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Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

Die Nikon KeyMission 360 prahlt mit vielen tollen Eigenschaften: wasserdicht, staub- und stoßfest, kältebeständig, klein, handlich, leicht zu bedienen und noch dazu soll sie eine gute Qualität bieten. Unsere Testblogger haben nun die Möglichkeit die Grenzen der KeyMission 360 auszureizen und können uns danach hoffentlich mitteilen, ob die Nikon Action Cam tatsächlich hält was sie verspricht. Bedient wird die kleine Action Cam mit der SnapBridge-App via Smartphone. Ist die Bedienung damit kinderleicht? Oder bedarf es einer kleinen Aufwärmphase, bis die KeyMission 360 startklar ist? Wie ist die Handhabung generell? Welche Funktionen sind vorhanden und wie gut sind sie? Wie schlägt sie sich bei euren Herausforderungen und für wen ist die Kamera besonders gut geeignet?

Viel Spaß beim Ausprobieren liebe Testblogger! Wir von www.smart-wohnen.de sind gespannt auf eure Aufnahmen und euer Feedback.

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Betreff: Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

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Jo, auch ich bin dabei und möchte Euch meine Erfahrungen natürlich nicht vorenthalten. Falls ich hier falsch sein sollte, bitte ich um Nachsicht, die Smart-Wohnen-Community ist mir noch nicht so vertraut.


Tag 1:

Die Nikon KeyMission 360 ist nun angekommen, nun könnte der Test beginnen. Zu aller Erst kommt natürlich die obligatorische Auspackzeremonie um auch den Lieferumfang genau in Augenschein zu nehmen.

 

Um überhaupt beginnen zu können, muss vorher der Akku geladen werden, denn mit externer Stromquelle lässt sich die Kamera nicht einschalten bzw. benutzen (ist eigentlich auch logisch - da sie bis 30m Wasserdicht sein soll, müssen ja alle Klappen zu und vor allem dicht sein).

 

Der erste Eindruck:

Über dieses Modell habe ich mich im Vorfeld nur sehr wenig informiert, bin demnach mit einer doch sehr hohen Erwartung an den Test gegangen. Der Test hat noch nicht wirklich begonnen, natürlich habe ich schon das ein oder andere Foto und Video aufgenommen (ich kann es auch nicht erwarten).

Hier eine kleine Zusammenfassung der ersten positiven Eindrücke:

+ die Verarbeitung der Kamera ist sehr hochwertig.
+ der Lieferumfang scheint auf den ersten Blick ausreichend zu sein.
+ schnelle Aufnahmen sind mit nur einem Tastendruck möglich, dazu sollte aber die Kamera vorher entsprechend eingestellt werden.

Das war es aber auch schon, weiter geht’s mit den Negativen:

die Verpackung ist für meinen Geschmack zu Lustlos und nicht wirklich Einladend (ich bin doch ein wenig Apple-Verwöhnt, da macht auch die Verpackung Lust und Laune)
– Eine Speicherkarte sucht man vergebens, für einen solch stolzen Preis würde ich zumindest eine 16GB Speicherkarte im Lieferumfang erwarten.
keine externe Lademöglichkeit. Im Lieferumfang ist ein Akku dabei, der über die Kamera geladen werden muss. Das kostet also wieder extra, wenn man extern Laden möchte.
– es ist kein Transportschutz für die Kamera dabei (eine Tasche oder eine einfache Aufbewahrungsbox hätte ich durchaus erwartet). Ob es hierfür entsprechendes Zubehör im Handel gibt, muss ich erst noch herausfinden.
Die Bedienungsanleitung sollte, zumindest für das Pairing der Kamera mit dem Smartphone, gelesen werden. Ich habe es ohne versucht – keine Chance! Typisch Mann eben ;-)
die App hat keine Live-Funktion (z.B. für Facebook oder YouTube), das hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet. Andere Hersteller haben dies in der jeweiligen App bereits implementiert, warum Nikon das noch nicht geschafft hat? Gute Frage.


Mehr Positives aber auch Negatives wird sich bestimmt noch im Laufe der Tests finden.

 

to be continued …

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Betreff: Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

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Auch ich bin dabei, habe zunächst mal das Unboxing gespannt getätigt, auf Video festgehalten und veröffentlicht.

 

Den Eindruck der Hochwertigkeit der Kamera kann ich auf den ersten Blick nur bestätigen, 

das mitgelieferte Zubehör ist vollständig und ausreichend.

