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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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Teil 5 meines Testes der Aquaris X Pro:


So jetzt sind fast 3 Wochen mit dem Aquaris X Pro im Alltag vergangen und ich bin immer noch sehr angetan.

 

Inzwischen ist das Aquaris X Pro zu meinem ständigen und geschätzten Begleiter geworden. Die Akkuleistung ist wirklich sehr gut. Wenn ich mich darauf beschränke, ein paar Telefonate zu führen, nur mal eben meine Mails, WhatsApp u.ä. zu lesen, kurz in den neuesten Nachrichten zu stöbern und ab und zu mal ins Wetter zu schauen komme ich auf gut 3 Tage. (Wie allerdings schon von mir angesprochen, regele ich die Displayhelligkeit konsequent runter.) Diese Akkulaufzeit hatte ich bisher bei fast keinem anderen Smartphone.
Macht man ein bisschen mehr, wie Youtube schauen, auf das Phone Filme geladene Filme schauen, Musik hören und ein wenig im Web stöbern, komme ich gut 2 Tage über die Runden.

 

Über das mitgelieferte USB-C Kabel ließ sich das Aquaris X Pro auch sehr zügig am USB-Port meines Bürocomputers nachladen. Natürlich kommt es einem gegenüber dem Schnellladegerät (welches ich zu Hause auf dem Schreibtisch liegen gelassen hatte) sehr langsam vor.

 

Die Benachrichtigungs-Led finde ich richtig gut. Besonders wenn man sich die Mühe macht, seine Apps so einzustellen, dass nur die wirklich wichtigen Zugriff haben. So hat man auch bei Konferenzen, bei Besprechungen und im Restaurant immer den Überblick, ohne seine Mitmenschen mit Telefonklingeln zu belästigen. Gerade in Restaurants hasse ich das ständige Klingeln und Piepsen besonders.


Auch über die Kamera des Aquaris X Pro lässt sich eigentlich nur Gutes sagen. In dieser Preisklasse lässt sich nur schwerlich was Besseres finden. Klar, verglichen mit dem (doppelt so teurem) Iphone 7 meiner Frau, den zum Teil überragenden Optiken der Lumias und einigen anderen Modellen der Smartphone-Spitzenklasse, muss man naturgemäß Abstriche machen. Bei denen würde ich das Aquaris X Pro auch nicht einordnen. Für mich gehört das X Pro eher in den gehobenen Bereich der Mittelklasse. Jeder Fotograf wünscht sich natürlich einen optischen Bildstabilisator oder gar einen optischen Zoom, aber bei dem Einstandspreis der Aquaris dürfte es andererseits auch jedem klar sein, dass das einfach nicht machbar ist.

Bei reinem Tageslicht sind die Unterschiede aber kaum sichtbar. Auch im Dunklen (Martinszug am Wochenende) sind die Aufnahmen gar nicht so schlecht.

 

Mir gefallen aber auch die guten Ergebnisse im Bereich Makro-Fotografie, die man mit dem Aquaris Pro erzielen kann. Das wäre vielleicht auch noch eine Anregung für die Techniker von BQ, der hausgemachten Kamera-App noch eine Makro-Funktion hinzuzufügen. Die Kamera-App ist auch so schon sehr gut und bedienerfreundlich, auch wenn die Untermenus ein wenig versteckt sind. (Besonders für die, die das Handbuch nicht lesen. – Mein persönlicher Tip: Das Handbuch auf das Aquaris abspeichern).

Mit ein bisschen Übung – ruhig mal mit der Fokussierung, den HDR-Stufen usw. rumspielen – kommen recht ansehnliche Fotos raus, die auch auf dem Bildschirm meines Computers gut aussehen. Ich kann nur sehr wenig Vignettierung und Farbsäume entdecken. Und die im RAW-Modus (DNG) aufgenommenen Bilder lassen sich problemlos weiter bearbeiten.

