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Der Epson Ecotank ET 7700 im Praxistext: Das sagen unsere Tester

Der smarte Ecotank ET 7700 von Epson hat sich viel vorgenommen. Er möchte nicht nur durch qualitativ hochwertigen Foto-Druck von sich überzeugen, sondern auch durch niedrige Kosten. Besonders praktisch: Man kann ihn per App steuern! Wir sind nun ganz gespannt wie der smarte Multifunktionsdrucker von Epson bei unseren Testbloggern abschneidet. Sie werden ihre Erfahrungen mit dem Ecotank ET 7700 hier mit uns teilen - von der Ersteinrichtung bis zum alltäglichen Gebrauch. Wir wünschen viel Spaß beim Testen und sind gespannt auf die Ergebnisse!

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Betreff: Der Epson Ecotank ET 7700 im Praxistext: Das sagen unsere Tester

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Mein Epson Drucker ist heute mit der Post eingetroffen und wurde auch schon von mir ausgepackt.

Ab morgen werde ich zuerst ein kleines "Unboxing" einstellen und über die Ersteinrichtung unter Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung berichten. Dazu wird es auch viele Bilder in dem Bericht geben, denn ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte Smiley (zwinkernd).

Im zweiten Teil meines Testberichtes werde ich dann die verschiedenen Funktionen testen und letztendlich die Vor- und Nachteile des Druckers gegenüberstellen.

Solltet Ihr Fragen oder Testwünsche haben, so könnt ihr mir diese einfach schreiben und ich versuche diese zu beantworten bzw. umzusetzen.


Grüße
Rene

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Betreff: Der Epson Ecotank ET 7700 im Praxistext: Das sagen unsere Tester

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Teil 1: Unboxing und Ersteinrichtung

 

 

Verpackung & Inhalt

Der Drucker kam ohne Umverpackung direkt im Herstellerkarton via Paketdienst zu mir. Der Karton selbst machte nicht unbedingt einen besonderen oder hochwertigen Eindruck.

Druckerkarton

 

Nach Öffnen des Kartons befand sich der Epson Ecotank ET-7700 in der Mitte des Kartons. Um den Drucker herum sammelten sich verschiedenste Tintenflaschen. Hier wurde mir bewusst, was das Besondere am Epson Ecotank ist: Der Drucker wird nicht mit Patronen bestückt, sondern mit Tintenflaschen aufgefüllt. So braucht man nicht jedes Mal neue Patronen kaufen, sondern einfach nur neue Tinte in Flaschen. Dies empfinde ich als sehr positiv, da dadurch das lästige Auswechseln und Entsorgen der Altpatronen entfällt. Dies ist schon mal ein deutlicher Vorteil gegenüber anderen Druckern.

Inhalt1 Inhalt2

 

Bezüglich des Lieferumfangs erhielt ich:

  • Den Drucker selbst inklusive Stromkabel
  • Tintenflaschen in schwarz, fotoschwarz, rot, blau, gelb jeweils zweimal (also zehn Tintenflaschen)
  • Eine Reinigungspatrone - Eine Bedienungsanleitung
  • Eine Windows Einrichtungs-CD

Inhalt

 

Positiv ist hier hervorzuheben, dass dem Drucker ein großes Startpaket an Tinte beigefügt ist. Es ist nicht unbedingt selbstverständlich, dass die Tinte gleich in doppelter Menge dem Produkt beigefügt wird.

 

Nun ging es erst einmal darum, den Transportschutz bestehend aus verschiedenen Klebebändern und Styroporeinheiten zu entfernen. Nach circa zwei Minuten hatte ich sämtliche Schutzbänder entfernt und saß vor einem riesigen Haufen voller Abfall. Im Bild unten ist zu erkennen, wie viel Abfall nach dem Auspacken anfällt.

Abfall

 

Die Anleitung riet mir, das Verpackungsmaterial zu behalten, falls der Drucker noch einmal transportiert werden würde.

 

Einrichtung

Als dies erledigt war, suchte ich mir ein schönes Plätzchen für den Drucker. Dieser Platz war schnell im Wohnzimmer neben dem Fernseher gefunden. Ich füllte auch schon ein paar Blätter Papier in den Einzug unter dem Drucker.