Ich schließe mich jedoch meinem "Vorschreiber" insofern an, dass ich mir ein festeres Behältnis,

ein kleines Hardcase o.ä. für die Cam gewünscht hätte ( das sollte man bei einem hochwertigen ( und nicht

ganz günstigem ! )) Markenprodukt erwarten können.

Die Steuerung sollte ( nach Herstellerangaben ) mit meinem HTC One kein Problem darstellen, jedoch

wird es sicher einer kurzen Eingewöhnungsphase bedürfen, bis man sich mit Allem vertraut gemacht hat.

Die technischen Details und Funktionen sind durchaus ansprechend und klingen zunächst ebenfalls hochwertig, 

über die Qualität und das Handling werde ich meinen Erfahrungsbericht aber erst nach dem ersten 

Praxistest ( auf den ich mich sehr freue ) ergänzen. Cheerio.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=SDBvU8tt7Ak&t=9s

Teil 2 folgt...und dann endlich in Kürze auch der erste Erfahrungsbericht, auf den ich mich besonders freue.
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Betreff: Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

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Tag 2:

 

Ich dreh momentan echt am Rad. Ich würde gerne ein Firmwareupdate durchführen, die Cam hat die Version 1.1 aktuell ist aber die 1.2. Ich bin genau nach Anleitung vorgegangen, aber nüscht tut sich. Jetzt versuch ich es mal mit dem PC, evtl. liegt es ja an meinem Mac. Warum kann man das nicht über die Nikon Utility Software machen??!! Man muss das echt voll Oldschool über "auf Karte kopieren "ins root" und dann in Cam stecken, zwei Tasten drücken .... blablabla". Ich welcher Zeit leben wir???

Die Aufnahmen sind derzeit Megaschlecht, auch die Kommunikation zwischen Handy (iPhone7 mit aktuellster iOS-Version) hakt an allen Ecken. Dann werd ich wohl mit der 1.1 weiter machen müssen.

Was mich extremst nervt, ist die lahme Software aufm Handy, oder bin ich einfach nur zu ungeduldig? Ständig muss man auf Antwort der Cam warten und die Verbindung über BT oder W-LAN ist Steinzeitlaaaaaahhm.

Sorry Nikon, bei mir biste schon durchgefallen, hier hab ich echt Qualität erwartet .... bisher habe ich aber nur Schrott gesehen. *Daumen nach unten*

 

EDIT: keine Ahnung wie und warum, die Firmware wurde nun aktualisiert. Die Handhabung ist Megaschlecht, ganz ehrlich das muss besser werden. Aktuell versuche ich wieder eine Verbindung via W-LAN aufzubauen ....

Anmerkung: wenn ich mir die Kamera gekauft hätte, wär die schon längst auf dem Rückweg. Ich kämpfe aber weiter ... auch wenn es schwer fällt.

 

Einen ausführlichen Bericht von heute findet Ihr weiter unten (vom 06.04.2017), das hier habe ich vor lauter "Grant" schnell und ohne lange zu überlegen geschrieben, sorry :-(

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Betreff: Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

So ihr lieben und Hallo erstmal,

 

auch ich hatte glück und darf die neue Nikon KeyMission360 testen.

Bei mir ist Sie leider erst heute angekommen, jedoch war ich überrascht Sie überhaupt so früh in den Händen zu halten.

 

Naja genug davon.

Ich habe das ganze mal mit meinem SmartPhone gefilmt, also das Auspacken der Kamera.

 

Hier der Link dazu: https://youtu.be/OkMuD8z4uqE

 

Mein Fazit für den ersten Blick und die ersten zwei Minuten (da nun der Akku laden muss).

 

Sie macht einen sehr robusten Eindruck, leider fehlt mir die MicroSd Karte bzw. es ist leider keine dabei.

Wenn man also nicht das Glück hat und es liegt gerade noch eine rum dann muss mann erstmal wieder los und eine besorgen.

 

Wenn man dann alles zusammen gesetzt hat und die App aus dem Appstore geladen hat, kann es auch schon los gehen.

Dachte ich zumindest, naja nach gefühlten 20 Minuten in den ich vergebens versucht hatte meine Kamera mit meinem iPhone zu koppeln, bin ich auf die Idee gekommen bei Youtube nach hilfe zu suchen.