 

Mir ist bezüglich der Kamera noch eines aufgefallen:

Die vorgegebene Standardgröße für das Seitenverhältnis beider Kameras ist 4:3. Ändert man nun das Seitenverhältnis auf 16:9 (geht über das Einstellungsmenü mit dem Zahnrad) löst die Hauptkamera nur mit 8 Megapixeln (statt 12) und die Frontkamera nur mit 4 Megapixeln (statt 8) auf. Das dürfte wohl der besonderen Einzelgröße der Pixelsensoren geschuldet sein. Die sind werkseitig für eine Aufnahmegröße im Seitenverhältnis von 4:3 optimiert. Bei 16:9 verteilen sich die vorhandenen Pixel auf eine größere Fläche (müssen also mehr Abbildungsleistung erbringen), so dass die Auflösung heruntergetzt wird, um trotzdem ein gutes Bildergebnis zu erreichen. Dies ist wohl eher technisch bedingt, sollte aber bei einem Test nicht unerwähnt bleiben.

 

So ganz nebenbei angemerkt, bin ich der festen Überzeugung, dass sich in der nächsten Zeit das Feld der digitalen Kleinbildkameras (nicht der DSLR´s) weiter (zumindest in den unteren Preisklassen) lichten wird. Einige Globalplayer, wie jetzt gerade Nikon, haben sich ja schon aus dem Markt zurückgezogen. Meiner Meinung geht der Trend immer mehr zur Smartphone-Fotografie. Ich denke BQ hat mit dem Aquaris X Pro den Trend erkannt und ein für diese Preisklasse sehr bemerkenswertes Produkt auf den Markt gebracht.


Ansonsten, und das muss an dieser Stelle einmal gesagt werden, erschließt sich die Bedienung des Aquaris X Pro wohltuend intuitiv. Und das ist gerade für einen Umsteiger von WindowsPhone, wie mich, äußerst positiv zu vermerken.

 

Ps. Meine Schwägerin hat sich gerade die einfachere Variante (das Aquaris X) gegönnt, da ihr altes Smartphone nach 5 Jahren Nutzung deutliche Schwächen zeigte. Ihr gefiel mein Aquaris X Pro sehr gut, besonders die guten Erfahrungen, die ich damit gemacht habe. Ich habe Ihr guten Gewissens zum Aquaris raten können. Letztendlich ist es dann doch „nur“ das einfachere X bei ihr geworden. Sie fotografiert halt nicht so viel und vom Preis war das Aquaris X für sie äußerst attraktiv.

 

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

Verpackung & Lieferumfang 

 

Die Verpackung an sich ist wirklich edel und dezent gestaltet. Der Karton ist ansprechend gestaltet und die wichtigsten Produktvorteile sind auf der Seite des Kartons aufgeführt. Allerdings interessieren sich die wenigsten beim Handykauf für die verwendete Verpackung!  

Dann gehen wir mal lieber zum inneren des Kartons über – beim Öffnen des Kartons ragt das Handy einen Schlitz heraus, sodass man dies als Kunde auch immer als erstes entnehmen muss. Da hat man das schmucke Stück bereits das erste Mal in der Hand. Daneben ist noch eine weitere Kartonage, die eine Garantie- und Zubehörbroschüre, einen Sim-Slot-Öffner (komisches Wort – eine Art Stöpsel, mit dem man das Fach für die Sim/Speicherkarten öffnen kann), einen Netzstecker und ein USB-C Kabel.  

Das wars – minimalistisch und alles hübsch verpackt – allerdings haben mir persönlich beispielsweise Kopfhörer gefehlt.  

 

4 von 5 

Hier ein paar Impressionen: 

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Erster Eindruck  

 

Wie eben schon beschrieben ging es dann daran das Handy das erste Mal in der Hand zu halten und die Haptik des Gerätes zu erfassen. Ich muss wirklich sagen, dass ich mehr als positiv überrascht war – die Glasrückseite und der Metallrahmen, sowie leicht abgerundete Kanten lassen das Aquaris X Pro wirklich hervorragend in der Hand liegen. Die Verarbeitung ist dabei hervorragend – alles ist sehr fest ohne Spiel, die Materialien sind hochwertig und liegen wie beschrieben gut in der Hand.  

Auch das Design an sich ist wie schon die Verpackung – dezent aber hochwertig. Die Vorderseite mit dem großen Display, der Bedienungsleiste unten und der Frontkamera, Lautsprecher und Benachrichtigungs-LED wirkt klar strukturiert und wertig. Die Rückseite mit Kamera und Fingerabdrucksensor wirkt ebenfalls durch die Glasrückseite hochwertig und klar strukturiert. 

