Endgeräten. Die Bridge wird automatisch und zügig innerhalb weniger Sekunden aufgebaut. Da ich das Devolo Cockpit (Software für die Verwaltung) bereits installiert hatte, wurde mir auch sofort die neuste Firmware angeboten und diese wurde installiert. Laut Anleitung dauert es einige Stunden bis eine endgültige Verbindungsgeschwindigkeit zwischen der Base und dem Satelliten ausgehandelt ist, da die verschiedenen W-Lan Kanäle getestet werden. Mein erstes Ergebnis sind 1300 Mbit/s, was ein Quantensprung zu meiner alten Lösung, und mehr als zufriedenstellend ist. Morgen werde ich erneut die Geschwindigkeit über das Devolo Cockpit auslesen und über weitere Test mit einem professionellen Tool berichten.

 

Der eingebaute W-Lan Access Point des Devolo GigaGate Satelliten hat mich bei den ersten Tests eher weniger begeistert. Hier habe ich mit meinem alten n-Router von D-Link bessere Ausleuchtungsergebnisse erzielt. Anbei einige Screenshots des Wifi Analyzer-Apps aus den verschiedenen Räumen. Getestet wurde mit einem Galaxy S7. Meine alte SSID heißt „Wireless“. Ab einer Entfernung von ca. 7m zum AP ist zwar eine Verbindung vorhanden, diese kann aber nicht zum Streamen von HD Inhalten verwendet werden (oder man hat lange Zeit, bis die Dateien gepuffert werden). Hierfür bräuchte ich z.B. im Schlafzimmer einen zusätzlichen Satellite oder ich arbeite mit meiner alten Powerline Lösung. Ich plane mir eine Devolo Gigagate Erweiterung zu besorgen, um ein eine flächendeckende und performante W-Lan Abdeckung zu erreichen. Bis diese ankommt, werde ich versuchen den Satelitten an unterschiedlichen Orten zu platzieren, um ein besseres Ergebnis zu erreichen. Hier gibt es meinerseits bestimmt auch noch Optimierungspotential.

 

Referenzwert direkt neben dem Satelitten:

K1024_Referenz neben Satellite.JPG

 

Messung Wohnzimmer - 4m Entfernung zum Satellite - 1 Wand

 K1024_Wohnzimmer_1 Wand_4m.JPG

 

Messung Balkon - 4m Entfernung zum Satellite - K1024_Balkon_4m Entfernung.JPG

 

Messung Badezimmer - 7m Entfernung zum Satellite - 1 Wand

K1024_Badezimmer_1 Wand_7m.JPG

 

Messung Küche - 12m Entfernung zum Satellite - 2 Wände

K1024_Küche_2 Wände_12m.JPG

 

Messung Schlafzimmer - 14m Entfernung zum Satellite - 2 Wände

K1024_Schlafzimmer_2 Wände 14m.JPG

 

Es ist übrigens möglich, die Base und den Satelliten zu vertauschen, so dass der Satellite direkt an den Router angeschlossen wird und man dort die zusätzlichen 4 High-Speed LAN Anschlüsse zur Verfügung hat. Die Ports haben leider keine eignen Leuchten, welche einen Uplink signalisieren.

 

Über das Devolo Cockpit kommt man direkt auf die Weboberfläche der Base und des Satelliten. Diese ist übersichtlich aufgebaut und selbsterklärend. Es kann für jedes Gerät u.a. ein eigener Name vergeben werden, die LED ausgeschaltet, der Access Point deaktiviert und der alte Router als WiFi Clon mit in das W-Lan Netz integriert werden.

 

Die Verbindungsgeschwindigkeit ist auch nach dem Aushandeln des optimalen Kanals stabil bei 1300 Mbit/s.

Der effektive Datendurchsatz eines Kopiervorgangs (5GB) zwischen meinem NAS und meinem Desktop PC (beide mit SSD an Gbit Ports) beträgt zwischen 65 MB/s und 70MB/s, was sich mehr als sehen lassen kann.