Nun schnappte ich mir die Bedienungsanleitung. Diese war sehr kompakt und einfach verständlich. Ich schloss den Drucker an das Stromnetz an und betätigte den AN-Knopf. Es erschien eine Aufforderung zur Auswahl der Sprache. Ich wählte deutsch und nach Bestätigung wurde ich aufgefordert die Tinte in die Behälter des Druckers zu füllen.

Einrichtung

 

Laut der Bedienungsanleitung musste ich dazu nur die Tintenflasche öffnen und in die Öffnung des jeweiligen Druckbehälters stecken. Nach Öffnen der Tintenflasche hörte ich sofort Luft entweichen, was bedeutet, dass die Flasche zuvor sicher verschlossen war.

Einrichtung2

 

Ich kippte die Flasche kopfüber und steckte diese in den Tintenbehälter des Druckers. Positiv ist anzumerken, dass beim Kippen der Flasche noch keine Flüssigkeit auslief. Erst beim Einstecken in den Steckplatz des Druckers floss die Tinte.

Einrichung3 Einrichtung4

 

Ohne weitere Maßnahmen floss die Tinte genau bis zur obersten Markierung in den Druckerbehälter. Auch beim Entfernen der Tintenflasche gab es kein Auslaufen oder Kleckern. Ich musste jedoch feststellen, dass noch ein Rest im Tintenbehälter war. Auch nach erneutem Einstecken der Flasche in den Anschluss floss der Rest nicht in den Behälter. Das empfinde ich als sehr negativ. Wenn ich die Druckertanks auffülle, so möchte ich danach nicht noch einen kleinen Rest überbehalten und lagern müssen.

Rest in der Flasche

 

Nachdem ich alle Tintenbehälter befüllt hatte, drückte ich auf OK und es begann eine sieben-minütige Initialisierung.

Initialisierung

 

Danach startete eine kurze Druckereinrichtung. Es wurde ein Düsentest- und Ausrichtungsmuster gedruckt und ich musste im Druckermenü ein paar Fragen dazu beantworten.

Drucktest1 Drucktest2

 

Wifi Zugang

Jetzt war der Drucker startklar. Ich fuhr mit der Einrichtung des Wifi-Zugangs fort. Dazu ging ich ins Druckermenü auf Einstellungen – Netzwerkeinstellungen – Wifi Assistent. Der WLAN-Zugang war schnell gefunden und nach Eingabe des Netzwerkschlüssels vollständig eingerichtet. Es erschien sofort danach die Meldung, dass ein neues Firmware-Update zur Verfügung steht. Dies führte ich durch und dauerte nur zwei Minuten. Im Anschluss richtete ich den Drucker noch kabellos an meinem Windows 10 PC ein. Dies ging erstaunlich schnell. Im Druckermenü des PC war der Epson Drucker im Netzwerk schnell gefunden und nach einem Klick darauf sofort eingerichtet.

 

Der Drucker ist nun vollständig eingerichtet und startbereit. Die Einrichtung war sehr einfach und schnell durchzuführen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich ein Problem mit der Einrichtung. Somit ist die unkomplizierte Ersteinrichtung ein weiterer Vorteil des Druckers.

 

 

Im zweiten Teil meines Testberichtes werde ich dann über die Epson App berichten sowie die verschiedenen Funktionen des Druckers testen.

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Der Drucker ist gut angekommen und ließ sich soweit problemlos einrichten. Erste Foto-Probedrucke sahen schon mal von der Druckqualität her sehr gut aus. Ausführlich testen kann ich den Drucker jedoch erst am kommenden Wochenende, ich werde dann natürlich entsprechend berichten.

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Teil 2: Die Epson App und Funktionen des Druckers

 

Die App:
App DownloadHeute teste ich die Einrichtung und Inbetriebnahme der Epson App für den Ecotank Drucker.
In der Bedienungsanleitung konnte ich einen QR-Code und zusätzlich einen Short-Link zur Epson App auffinden. Dadurch konnte ich die Epson iPrint Anwendung schnell auffinden und installieren.
Nach der Installation öffnete ich die App, tippte auf die Druckerliste und konnte meinen Drucker mit einem Klick in der App einrichten. Dies ging wirklich erstaunlich schnell.