An der rechten Seite des Smartphones befinden sich der Lautstärkeregler und der Power-Button, oben ist die Kopfhörerbuchse, links ist der Sim/Speicherkartenslot und unten die Lautsprecher und der USB-C Port.  

Was mir als einziges Manko aufgefallen ist, ist die hohe Anfälligkeit für Fingerabdrücke auf Vorder- und Rückseite des Aquaris X Pro.  Man sollte das Handy schon regelmäßig mit einem Mikrofasertuch reinigen, da sich wirklich viele Fingerabdrücke auf den Glasoberflächen ansammeln.  

 

5 von 5 

 

Erste Inbetriebnahme & Einrichtung 

 

Nach der äußerlichen Begutachtung machte ich mich dann endlich daran das Handy zu starten – es war wie üblich bereits vorgeladen, sodass ich direkt mit dem Handy durchstarten konnte. Ja was fiel mir dabei auf? Nun ja es fährt durchschnittlich schnell hoch und wenn es einmal hochgefahren ist, ist es das typische Android OS, welches man von anderen Smartphones in ähnlicher Form kennt – wobei auch hier feine individualisierte Akzente gesetzt wurde. Beispielsweise öffnet sich das Menü/ Übersicht aller Apps nur durch hochwischen vom unteren Bildrand – eine Menü-Taste sucht man vergebens. Das war am Anfang ungewöhnlich für mich allerdings klappt das nach ein paar Versuchen sehr intuitiv. Dabei ist auf dem Smartphone nahezu reines Android zur Anwendung gekommen, ohne dass BQ noch eigene Anpassungen vorgenommen hat. Ich persönlich empfand das als sehr vorteilhaft, da unnötige Bloatware nicht erst umständlich deinstalliert werden muss.  

Auch der Fingerabdrucksensor ist sehr gut positioniert und hat im Test ohne Probleme tadellos funktioniert.  

Also auch die erste Inbetriebnahme hat ohne weitere Probleme hervorragend und positiv begeisternd funktioniert! 

 

5 von 5  

  

Display 

 

Das Display konnte mich auch in den meisten Punkten überzeugen – die Auflösung ist ausreichend hoch, sodass alle Inhalte sauber und ohne erkennbare Pixel dargestellt werden -egal ob Bilder, Videos oder Text – ich konnte alles hervorragend auf dem Display genießen.  

Die Helligkeit des Displays war ebenfalls überdurchschnittlich hoch – dabei hat es mein IPhone 6 bei weitem übertroffen. Farben wirken in meinen Augen ein wenig zu blass aber immer noch natürlich.  

Einziges kleines Manko war für mich die Blickwinkelstabilität. Der optimale Blickwinkel ist relativ klein im Vergleich zu anderen Modellen - allerdings ist dies kein schwerwiegendes KO Kriterium für einen Handykauf in meinen Augen.  
Rundum könnte man Farben und Kontrast ein wenig sättigen, um das Erlebnis noch weiter zu verbessern, allerdings darf man auch nie außer Acht lassen, dass es sich hier „nur“ um ein Mittelklasse-Smartphone handelt und dafür ist das vorhandene Display wirklich sehr gut in meinen Augen! 

 

4 von 5 

 

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Sound/Klang 

 

Ich habe über das Smartphone des Öfteren Fernsehen bzw. Filme geschaut und auch Musik gehört. Ich denke jedem ist klar, dass man von einem Smartphone-Lautsprecher kleine herausragenden Klangbilder erwarten kann. Dies ist hier auch nicht der Fall, aber wie gesagt, den Anspruch sollte man auch nicht unbedingt an ein Smartphone stellen. Der Sound ist klar und vor allem relativ laut. Selbst beim Kochen konnte ich alles gut verstehen, ohne dass die Kochgeräusche den Sound überdeckt haben. Natürlich stößt der Lautsprecher bei voller Lautstärke an seine Grenzen und es klingt ab und an etwas blechern und auch bei Musik kann der Lautsprecher diese gut darstellen, allerdings sind die Höhen etwas zu dünn und die Tiefen nicht ausgewogen genug.  

Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass die Lautpsrecher schlecht sind – das sind sie keineswegs, allerdings höre ich meine Musik u.Ä. sonst über größere Soundgeräte, sodass ich dort eine andere Klangqualität gewohnt bin. Im Vergleich mit mienem IPhone 6 konnte ich nicht herauskristallisieren welcher Lautsprecher besser ist, da sie beide sehr ähnliche Leistungen erbringen.  

Fazit: Für Smartphone Lautsprecher ist die angebotene Leistung mehr als ausreichend! 

 

4 von 5 

 

Leistung 

 

Im Inneren des Aquaris X pro arbeitet ein Snapdragon 626 Octa-Core Prozessor mit einer Taktrate von bis zu 2,2GHz. Im alltäglichen Betrieb war ich sehr überzeugt von der Leistung des Smartphones, da es nahezu nie zu Wartezeiten oder Rucklern in der Bedienung kam. Apps öffnen relativ schnell und auch das Multitasking zwischen verschiedenen Apps funktionierte bei mir reibungslos.  

Dann habe ich versucht das Smartphone einmal an seine Grenzen zu bringen, indem ich aufwendige Spiele wie Modern Combat, Asphalt 8 und FIFA Mobile gleichzeitig im Multitasking geöffnet habe und zwischen diesen gewechselt habe. Hier kam es lediglich einmal zu einem Ruckler beim Wechsel zwischen den Apps – in den einzelnen Games lief wiederum alles sehr flüssig und ohne Wartezeiten ab – wirklich TOP! 

Auch die Kamera startet schnell und ohne Ruckeln – im Endeffekt habe ich es nicht geschafft, das Handy gänzlich an seine Grenzen zu bringen (als Standard -Nutzer mit gelegentlichem Spielen, multitasken). 

Für mich in dieser Preisklasse wirklich eine tolle Performance bei der man aus meiner Sicht keinerlei Abstriche machen muss. 

 

5 von 5  

 

Akku 

 

Das leidigste Thema für viele Smartphonebesitzer – die Akkulaufzeit. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass ich sehr positiv überrascht war, da es das Aquaris X Pro bei meiner, wie bereits beschriebenen „Standardnutzung“ auf 2-2,5 Tage gebracht hat. Ein enormer Vorteil ist hier das bereits erwähnte sehr helle Display. Man kann die Displayhelligkeit gut und gerne auf 20-30% runterschrauben und erkennt trotzdem alles sehr gut, sodass man natürlich einiges an Akkuleistung über den Tag einsparen kann. Sollte doch einmal die Puste ausgehen ist auch noch der Stromsparmodus vorhanden, der mich teilweise durch den Nachmittag und frühen Abend gerettet hat, ehe ich zu Hause an der Steckdose war.  

Sollte man dann an der Steckdose angekommen sein ist die Quickcharge Technologie wirklich toll – innerhalb von nicht einmal zwei Stunden war das Aquaris X Pro wieder zu 100% aufgeladen. Nach einer halben Stunde hatte ich bereits wieder ca. 50% erreicht, sodass man auch wenn man in Eile laden muss sicher durch den restlichen Tag kommt.  

 

5 von 5 

 

Kamera 

 

Ein für mich sehr wichtiger Punkt bei einem Handy ist die Kamera – ich selbst besitze keine extra Kamera, sodass ich alle Motive mit dem Handy festhalte. Daher ist ein ausschlaggebendes Kriterium die Kamera.  

Bisher habe ich mit meinem IPhone 6 die Bilder aufgenommen – damit war ich bisher auch sehr zufrieden (Natürlich keine professionelle Fotografie, aber für den Mini-Hobby Fotografen ausreichend). Daher musste sich das Aquaris X Pro dem Vergleichstest mit meinem IPhone bewähren.  

Bei der reinen Fotoqualität kann ich auf jeden Fall sagen, dass das BQ hervorragende Bilder abbildet. Die Bilder bilden die Farben natürlich und kräftig ab und alle Bilder sind scharf bis in die Bildecken. Die Fokussierung funktioniert teilweise erst auf den zweiten Tipp, dann ist sie allerdings ebenfalls sehr gut!  