 

Bis jetzt bin ich mit der Lösung von Devolo sehr zufrieden. Ich werde mir einen zusätzlichen Satelitten besorgen und habe dadurch in jedem Raum HD-fähiges W-Lan und LAN. Wenn dieser ankommt, werde ich erneut berichten.

 

 

Update 23.05.2017:

Die erste Verbindung zwischen Wohnzimmer und Büro läuft weiterhin stabil mit 1300 Mbit/s und die Übertragungsraten sind konstant. Die Lösung von Devolo kann sich hier wirklich sehen lassen. Kleines Minus: Wenn der Satellite auf dem Schreibtisch steht, habe ich minimale Aussetzer der Funkmaus (Logitech), welche davor nicht vorhanden waren. Stellt man den Satelliten 2 Meter entfernt, sind diese weg.

 

Es wurde für mein "Problemzimmer" (Schlafzimmer in 14 Meter Entfernung durch 2 Wände mit Stahlbeton) ein 2. Satellite installiert. Die Integration in das bestehende Netzwerk war wie bei der Grundinstallation problemlos und kinderleicht. Auch hier habe ich eine performante Brücke mit 975 Mbit/s und es ist mir endlich möglich, HD Videos auf meinem über W-LAN verbunden Fernseher im Schlafzimmer anzuschauen. Auch Magine.TV skaliert jetzt die Streams nicht mehr und ich habe geringere Pufferzeiten.

 

Fazit:

  • stabile W-LAN Brücke mit 2 Satelliten und Übertragungsgeschwindigkeiten um HD Material drahtlos zur Verfügung zu stellen
  • einfache Installation und Verwaltung
  • die Geschwindigkeit-Raten sind zukunftsorientiert auch für 4K ausgelegt
  • Optisch sehr ansprechendes Design mit dem Nachteil, dass der Staub durch das Plastik stark angezogen wird
  • Individuell bis auf 8 Satelliten erweiterbar
  • Satelliten und Base können in ihrer Funktion vertausch aufgestellt werden
  • Roaming verhalten: Das Endgerät wird mit dem stärksten W-LAN Signal automatisch und ohne Verbindungsabbrüche verbunden
  • 1 x Gigabit Port + 4 x 100 Mbit Ports pro Satelliten: Hier hätte man 4 x Gigabit verbauen können
  • W-LAN der Base nur für die Brücke nutzbar
  • LED Leuchten können deaktiviert werden, keinerlei Geräusche der Komponenten
  • Gelungenes Gesamtkonzept für den Consumer Bereich, weiter so Devolo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

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Seitlich.JPG

Heute konnte ich mein Devolo Gigabase in Empfang nehmen.

So wie von Devolo gewohnt einfacher Außenkarton aber innen  so strukturiert, dass alles sicher an seinen Platz ist.

Leider ist viel in Plastikfolie verpackt, gut meine Meinung aber man könnte hier etwas sparen.

 

Die in Klavierlack optisch gut aussehenden Geräte lassen sich problemlos integrieren,

leider aber sehr anfällig für Staub und Fingerabrücke.

 

Die Anleitung ist kurz und knapp aber sehr verständlich geschrieben, sodass das in Betrieb nehmen ein Klacks ist.-D

 

Einfach die Base mit dem Router verbinden, dann die Stromversorgung  und schon ist der Satellite dran den ich im Wohnzimmer stehen habe.

Am Satelliten stehen  vier Fast-Ethernet-Anschlüsse bis zu 100 MBit/s und ein Gigabit-Port bis zu 1000 MBit/s zur Verfügung z.B  für eine NAS

Selbstverständlich alles AES gesichert.

Nach wenigen Minuten ist alles Betriebsbereit und es kann losgehen.

Für die Konfiguration benötigt man das Devolo Cockpit das man hier http://www.devolo.de/service/devolo-dlanr-cockpit/ bekommt.

Es dauert eine gewisse Zeit bis die volle Geschwindigkeit zu Verfügung steht da das System alle W-Lan Kanäle durchtestet.