 

 

 

 

 Auf der Startseite der App finden sich folgende Funktionen:

  • Fotos: Greift auf das Fotoalbum des Smartphones zu, um ausgewählte Bilder zu drucken
  • Tinte kaufen: Ein Klick darauf leitet lediglich zur Epson Homepage weiterApp
  • Gespeicherte Dokumente: Greift auf meine anderen Dateien zu
  • Online Speicher: Auswahl zwischen Box, Dropbox, Evernote, Google Drive und Microsoft OneDrive
  • Scannen: Dateien auf das Smartphone scannen
  • Erfassen: Scannen mittels Smartphone-Kamera
  • Kopieren: Die Kopierfunktion des Druckers starten
  • Speicherzugriff: Fotos entweder auf einem Speichermedium oder dem Smartphone speichern
  • Creative Print: Weiterleitung zur App Epson Creative Print
  • Mehr Apps: Zeigt die App Epson Print Enabler an

 

 

Inbetriebnahme der App:

DruckDa die App schon betriebsbereit war, wollte ich nun bequem vom Sofa aus meinen ersten Testdruck durchführen. Ich lud mir als

Testseite die Teilnahmebedingungen des Smart-Wohnen Testblogs herunter, navigierte in der iPrint App zum 

Speicherverzeichnis und musste feststellen, dass ein Starten des Druckers ohne Aufzustehen nicht möglich war. Nach dem Klick auf „Drucken“ passierte nämlich erstmal gar nichts. Der Drucker war zwar am Strom angeschlossen, jedoch ließ sich dieser nicht aus der Ferne starten. Ich musste den AN-Knopf am Drucker betätigen und zusätzlich das Papierausgabefach manuell herausziehen. Das Fach öffnet sich nämlich nicht automatisch. Dies empfinde ich als sehr großen Nachteil des Druckers. Für den Preis erwarte ich eigentlich, dass zumindest das Ausgabefach automatisch herausfährt.
Nachdem der Epson Ecotank jedoch eingeschaltet und das Ausgabefach herausgezogen wurde, Druckerfunktionierte der Ausdruck einwandfrei. Die Schrift auf dem DIN A4 Blatt war korrekt zentriert, nicht verschwommen und die Tinte war sofort trocken. Die Schnelligkeit des Drucks beurteile ich als nicht unbedingt sonderlich schnell aber Ausdruckauch nicht zu langsam.
Im Anschluss legte ich den Ausdruck oben in das Scannerfach des Druckers und initiierte über die App den Scanvorgang. Dies funktionierte ziemlich schnell und im Anschuss war es mir
möglich den Scan direkt aus der App heraus online oder lokal abzuspeichern, per E-Mail zu versenden oder auszudrucken. Die Qualität des Scans war sehr hochwertig. Daran konnte ich nichts aussetzen.

 

 

 

 

Druckerfunktionen:
Nun schaute ich mir das Druckermenü am Epson Ecotank selbst etwas genauer an.

Darüber lässt sich der Kopier- und MenüScanvorgang starten. Beim Scannen hat man dann folgende Speichermöglichkeiten: Direkt in einen Online-Speicher, auf einen PC scannen oder auf eine SD-Karte abspeichern. Dies ist möglich, da der Epson Drucker ein SD-Kartenfach besitzt. Darüber ist auch ein direkter Ausdruck von Dokumenten auf einer Speicherkarte möglich.
Dies sehe ich als großen Vorteil an, da man so die auf der Digitalkamera gefertigten Bilder ohne Umwege ausdrucken kann, indem man einfach die Speicherkarte in den Drucker einsteckt.
Teil2 CD.jpgWeiterhin ist es möglich CDs oder DVDs mit dem Ecotank zu bedrucken. Dies hat mich sehr beeindruckt und die Möglichkeit, dies mit einem normalen Drucker für zu Hause ausführen zu können, noch nie in Betracht gezogen. Zum Bedrucken der CD/DVD besitzt der Ecotank unter dem Papierfach eine Schablone zum Einlegen des CD/DVD Mediums. Da ich leider keine unbedruckte CD/DVD besaß, konnte ich die Funktion nicht ausprobieren. Jedoch ist dies in meinen Augen eines der Highlights des Epson Ecotank.
Weiterhin lassen sich im Druckermenü unter „weitere Funktionen“ Fotogrußkarten oder Malbücher drucken. Dazu wird eine Vorlage auf einer SD-Karte benötigt.