Auch bei schwachen Lichtverhältnissen kann das BQ überzeugen. Der Blitz ist deutlich heller als beim IPhone und auch die Bilder im Dunkeln sind in meinen Augen besser.  

Das BQ bietet auch einen HDR/HDR+ Modus an, welcher die Bilder bei gegebenen Lichtverhältnissen noch einmal aufwertet. 

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln aus und auch die Selfies sind von wirklich sehr guter Qualität.  

Auch die Videoqualität ist gut bis sehr gut – das BQ kann Videos in bis zu 4K Qualität aufzeichnen. Diese sind auch wirklich sehr scharf und detailgetreu, allerdings schwimmt das Bild trotz aktiviertem Bildstabilisator ab und an ein wenig.  

Im Videomodus gibt es noch eine Zeitraffer- und eine Zeitlupenfunktion. Diese funktionieren auch sehr flüssig und insbesondere die Zeitlupenvideos sind sehr gut umgesetzt (ähnlich gut wie beim IPhone).  

Rundum bin ich mehr als zufrieden mit den Leistungen die das BQ im Bereich Kamera abliefert, da ich mir mit dem BQ sicher sein kann, immer einen Begleiter bei mir zu haben, welcher den Moment scharf, detailgetreu und realistisch festhalten kann. 

 

4,5 von 5

 

Sprach- und Empfangsqualität 

 

Die Sprach- und Empfangsqualität war sehr gut – Telefonate werden laut und klar abgebildet (eigene Stimmenübertragung sehr gut und auch Sprachqualität des Gegenübers sehr gut verständlich).  

Der Empfang war durchweg vorhanden und dies auch im LTE Netz. Daher auch diese Testregion gemeistert. 

 

5 von 5 

 

Fazit 

 

Abschließend muss ich ehrlich sagen, wurde ich sehr sehr positiv vom BQ Aquaris X Pro überrascht! Zuvor hatte ich noch absolut nichts von der Marke BQ gehört und das war auch der ausschlaggebende Punkt, warum ich dieses Produkt gerne einmal testen wollte – und was soll ich sagen, BQ hat es mit dem Aquaris X Pro geschafft mich als möglicherweise neuen Kunden zu gewinnen – und das obwohl ich eher in der IOS Welt beheimatet bin!  

Das Smartphone bietet in meinen Augen einfach ein wirklich großartiges Preis-Leistungsverhältnis – eine sehr gute Verarbeitung mit hochwertigen Materialien, ein stabiles und flüssiges System, ein sehr gutes Display, eine wirklich sehr gute, zukunftssichere Performance, einen ausgiebigen Akku und eine sehr, sehr gute Kamera. Letztendlich ist das Aquaris X Pro in meinen Augen im Bereich der Mittelklasse Smartphones eine sehr gute Alternative zu anderen Herstellern – vielleicht sogar ein kleiner Geheimtipp 😊  

Natürlich gibt es noch einiges an Verbesserungspotenzial, allerdings können viele Punkte über Software Updates behoben werden.  

Aufgrund des Überraschungseffektes und meiner ehrlicherweise eher negativen Erwartung des Produktes (ich dachte, dass es eher ein Nischenprodukt wird, welches keine Chance gegen die Big Player in der Branche hat) bin ich nach dem Test umso mehr begeistert vom BQ Aquaris X Pro und kann es ehrlich und wärmstens empfehlen! 

 

4,5 von 5 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

Hier noch die Kameraufnahmen vom BQ Aquaris X Pro:

 

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Und hier zum Vergleich die Aufnahmen mit dem IPhone 6:

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Teil 6 meines Testes des Aquaris X Pro:


Jetzt sind fast 4 Wochen mit dem BQ Aquaris X Pro ins Land gegangen und ich bin weiterhin begeistert von dem Gerät. Nach diesem Testzeitraum habe ich mir eine dezidierte Meinung über den „Testkandidaten“ bilden können.

 

Um es mal vorweg zu sagen; auch andere Mütter haben schöne Töchter. Ob sie nun Apple, HTC, Sony, Samsung oder sonst wie heißen mögen. Ich finde, dass das Aquaris X Pro gegen die Konkurrenz in der gehobenen Mittelklasse gut bestehen kann und sich auch dort gut behaupten kann. Besonders deutlich wird dies, wenn man sich mal das gute Preis-Leistungsverhältnis vor Augen hält.