 

Hmm die machen alles was ich auch mache. Kamera aus , App an , Kamera an und verbinden nur da bleibt es bei mir stehen.

 

Nach weiteren 5 minuten fiel mir dann doch ein Fataler Fehler auf.

 

Ich hatte zwar auch die App SnapBridge geladen aber in dem Video hieß diese SnapBridge 360.

Ich nehme mir also mein Handy geh in den Appstore und ziehe da es gibt auch eine 360 Version.

Also diese runtergeladen und los ging es.

 

Nach keinen 10 sek zeigte mein Handy bereits das es die Kamera gefunden hatte.

Ok Cool also weiter durch die Oberfläche - Registrieren bei Nikon - weiter klicken und dann war ich auch entlich fertig.

 

Voller Vorfreude klickt ich nun also auf das Bild welches mir die Verbindung zwischen SmartPhone und Kamera anzeigte.

 

Sofort gelang ich auf eine andere Seite in der man wie ich vermute wohl Einstellungen vornehmen kann.

Warum ich das nur vermute, naja durch das ganze hin und her habe ich auf der Seite nur ein zulesen bekommen ! AKKU LEER !!!

 

Also nun hängt Sie am Ladegerät und ich werde mich dann morgen mal ein wenig weiter damit beschäftigen.

 

Aber ein muss ich daher noch loswerden. Mann sollte immer die richtige App laden dann ersparrt man sich eine Menge arbeit und viele Kopfschmerzen.

 

-------------------------

 

Plus der Kamera

 

Verarbeitung

 

Minus der Kamera

 

Keine Speicherkarte dabei

 

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mehr zu sagen war mir ja noch nicht möglich

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Betreff: Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

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Die Kamera lernt gehen …

Gestern unternahm ich die ersten bewussten Gehversuche mit der Kamera. Es war bewölkt (nachmittags gegen 15:30) und das Motiv war auch nicht gerade das Beste (s. Bild), oder etwa doch?

Also, Kamera an und mit dem iPhone 7 verbunden. Die erste Verbindung wird immer erst via Bluetooth aufgebaut, sobald man aber die „Fernsteuerung“ nutzen möchte, also um zu sehen was man aufnimmt, muss auf W-LAN manuell umgeschaltet werden. Man wird also dazu aufgefordert, die W-LAN Verbindung einzuleiten, das geschieht nicht automatisch! – Das gefällt mir gar nicht.

Als Motiv wählte ich unseren Garten, also das Pflanzenbeet. Warum gerade dieses Motiv? Ganz einfach, da hab ich ne Menge Kontrast und kann auch die Schärfentiefe checken. Also Kamera aufstellen und den „Auslöser“ in der App betätigen … piep piep piep piep klick (der Selbstauslöser war noch auf 2sec. eingestellt). Fertig ist das Bild.

 


Originalaufnahme unbearbeitet

 

Mmmh, gefällt mir nicht … also das Bild meine ich. Irgendwas stört mich da gewaltig im oberen Bereich. Ein Blaustich am bewölkten Himmel, zu sehen im Bereich der Baumkrone bzw. an den Ästen.

 


Originalaufnahme unbearbeitet

 

Was mir auch noch auffällt (in der 360° Ansicht), sind die Stitching-Übergänge im Bereich des toten Winkels, also links und rechts der Kamera. Es wird ja keine 100%ige 360° Aufnahme erstellt – geht ja auch nicht, da das Gehäuse recht d i c k ist (ich kenne kein Objektiv, welches um die Ecke schauen kann). Also haben wir hier immer einen toten Winkel, den die Kamerasoftware irgendwie aus zwei Bildern „verschmelzen“ muss. Diese Schweißnaht sieht man leider auf dem fertigen Bild sehr deutlich.

 


In der mitte des Bildes Vertikal nach oben sehr gut zu erkennen
Auch zwischen den beiden Bäumen auf der rechten Seite im großen Bild zu sehen

 

Ich hab mir dazu auch mal einige Bilder im Internet angeschaut, so ziemlich alle haben dieses Problem der „Unschärfe“ in diesem Bereich.

Jetzt kann es natürlich sein, dass es an meinem Motiv oder am Wetter lag, dass die Kamera hier nun ihre Schwächen zeigt, weitere Tests bei schönerem Wetter und anderen Motiven sollten hier Klarheit verschaffen.