 

 

Weiter Tests und Bilder in Kürze

Satellite.JPG BASE hinten.JPG

SL7B9987.JPG 

 

Damit man auch etwas vergleichen kann habe ich mir das gleiche Programm wie mein Vorgänger für Android besorgt.

Der Test wurde in Wohnung mit 120 cm² und 4 Zimmern ausgeführt.

Vorhandener Anschluss: Telekom  100Mbit Download und 40Mbit Upload

 

Erste Messungen nach 24 Stunden Betrieb um sicher zu stellen das die Geräte den Optimalen Wlan Kanal ermitteln konnten .

Messung beim Satelliten

SL7B0001.JPG

Messung Fluor etwa 7 Meter Entfernung vom Satelliten 1 Wand

SL7B0005.JPG

Messung Zimmer 2 Wand

SL7B0006.JPG

Messung  2 Zimmer  3 Wände Entfernung zu Satelliten 25 Meter

SL7B0007.JPG

Bei Zimmer 2 ist noch anzumerken das hier unser Problemzimmer ist wo Wlan überhaupt nicht funktionierte da Wlan dauernd abgebrochen ist.

 

Ich muss sagen Devolo hat es tatsächlich  hinbekommen auch hier ist jetzt Wlan und das stabil, Jetzt kann  sogar hier in HD gestreamt werden!:-D cool.

 

 

 

Die Verbindung von der Base zum Satelliten

SL7B0007.JPG

 

Die Verbindung vom Satelliten zur Base

 

SL7B0007.JPG

 

Test:

Ich habe meinen ersten Rechner direkt mit der Fritz-Box verbunden und den zweiten PC am Satelliten.

Die Ergebnisse:

  • Fritz-Box 108,08 Mbit/s                                •Satelliten 96,56 Mbit/s

Das kann sich durchaus sehen lassen, zwar sind immer Schwankungen zu verzeichnen aber diese sind so minimal das diese keine Rolle spielen.

Mit einem Download bei beiden Rechnern war es ein Kopf an Kopf Rennen wer als erster fertig ist.

Hier handelte es sich nur um ca. 2 Sekunden bis auch der Download am Rechner des Satelliten beendet war.

Auch beim Spielen gab es keinerlei Unterbrechungen die bei mir leider vorher zum Alltag gehörten.

Es macht einfach wieder Spaß!!

 

Vorteile:

  • Überall W-Lan im ganzen Haus
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Es müssen keine Kabel verlegt werden
  • Keine Unterbrechungen mehr beim Streamen und Spielen
  • Erweiterbar mit bis zu 8 Satelliten
  • Preis
  • Abschaltbare LED´s am Satelitten
  • Fällt kaum auf

 

Nachteile:

  • Klavierlack, wegen Staub und Fingerabdrücken

 

Update 05.06.2017

 

Das System läuft weiter stabil und hat sich auf 975Mbit/s eingependelt.

Keinerlei Abbrüche :-D

Was auch noch wichtig ist, wie ist der Stromverbrauch beider Geräte.

Werde mir ein Strommessgerät zulegen und weiter berichten.

 

 

Update 26.06.2017

 

Fazit:

 

Ich kann es nur weiter empfehlen, seit der Installation habe ich überall stabiles Wlan.

Bei gemessenen 7 Watt Stromverbrauch als Maximum wäre das pro Jahr  ca 16 Euro ! Passt

Aber wer betreibt die Geräte dauerhaft mit Vollast.   :-D

 

Hoffe mit meinem Bericht in der Kaufentscheidung weitergeholfen zu haben und verbleibe bis zu einen neuem Test

 

JM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

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Auch bei mir ist das Devolo Gigagate am 18.5.2017 angekommen. Leider hatte ich bis heute keine Zeit mich genauer damit zu befassen. Ich werde nicht weiter auf die Verpackung und den Inhalt eingehen, das meine Vorgänger schon ausführlich darüber informierten.