 

Weitere spannende Funktionen konnte ich leider nicht entdecken. Schade, hier hätte ich mir mehr erhofft.

Etwas verwirrt hat mich zudem die geringe Menge an Papier, die man in das Eingabefach legen kann. Ich bin davon Teil2 Papier.jpgausgegangen, dass sich vielleicht mehrere Eingabefächer im Drucker befinden. Jedoch existiert nur ein Fach, in welches sich nur eine geringe, aber für den normalen Druck im Haushalt ausreichende Menge, einlegen lässt. Über dem normalen Papierfach befindet sich ein Fach für kleinere Größen, wie zum Beispiel 10x15 cm. Also das Eingabefach für u.a. Fotopapier.
Zuletzt stellt sich mir nun noch die Frage, wie teuer die laufenden Kosten des Epson Ecotanks sind. Daher recherchierte ich den Preis für Ersatztinte und fand heraus, dass die Farbe schwarz online circa 14,85€ kostet. Da sich mit einer Tintenfüllung laut Herstellerangabe ungefähr 8000 Seiten drucken lassen, kommt man auf einen sehr günstigen Preis von gerundet 0,19 Cent pro Seite. Hier liegt also ein weiterer klarer Vorteil im Drucker: Die einmaligen Anschaffungskosten sind zwar sehr hoch, dafür die laufenden Kosten umso niedriger. Den Epson Ecotank würde ich daher nur „Vieldruckern“ empfehlen.

 

 

Jetzt seid Ihr dran!

Stellt mir eure Fragen oder Testwünsche und ich werde mein Möglichstes versuchen diese Wünsche umzusetzen.

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Betreff: Der Epson Ecotank ET 7700 im Praxistext: Das sagen unsere Tester

So, nun möchte ich auch mal meine ersten Erfahrungen mit dem ET-7700 mit der Welt teilen.

 

Auch bei mir kam der Drucker im Produktkarton ohne sonstige Umverpackung an, jedoch ist der Karton relativ stabil und der Inhalt war durch Styroporeinsätze gut geschützt und nochmal einzeln in Plastiktüten verpackt. Das ist vielleicht nicht unbedingt etwas besonderes, aber ich musste auch schon Erfahrungen mit deutlich schlechter verpackten Geräten (nicht unbedingt Druckern) machen.

 

WhatsApp Image 2017-11-09 at 19.53.50.jpeg

 

Im Lieferumfang enthalten war folgendes:
Der Drucker selbst (wäre schlecht, wenn nicht)
Zwei Tintensets

Die Bedienungsanleitung

Ein Kleingerätekabel

Die Treiber-CD

Eine zusätzliche "Wartungsbox"

 

Lieferumfang

 

Der erste positive Punkt, der mir auffiel, war das Kleingerätekabel.
In letzter Zeit hatte ich den Eindruck, dass immer häufiger spezielle Kabel verwendet werden, was mich persönlich sehr gestört hat. Dementsprechend war ich glücklich über dieses genormte Allerweltskabel.

Etwa eine Minute später fiel mir jedoch der erste negative Punkt auf.
Die Bedienungsanleitung liegt in elf Sprachen auf drei Zetteln im Posterformat vor, was ich nicht unbedingt handlich fand.
Der einzige Grund der mir bisher eingefallen ist, warum dies so gelöst wurde ist, dass ein richtiges Handbuch Epson bestimmt 0.20€ mehr gekostet hätte.

 

Der erste Schritt der Bedienungsanleitung sah vor, die Treiber zu installieren, was unter Windows auch problemlos klappte, auch wenn es einen Moment in Anspruch genommen hat. Leider musste mein Windowsrechner herhalten, den ich eigentlich nur zum spielen nutze, da es für Linux (noch?) keine Treiber für den ET-7700 gibt. Zur mitgelieferten Software später mehr.