 

Warten ich? Nein! …

Was mir absolut negativ aufgefallen ist, ist die nervige Wartezeit bzw. die langsame Verbindung zwischen Smartphone und Kamera, egal ob über Bluetooth oder W-LAN. Ich benutze ein sehr Leistungsstarkes Smartphone (iPhone 7; 128GB; iOS 10.3). Das Gerät starten Apps sehr schnell und lässt mich diese auch in wirklich angenehmer Geschwindigkeit benutzen. Bis auf diese Nikon-App „SnapBridge 360/170“. Der Start geht flott, wenn ich allerdings innerhalb der App z.B. Einstellungen vornehmen bzw. die Kamera bedienen möchte, dauert es teilweise wirklich lange bis ich weitermachen kann. Auch habe ich das Gefühl, dass mir die App den Akku meines iPhones lehr saugt – zumindest wurden aus ca. 83% innerhalb von 30min. intensiven Tests nur noch ~54%.

Ok dachte ich mir, ich schau mal ob es ein Firmware Update für die Kamera gibt. Die Kamera hat die Version 1.1 und online auf der Nikon Homepage zeigt es mir eine Version 1.2 an. Der Unterschied zwischen den beiden Versionen soll nur etwas mit den Aufnahmen zu tun haben, da scheinbar ab und an aus Farbbildern Schwarzweiß Aufnahmen wurden. Aber man weiß ja nie, es kommt ja auch mal vor, dass die Hersteller auch andere Bug fixes in solche Updates reinpacken.
Die Firmware aus dem Internet ist gleich geladen (ca. 4,6MB), die .bin auf die Speicherkarte mit Hilfe meines Kartenlesers kopiert und in die Kamera gesteckt – genau wie es in der Anleitung steht. Dann musste man zwei Tasten drücken (die Foto- und die Filmtaste gleichzeitig) und schon sollte das Updateprozedere losgehen … Pustekuchen, nix ging.
Ääähm moment mal, warum muss ich die Datei für das Update manuell auf die Karte speichern und … ???Häää?! Warum geht das nicht über Kabel vom Rechner aus über diese Nikon Utility Software?

Steinzeit! Ok, vielleicht kommt da ja noch was.

 

Also klappte bei mir das Firmware Update auf Anhieb nicht. Ich habe mich wirklich genau an die Anleitung gehalten! Ich hab dann, typisch Mann eben, die Anleitung beiseitegelegt und selbst probiert.
Und traraaaa, es klappte dann doch irgendwann. Nur weiß ich jetzt leider nicht warum und wie. Ich vermute, dass es an dem Schalter für den Flugmodus lag, denn laut Anleitung sollte dieser Ausgeschaltet sein, wenn man das Update starten möchte. Ich hab den dann einfach mal angeschaltet und schon blinkten die Lichter kurz auf – das ging echt schnell. Ein Check der Kameraversion bestätigte mir dann die erfolgreiche Tat.

Ob das Update wirklich zu Besserungen führt werden die nächsten Tage zeigen, laut Erfahrungsberichte aus dem Internet soll es besser werden. Schau ma mal.

 

Wenn ich mir diese Kamera gekauft hätte, wäre sie aufgrund der gestrigen Erfahrungen bereits wieder auf dem Rückweg zum Händler.

 

– Umständliche Bedienung und lange Wartezeiten bei Benutzung der App

– das ständige wechseln zwischen Bluetooth und W-LAN nervt

– die schlechte Bildqualität einer € 500,- Kamera von Nikon

 

 

Ich sag jetzt mal „Augen zu und durch“, ich Teste weiter!

 

 

to be continued …

 

 

Edit: kaum fertig geschrieben, veröffentlicht Nikon die Firmware Version 1.3

Verbesserungen bezüglich eines Problems, welches dazu führte, dass die Verbindungen zwischen der Kamera und iOS 10.2-kompatiblen Versionen der App SnapBridge 360/170 instabil wurden.

Ich werde das erst noch beobachten, was mit der 1.2 machbar ist und was nicht ;-)

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Betreff: Hält die Nikon KeyMission 360 den Herausforderungen unserer Tester stand?

So...auch habe nun versucht, die Verbindung herzustellen zwischen Cam und meinem HTC One...alles andere als easy und die Verbindung reisst immer wieder ab. 