Als erstes erstmal meine Technischen Voraussetzungen:

  • 67 m2 große Neubauwohnung mit Stahlbeton
  • 16 Plus Telekom Anschluss mit IP TV (17,7 Mbit Down / 2,7 Mbit Up)
  • Fritz Box 7490 zentral im Flur
  • 2 IP Reciver, Nas Western Digital My Cloud EX4, 2x Samsung Smart TV + anderen schnick schnack welches einen Internetanschluss benötigt

Ich hatte schon viele Sachen ausprobiert um meine stolperfallen im Flur loszuwerden, da es leider unmöglich ist die Wände aufzustemmen um die nötigen Netzwerkkabel zu verlegen. Als erstes habe ich versucht eine Wlan Brücke zu installieren was auch funktioniert hatte. Leider nur für das IP TV, sobald ich aber auf meine Videosammlung auf dem NAS zugegriffen hatte brach jeder Film nach maximal 20 Minuten zusammen und das NAS war erstmal nicht mehr da. Also zum nächsten Gigabit Power Lan. Also Steckdosen verteilt und Geräte dran. Wieder dasselbe Spiel.

Jetzt zum Gigagate. Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach. Base an Router mit Lankabel anschließen und Stecker in die Steckdose uns das war´s. Den Sateliten in der Nähe wo er gebraucht wird hinstellen und an Stromanschließen das war es schon. Bei mir hat es ca. 2 Minuten gedauert bis das Gigagate hochgefahren und sich verbunden hat. Derzeitige Verbindungsgeschwindigkeit 1300 Mbit was schon ordentlich ist.

Jetzt geht es erstmal ans testen ob alles so läuft wie es auch laufen soll. In den nächste Tagen werde ich weitere Infos geben.

 

 

Heute ist der 3. Tag nachdem ich die Giga Gate installiert habe. Bis jetzt bin ich echt positiv überrascht was die Übertragungsgeschwindigkeit sowie die Stabilität angeht. Es gab bisher keine Abbrüche was das IP TV sowie NAS Aktivitäten angeht. Auch das Onlinespielen mit der Playstation sowie der X Box funktioniert einwandfrei ohne Abbrüche. Ich werde mir noch einen weiteren Satelliten besorgen um das letzte Kabel in der Wohnung zu ersetzen (vom Router ins Schlafzimmer). Damit wäre dann die letzte stolperfalle entfernt. Mal sehen was mit der Leistung dann ist wenn ein weiterer Satellit vorhanden ist.

 

Update 28.5.17

So der 2. Satellit ist mittlerweile im Netz integriert was sehr einfach war nicht mal 1 Minute. Ich muss sagen die Übertragungsraten haben sich kaum geändert (1 Satellit 1300 Mbit) 2. Satellit 1170 Mbit. Zurzeit bin ich voll Stens zufrieden was diese W-Lan Lösung angeht. Ich hoffe es bleibt auch so was den Dauerbetrieb angeht. Leider muss ich sagen, dass die Anschaffungskosten leider etwas hoch sind. Für das Starterset ab 220 € geht ja vielleicht noch aber für einen Satelliten ab 130 € wenn man Glück hat finde ich doch schon etwas übertrieben. Ich hoffe, dass sich da Preislich noch etwas ändern wird. Zur Zeit kann ich empfehlen wenn man keine Kabel in der ganzen Wohnung verlegen will oder kann.

 

Update 1.7.2017

 

So das Giga Gate läuft jezt seit einem Monat. Ich muss sagen bis auf eine Störung bei einem Unwetter habe ich bis jezt keine weiteren Probleme gehabt. Diese lösung ist wirklich klasse jedenfalls bei meinem Wohnungsquerschnitt.

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

Hallo ich habe ebenfalls das Gigagate erhalten.

 

Richtig einrichten und testen kann ich leider erst ab Montag, da am Montag nach einem Umzug erst von der Telekom

mein DSL Hybrid Anschluß geschaltet wird.

Zu meiner Situation.

110 qm  drei Zimmerwohnung in einem 400 Jahre alten Bauernhaus.

Es sollen folgende Geräte eingebunden werden.