Im nächsten Schritt galt es, die Tinte einzufüllen.
Der Drucker hat fünf Tintenbehälter, da er zwischen schwarzer Tinte für Dokumente und solcher für Fotos differenziert, wobei das Schwarz für Dokumente den größten Behälter aufweist.

 

Tintenflaschen

 

Die Plastikverpackung der Tintenflaschen war eingekerbt und ließ sich leicht entfernen.

 

Nachdem ich die erste Tintenflasche und den zugehörigen Tank geöffnet hatte, fiel mir ein wichtiges Detail auf:
Die Steckplätze der Tintenflaschen haben unterschiedliche Einkerbungen, die nur zur jeweiligen Tintenflasche passen, wodurch ein Einfüllen der Tinte in einen falschen Tank recht schwierig sein sollte (trotzdem habe ich es nicht ausprobiert Smiley (gleichgültig) ).
Codierung

 

Durch das in den Tintenflaschen eingebaute Ventil verlief das Befüllen ohne jedwedes kleckern und war meiner Meinung nach sogar unkomplizierter als das wechseln der Tintenpatronen bei vielen anderen Druckern. Man kann die Tintenflaschen einfach aufstecken und laufen lassen. Sobald die Tanks voll sind, hört die Tinte von alleine auf zu laufen und man kann die Flasche einfach nach oben abziehen. Ein kleiner Rest verbleibt in den Tintenflaschen, was ich jedoch nicht unbedingt schlimm finde. Im Vergleich zu meiner Lieblingsmethode Fotos auf Papier zu bringen, nämlich mit Film, einem Vergrößerer und (echtem) Fotopapier hält sich die Sammlung an Fläschchen doch ziemlich in Grenzen.

 

Der läuft und läuft und läuft.....

Saubär

 

Nachdem die Tintenbehälter befüllt sind soll man den Drucker zum ersten Mal starten.
Nach der Auswahl von Sprache und Region lädt der Drucker die Druckköpfe mit Tinte, was etwa sieben Minuten in Anspruch nimmt. Als nächstes legt man Papier in die Papierkassette ein, woraufhin man Probedrucke machen kann, um den Drucker präzise einzurichten. Wenn das geschafft ist, ist der Drucker selbst einsatzbereit. Sobald der Drucker mit dem Netzwerk verbunden ist, kann man ihn auch vom Rechner aus frei verwenden.

Zu den Papierkassetten:
Die Menge an normalem DIN-A4 Papier, die der Drucker fassen kann, ist nicht gerade überwältigend. Dafür hat er jedoch eine zweite Kassette für Fotopapier bis zu einer Größe von 13x18cm, was mir sehr gelegen kommt, da ich mir dadurch den häufigen Papiertausch sparen kann.

Und um die Sache ein wenig spannender zu gestalten (oder vielleich auch nur, weil ich todmüde bin) werde ich meine weiteren Erfahrungen im Laufe der nächsten Tage hier mitteilen. Lachender Smiley

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Hier kommt nun endlich mein erster Teil des Produkttests!

Der Drucker wurde, wie bei den anderen beiden Testern, in der Originalverpackung versendet. Der Drucker wurde optimal verpackt, ohne dass groß Platz verschwendet wurde.

epson angekommen.JPG

IMG_20171107_101331.jpg
Im Lieferumfang sind eine CD, Kurzanleitung in Papierform, zwei Tintensets (insgesamt 10 Flaschen), Gerätekabel (Standard) und eine zusätzliche Wartungsbox für Tintenreste.
Die Tintenflaschen sind allesamt vakuumverschweißt, so dass auch bei einer leckenden Flasche keine Farbe dahin kommt, wo sie nicht hingehört. Die Schweißfolie ist allerdings so eingekerbt, dass sie kinderleicht zu öffnen ist, um an die Flaschen zu gelangen.