Ich weiß nicht, ob es am Handy liegt oder an der Cam :-(

Die ersten Aufnahmen, die ich mit der Cam gemacht habe sind alles andere als scharf, Konturen extrem verwaschen.

Ich werde wohl noch das ein-/ oder andere Wochenende an Zeit investieren müssen, um wirklich alles zu checken 

und das Optimum aus der Kamera rauszuholen.

Bei meiner GoPro erschien mir das alles deutlich easier...

 

Sobald ich weiter bin ---> Fortsetzung folgt...

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Ich bin erfreut die Nikon KeyMission 360 testen zu können und meine Erfahrung mit euch teilen zu dürfen.

 

Es ist nicht meine Erste Kamera die 360 Grad Bilder und Videos macht die ich teste. Vorab habe ich für eine andere Community die Kodak PixPro Sp 360 4k getestet. Resultat befriedigend.

 

Nun aber zur Nikon, dazu findet ihr unten das obligatorische Unboxing Video. 

 

Im Lieferumfang enthalten sind

Kamera
Akku
Netzadapter
USB Kabel
Adaptersockel
Sockelbefestigung(flach)
Sockelbefestigung(gewölbt)
Objektivschutz
Unterwasser Objektivschutz
Silikonschutz
Benutzerhandbuch
Garantieschein

und

ein Produktmuster einer VR-Brille

 

Meine ersten positiven Eindrücke nach dem Auspacken von der Kamera und dem Zubehör, sehr gut und Hochwertig Verarbeitet.

 

Wovon ich etwas enttäuscht bin, das keine SD-Karte dabei ist, Befestigungen sind eindeutig zu wenig, keine Transporttasche, kein Display hat. Dadurch können die Einstellungen nur über das Smartphone vorgenommen werden.

 

Aber vielleicht macht sie es ja durch ihr Handling und die Qualität der Bilder wieder weg

Ich freue mich die Kamera in Betrieb zu nehmen und Sie ausführlich zu Testen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=Rlau7Sixh6Q&feature=youtu.be

 

als nächstes kommt die Inbetriebnahme

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Beim heutigen Post geht es um die Einrichtung und der Verbindung zum Smartphone oder Computer.

 

Der Akku ist geladen, SD-Karte besorgt und eingesteckt (zum Test eine 16GB, hatte ich noch rum zu liegen und sollte reichen)

 

Es gibt zwei Möglichkeiten die Kamera einzurichten. Als erstes stellen wie die Verbindung mit dem Smartphone her, dazu laden wir uns die App SnapBridge 360/170 aus dem AppStore oder Google Playstore. In meinem Fall ein iPhone 6sPlus was zum Testen genutzt wird.

 unnamed.pngNikon-KeyMission-360-170-utility.jpg

Nach dem Öffnen der App wird man aufgefordert Bluetooth zu aktivieren um sich mit Kamera zu Verbinden. Was beim ersten Mal gar nicht so recht klappen wollte.

IMG_8303.PNG

Wenn es geklappt hat, erscheint dann die Kamera die man dann Koppeln kann. Fertig gekoppelt kommt man auf den Startbildschirm von da aus kann man dann soweit alles Einstellen

 

Menüpunkt verbinden

IMG_8306.PNG

 

Menüpunkt Galerie

IMG_8308.PNG

 

Menüpunkt Kamera

IMG_8309.PNG

 

Menüpunkt Sonstiges

IMG_8310.PNG

 

 

Aber um ein Livebild oder den Fernauslöser der Kamera nutzen zu können muss man sich zusätzlich mit Wifi verbinden. Das klappt ohne Probleme und Funktioniert ganz gut. Das Passwort für das Wifi findet ihr in der Anleitung

 

 

Die zweite Möglichkeit die Kamera einzustellen ist am Computer mit der Software KeyMission 360/170 Utility mit der ihr euch gleichzeitig eure Bilder anschauen könnt. Hier verbindet ihr die KeyMission mit dem mitgeliefert USB Kabel an eurem Computer. Die Kamera wird im Programm erkannt und ihr könnt loslegen.

 

Bilder anschauen und speichern.

2017-04-12 (1).png

 

Unter den Menüpunkt Festlegen könnt ihr dann die Kamera einstellen.