NAS Server  ,  WDTV Mediaplayer im Schlafzimmer , WDTV Mediaplayer im Wohnzimmer , SAT HD Receiver mit Internetzugang ,

Per Wlan zwei Notebooks , zwei Handys , ein Tablet , ein Netzwerkdrucker per Wlan.

 

Wenn am Montag geklärt wo der Router steht , werde ich mich intensiv ans testen machen.

 

Gruß  Wolfgang

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

Da bin ich wieder, das Gigagate funktioniert wie es soll.

Meine Geräte Konstellation ist aber nicht einfach.

 

Die Übertragungs Geschwindigkeit ist um einiges gestiegen.

 

Ich habe nun leider einen Speedport Hybrid hier stehen ohne Gigabit Lan.

Dieser ist über einen DLAN 1200 AC Adapter mit einer Fritzbox 7490 verbunden ist.

An diese ist über ein Gigabit Lan Anschluß das Gigagate verbunden.

Der DSL Hybrid Anschluss bringt etwa 26000 kbit/sek.

Beim Download aus dem Internet wird der Anschluss zu 80% ausgenutzt, bei anmeldung des Notebooks über das Wlan des Gigagate.

Soweit alles ok.

Daten kopieren im Netzwerk ist zwar schneller geworden aber noch nicht der Renner.

Ich muss aber gestehen dass ich recht alte Komponenten verwende.

 

 

Ich werde das Gigagate noch bei einem Bekannten, der in einem alten Bauernhaus eine Pension betreibt und auch eine funktionierende Lösung sucht um seinen Gästen überall im Gebäude ein Wlan zur Verfügung zu stellen.

 

 

Sobald der Test durchgeführt ist werde ich berichten.

Die anderen Multimedia Komponenten laufen auch einwandfrei.

 

 

 

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

Hallo ich habe etwas herumprobiert und festgestellt, dass die Fritzbox keinen Vorteil bringt.

Nun ist das Gigagate direkt am Speedport Hybrid angeschlossen und es passt so auch alles.

 

Das Experiment bei meinem Bekannten haben wir erstmal abgebrochen da es Probleme mit

der Kabel Deutschland Verbindung gibt.

 

Für mich ist das Gigagate optimal, wenn auch etwas Teuer.

 

Gruß

Wolfgang

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Betreff: Im Praxistest: Wie überzeugt Devolo GigaGate?

Hallo, ich habe nun das Gigagate ohne die Dlan Adapter in Betrieb.

Die Funktionalität ist zu 100 % gegeben.

Die Netzwerkverbindung funktioniert einwandfrei.

Alle eingebundenen Geräte haben jederzeit eine gute Leistung.

Der Sat Receiver hat nun keine Probleme mehr Inhalte aus dem Internet abzuspielen.

Das NAS Ist störungsfrei erreichbar, was mit den Dlan Adaptern nicht immer so war.

 

Für mich ist das Gigagate eine sehr Gute Lösung um ein Stabiles Netzwerk zu betreiben ohne

Kabel zu verlegen.

 

Gruß  Wolfgang

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Das Devolo GigaGate ist vor zwei Tagen bei mir angekommen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch dafür bedanken, dass ich als einer von wenigen Testbloggern ausgewählt wurde. 

 

Vorweg möchte ich noch kurz die Situation bei mir zuhause kurz veranschaulichen. Ich nutze eine DSL 100.000 Leitung (dank Vectoring) der Telekom. Als Modem und Router leistet der Speedport W724V seine Dienste, nachdem ich mit der Fritzbox 7580 eine herbe Enttäuschung bezüglich Verbindungsabbrüchen im WLAN und ständigen Aussetzern beim IP TV erlebt hatte. Folgende Multimedia-Geräte laufen unter anderem über WLAN bzw. LAN am Speedport:

 

Wohnzimmer:

- PS4 (WLAN)

- Nintendo Switch (WLAN)

- Media-Receiver 400 der Telekom (über LAN)

- Philips SmartTV (WLAN)

 

Schlafzimmer:

- Amazon FireTV (WLAN)

- Sony Fernseher

- PS 3 (WLAN)

- Media-Receiver 200 der Telekom (über LAN an einem angeschlossenen FritzRepeater)

 

Büro:

- iMac (WLAN)

- Epson-Drucker (WLAN)

 

...sowie ein iPhone und ein Android-Smartphone und Sonos-Boxen in der gesamten Wohnung, die 110 qm groß ist.