Nachdem ich dem Drucker und den Tinten Zeit gegeben hatte, auf Zimmertemperatur zu kommen (draußen war es kalt), habe ich die CD eingelegt und wurde problemlos Schritt für Schritt durch die Installation des Druckers navigiert. Wer einen Rechner ohne DVD-/CD-Laufwerk hat, kann dies allerdings auch online abrufen. Das einzige kleine Manko, das mir hierbei aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass man zwar als Sprache bei der Installation Deutsch gewählt hat, aber leider die Abbildungen in der Anleitung, die das Display des Druckers zeigen, englischen Text enthalten. Wer nicht ausreichend Englisch beherrscht, könnte hier ab und an ins Stocken geraten, ob er/sie alles richtig macht.

Während des Set-ups des Druckers werden auch die Tintentanks befüllt. Hier hat Epson dafür gesorgt, dass rein gar nichts schiefgehen kann: Das Befüllen der Tanks läuft nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, so dass nur die korrekte Farbe in den jeweiligen Tank gefüllt werden kann. Die Tinte beginnt auch tatsächlich dann zu laufen, wenn die Flasche komplett im jeweiligen Tintentank "eingerastet" ist. Die Tinte läuft nur soweit in den Tank, wie tatsächlich hineinpasst, ein Überlaufen ist nicht möglich. Es tropft auch nichts, wenn man die Flaschen wieder herausnimmt. Alles in allem eine sichere und wirklich saubere Sache. Trotzdem sollte man hier natürlich nicht übermütig werden.
IMG_20171107_113652.jpgIMG_20171107_113447.jpg

Nach dem Befüllen der Tintentanks schaltet man den Drucker nun zum Ersten mal ein und folgt weiter den Anweisungen der Installations-CD. Es werden dann Probedrucke gemacht, um den Druck optimal einzustellen/zu konfigurieren. Und dann kann man mit dem Drucken loslegen. Ich habe den Drucker über WLAN mit meinen Geräten verbunden. Natürlich ist auch der Druck über ein USB-Kabel möglich, allerdings ist dies nicht im Lieferumfang enthalten.

Es gibt insgesamt 4 Einschübe für bedruckbare Medien:
Ein kleines Fach für einen kleinen Stapel DIN A4 Papier, ein Fach für das Bedrucken einer bedruckbaren CD, Ein Fach für kleine Fotopapiere, und schließlich kann man auch ein einzelnes Fotopapier in DIN A4 über den hinteren Einzug bedrucken. Hierzu muss man auf der Rückseite des Druckers eine kleine Klappe Öffnen und eine kleine "Leiste", die das Fotopapier stützt, ausklappen. Auf mich wirkt diese Leiste einigermaßen fragil, ich könnte mir vorstellen, dass Grobmotoriker inklusiver meiner Person, sie möglicherweise aus Versehen abbrechen.  Ich habe sie jedoch ein paar Mal stark gebogen, um das zu testen, und so weit scheint sie doch mehr auszuhalten, als es den Anschein hat.

Damit überhaupt gedruckt werden kann, muss an der Vorderseite des Druckers das Bedienfeld hochgeklappt, die Klappe darunter geöffnet, sowie das Ausgabefach herausgezogen werden. Das wirkt auf mich zuerst einmal etwas umständlich, da so nicht spontan gedruckt werden kann, andererseits wird der Drucker dadurch sehr gut vor Staub geschützt, wenn man alles wieder hineingeschoben und die Klappen wieder geschlossen hat.

Inzwischen habe ich schon recht regelmäßig gescannt und gedruckt, darauf werde ich im zweiten Teil meines Berichts in Kürze näher eingehen. Aber eine erste kurze Rückmeldung hierzu: Die Ausdrucke auf verschiedenen Fotopapieren überzeugen mich bisher eindeutig, hier kommt die spezielle Pigmenttinte für den Fotodruck zum Einsatz und kann auch überzeugen. Das Drucken vom Smartphone über die App - auch aus der Cloud - funktioniert einwandfrei. Es lässt sich alles schnell einrichten und intuitiv bedienen. Der Dokumentendruck wirkt auf mich qualitativ mit anderen Laserdruckern bislang vergleichbar. Die Scanfunktion übertrifft meinen alten Scanner in Bedienbarkeit, Auflösung und Schnelligkeit, so dass ich auch hier sehr zufrieden bin. Zu alledem folgt aber noch ein ausführlicheres Update von mir, denn hier handelt es sich ja um das wichtigste Feedback. In den nächsten Tagen stehen bei mir noch viele Fotodrucke an, so dass ich bis dahin natürlich auch noch weitere Erfahrungen mit dem Epson ET 7700 sammeln und darüber berichten werde.