 2017-04-12 (2).png

 

 

Mehr bietet die Software im Moment nicht, keine Bearbeitung oder Videoschnitt

 

 

Das waren die beiden Möglichkeiten. Mein Fazit zur App, ich finde die Verbindung mit dem Smartphone ziemlich Umständlich, dazu muss auch sagen das ich nicht nur eine Actioncam habe und bei keiner geht es so kompliziert. Das gibt es andere Lösungen die einfacher sind, einfachmal bei anderen Herstellern über die Schulter geschaut. Zur Computer Software muss ich sagen leichte Bedienung um die Kamera zum Beispiel für ein Timelapse einzustellen um sie dann nur noch starten zu müssen ohne es mit dem Smartphone zu verbinden. Minus gibt es auch für die fehlenden Socialmediaanbindungen wie YouTube oder Facebook. Als Nikon, das könnt ihr doch besser.

 

Nun freu ich mich darauf endlich Bilder  und Videos zu machen und bin der festen Überzeugung das Sie dort alles gut.

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Nach einem intensiven Test am vergangenem Wochenende, bin ich nun endgültig von der Bedienbarkeit und der Qualität (Film und Foto), so dermaßen enttäuscht, dass die Kamera jetzt (für unbestimmte Zeit) in die Schublade wandert. Vom Kauf kann ich aktuell nur abraten, selten ein solch schlechtes Produkt in den Händen gehalten, der hohe Preis ist für diese „Kamera“ keinesfalls gerechtfertigt!!!

Selbst bei Sonnenschein sind weder die Fotos noch die Filmaufnahmen ansatzweise brauchbar. Extrem schlechte Qualität trotz höchster Auflösung und aktuellster Firmware.

 

Von mir festgestellte negativen Punkte:

- Die Verbindung zwischen KM360 und iPhone ist katastrophal, das ständige manuelle Switchen zwischen Bluetooth und W-Lan, trotz aktueller Firmware 1.3

- Die Bildübertragung vom KM360 zum iPhone (Kabellos), erinnert an ein 9k6 Modem der 90er, selbst für ein Bild in 2MP dauert es eine Ewigkeit bis dieses übertragen wurde.

- Die fehlende Streaming Funktion (Facebook oder YouTube). In der heutigen Zeit ein absolutes musthave, andere Hersteller können das auch.

- Die grottenschlechte Bildqualität, besonders in den „Randbereichen“ extremst unscharf. Selbst bei Sonnenschein kaum verwendbare Aufnahmen.

- Die Videoqualität ist wirklich hammerschlecht, auch wenn ich nur die Auflösung 1080p eingestellt habe (4k ist für mich aktuell noch kein Standard), erwarte ich eigentlich eine wirklich tolle Aufnahme.

- Selbst die Software für den Rechner ist mehr schlecht als recht und ich bin kein Anfänger was das angeht. Zu aufgeblasen und überladen, oftmals ist weniger deutlich mehr.

- Die SmartphoneApp ist so auch nicht zu gebrauchen, da sehr wichtige Funktionen fehlen und die Übertragungsgeschwindigkeit viel zu langsam ist.
- ein fehlendes Display für die Überwachung/Überprüfung der aktuell eingestellten Werte (hierfür wird immer ein Smartphone benötigt!)

 

Hab ich auch was Positives gefunden? ….. mmh, nö!

Ja gut, ein wenig schon - aber nichts aufregendes:

- die Verarbeitung der Kamera ist sehr hochwertig.

- der Lieferumfang scheint auf den ersten Blick ausreichend zu sein.

- schnelle Aufnahmen sind mit nur einem Tastendruck möglich, dazu sollte aber die Kamera vorher entsprechend eingestellt werden.

 

Fazit:
Von einer 500,-- EUR (UVP) Kamera eines wirklich namhaften Herstellers, kann man deutlich mehr erwarten. Die schlechte Qualität rechtfertigt keinesfalls den hohen Preis, hier sollte Nikon schleunigst nachbessern oder das Produkt lieber gleich aus dem Sortiment nehmen. Für meine Zwecke (Outdoorfotografie) ist diese Kamera mit den aktuellen Schwächen absolut unbrauchbar. Eigentlich wollte ich bei dem ein oder anderen Event einige Aufnahmen für Impressionen anfertigen oder die ein oder andere Liveübertragung auf Facebook oder YouTube starten. Da diese Basic-Funktionen gänzlich komplett fehlen und ich zu viel Zeit in Nachbearbeitung der Aufnahmen stecken müsste, ist diese Kamera aus meiner Sicht absoluter SCHROTT.