 

Leidensgenossen von mir, welche eine vielleicht ähnliche Gerätevielfalt bei sich nutzen, werden wohl merken, dass die Konstellation von mir nicht ganz einfach ist. Da die Media-Receiver der Telekom zwingend über LAN angeschlossen werden müssen, blieb für mich (nach zahlreichen Versuchen mit Powerline-Adaptern oder dLAN, welche den Speedport zu ständigen Neustarts zwangen) nur noch die Konstellation mit dem "einfachen" WLAN-Repeater von Fritz übrig. 

 

Ich setzte also große Hoffnung in das GigaGate von Devolo. Leider wurde ich schwer enttäuscht. Hier meine Testergebnisse:

 

Die Verpackung der Base und des Satellites ist schlicht und einfach. In Zeiten der schönen Verpackungen, die man beispielsweise von Smartphones wie dem Samsung Galaxy S8+ oder des Huawei P10 Plus oder Sonos-Boxen gewohnt sein mag, erhält man hier eine einfache, dem Zweck dienliche - und hiermit meine ich den Schutz der Geräte bis zum Endkunden - Kartonverpackung. Gut, es handelt sich auch hier wiederum um eine Netzwerklösung, die vielleicht auch nicht mehr benötigen mag. Für mich darfs aber gern hier auch immer etwas mehr sein, das Auge packt ja mit aus... Im Karton enthalten sind neben den Netzsteckern auch noch Netzwerkkabel.

 

Da ich im Vorfeld  schon einige Installationshinweise bekommen hatte, war die Installation sehr einfach. Als erstes wollte ich Funktion der Base mit den Geräten im Wohnzimmer testen. Das funktionierte auch sehr gut, die Distanz vom Speedport zur Base und zum Satellite sind hier auch nur ungefähr 2 m. Fernsehen über den Media-Receiver funktioniert tadellos.

 

Nun aber zur Königsdisziplin, in der sich das GigaGate nun auch versuchen darf, in der zuvor einige Lösungen, wie oben bereits beschrieben, kläglich versagt hatten. Die Base und das Satellite wurden nun also als WiFi-Clone umfunktioniert und das Satellite sollte nun also im Schlafzimmer endlich den schlechten WLAN-Empfang (welcher durch den zuvor eingesetzten WLAN-Repeater nur schlecht weitergegeben wurde) der Vergangenheit angehören lassen. Die Einrichtung ist dank WPS tatsächlich ein Kinderspiel. Doch schon nach kurzer Zeit der Stromzufuhr musste ich feststellten, dass die LED des Satellites häufig zwischen weiß und rot leuchtet. Ein Speedtest über das Smartphone bestätigte meine Befürchtung. Magere zwei bis fünf MBit werden also über das Satellite noch ins Schlafzimmer weitergegeben. 

 

FireTV läuft zwar einigermaßen, der Telekom-Receiver wollte sich damit aber nicht begnügen und konnte keine Fernsehsendung - nicht mal in SD-Qualität wiedergeben.

 

Zurück zur alten Lösung: der WLAN-Repeater schafft immerhin noch 48 MBit ins Schlafzimmer weiter zu transferieren. 

 

Ich bin also erst mal enttäuscht über das GigaGate, nachdem ich doch sehr große Erwartungen daran hatte. Evtl. werde ich noch einen weiteren Test durchführen, die WiFi-Clone-Variante stellt für mich aber keine Lösung dar.

 

Gespannt bin ich auch noch auf die weiteren Beiträge hier, evtl. ergibt sich ja auch für mich noch eine passable Lösung für meine Konstellation zuhause.