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Nur eine kurze Zwischenmeldung:
Es will mir einfach nicht gelingen, die Fotos so auszudrucken, wie ich es gerne hätte. Randlosdruck funktioniert bei 10x15 Fotopapier nicht, es wird immer etwas vom eigentlichen Foto abgeschnitten bzw. weggelassen, und ein weißer Rand verbleibt. Woran das liegt, ist mir bisher noch nicht klar. Ich kann mir vorstellen, dass es lediglich ein Anwenderproblem sein könnte, daher freue ich mich, wenn ein anderer Tester hierzu Feedback geben könnte.

Dann ergab sich plötzlich folgendes, inzwischen gelöstes Problem: Der Drucker begann während des Drucks von mehreren Fotos auf Fotopapier dann von einem Foto zum nächsten Streifen zu drucken. Die Drucke trockneten auch nicht mehr und ließen sich verwischen. Es stellte sich heraus, dass sich mitten beim Drucken die Einstellung im Druck-Menü von Glossy Fotopaier auf Normalpapier verstellt hatte. Daher merke ich mir für die Zukunft: Ich überprüfe bei jedem Druck noch einmal die Papierart, um nicht teuren Abfall zu produzieren.


Weitere, ausführlichere Updates mit Fotos werden folgen.

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Das Problem mit dem weißen Rand habe ich ebenfalls, allerdings nur bei Bildern, die nicht im 3:2 Format vorliegen (zugegebenermaßen habe ich bisher neben 3:2 nur 16:9 gedruckt). Dass das Bild nun von 16:9 auf 3:2 beschnitten werden muss leuchtet mir ein, aber das Problem mit dem weißen Rand verstehe ich auch nicht so ganz.

Nur um auch noch eine kurze Zwischenmeldung abzugeben:
Ich bemühe mich, alsbald den zweiten Teil meines Tests zu schreiben. Jedoch fallen mir immer wieder kleinere Dinge auf, die ich berücksichtigen und weiter "untersuchen" möchte. Beispielsweise bedarf es bei einigen Bildern, gerade dunklerer Natur, häufig einiger Einstellungen im Scanprogramm.
Ich bemühe mich, noch vor Weihnachten einen ausführlichen Beitrag zu schreiben, auch wenn dieser dann vermutlich nicht der letzte sein wird.

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Leider kann ich aus Word einfach kein DIN A4-Dokument drucken. Egal, ob ich Kassette 2 oder die "hintere Papierzufuhr" wähle, der Drucker besteht darauf, dass ich eine CD/DVD zum Bedrucken einlege. Ich habe alles mir mögliche bereits ausprobiert, aber ein Druck auf Papier aus Kassette 2 oder per hinterer Papierzufuhr ist einfach nicht möglich. Es sei denn, ich lege eine bedruckbare CD oder DVD ein. Allerdings funktioniert die Kopierfunktion des Druckers absurderweise. Ansonsten bringt mich der Epson leider echt zum Verzweifeln. Ich frage mich inzwischen, ob mein Gerät defekt ist, oder ob das kürzlich durchgeführte Firmware-Update schuld sein könnte.

Der Drucker hatte in der Vergangenheit ja schon "falsch" gedruckt, obwohl Fotopapier im Menü ausgewählt war, wurde mit der falschen Tinte (falsches Schwarz) gedruckt, Fotos werden nicht vollständig gedruckt, sondern abgeschnitten und ein weißer Rand verbleibt. Auch etwas kleinere Fotos im Format 10 cm x 15 cm zentriert mit einem weißen Rand zu drucken funktioniert nur sehr mangelhaft, da von Gleichmäßigkeit, was den Rand angeht, nicht die Rede sein kann. Ich werde meine 10x15 Fotos wieder in der Drogerie drucken. Ich habe in der ganzen Zeit leider nicht ein einziges brauchbares 10x15 Foto mit dem Epson ET 7700 drucken können.