 

Ich habe mich in den vergangenen Wochen sehr bemüht, alle Stärken und Schwächen des Aquaris X Pro akribisch (meine Frau meinte sogar pedantisch) unter die Lupe zu nehmen. Dabei habe ich allerdings die diversen Benchmarktests weitgehend außer Acht gelassen. Mal ehrlich, soviel sagen die einem Ottonormal-Smartphone-Nutzer nun auch nicht. Aber das Aquaris X Pro bewegte sich auch hier stets in einem guten Rahmen.

 

Bevor ich zu einem Fazit komme, will ich aber auch auf einige Kritikpunkte kommen, die ich bei anderen Nutzern gesehen habe, die aber für mich rein persönlich keine wirklichen Argumente darstellen.


Der 1. Punkt: Keine Kopfhörer beiliegend habe ich schon im Teil 1 meines Testes des Aquaris X Pro abgehandelt.
Der 2. Punkt: Akku fest vebaut – Das ist bei den meisten Smartphones inzwischen so und eher technisch bedingt.
Der 3. Punkt: Snapdragon 626 statt irgendwas aus der 8XX Reihe – Kann man mit dem geringeren Akkuverbrauch des Prozessors erklären, z.T. aber auch mit der günstigen Preisgestaltung.
Der 4. Punkt: Fingerabdruckempfindlichkeit der gläsernen Rückseite – Das ist bei allen Smartphones mit Glas- und Klavierlackrückseiten so und nicht zu ändern. Wer ein schickes Smartphone haben will, muss das eben in Kauf nehmen.


Auf der anderen Seite finde ich, dass es wirklich sinnvoll ist, sein hochwertiges Smartphone ausreichen zu schützen. Smartphones mit glatten Rückseiten haben nun mal den Drang von Schreibtischen, Stühlen, Anrichten usw. runter zu rutschen. Auch das einhändige Arbeiten mit dem Smartphone auf glatten Schreibtischen macht keine wirkliche Freude. Ich habe mir deshalb eine Smartphone-Hülle zugelegt (in meinem Fall ein Wallet mit Aufsteller). Das macht nicht nur das Arbeiten mit dem Aquaris X Pro angenehmer, sondern schützt das Smartphone auch vor Beschädigungen. Auch ein gutes Mikrofasertuch für optische Geräte bzw. ein gutes Brillenputztuch, um die Abdrücke auf der Vorderseite zu entfernen ist empfehlenswert. Das gilt für alle anderen Smartphones analog.

 

Mein persönliches Fazit zum Aquaris X Pro:

 

Pro:
Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
Sehr gute Performance (über die ganze Bandbreite) Internet, Mail, Apps usw.
Dual-Sim oder Zusatzspeicher Wahlmöglichkeit
Sehr gute Telefonie-Performance
Superbe Kamera
Sehr angenehmes und gutes Display
Hohe Akkulaufzeiten und -schnellladung
Gute und ansprechende Haptik
Gute Wlan- (für mich als Couchpotato wichtig) und Bluetootheigenschaften
Stock-Android (und damit verbunden eine hervorragende Bedienbarkeit)
Die Möglichkeit einige Apps (nicht alle) auf Mikro SD-Karte zu verschieben
Sehr ansprechendes Design (besonders in Schwarz - ein richtig klassisch schönes Smartphone)
Die gute und zügige Update-Politik des Herstellers BQ


(Rein subjektiv von mir gesehen: Hoher Zufriedenheitsgrad beim Benutzer)

 

Contra:
Ich konnte beim besten Willen nichts entscheidend Negatives finden!

 

Wünschenswert aus meiner rein subjektiven Sicht:
Evtl. eine höhere Schutzklasse (Wasserdichtigkeit)
Makrofunktion in der Kamera-Programm-Automatik.

 

Das BQ Aquaris X Pro hat sich bei meinem Test als absolut zuverlässiger Begleiter erwiesen, welches mich  durch den beruflichen und privaten Alltag bringt. Ein Gerät, das sehr gute Leistung im Bereich Telefonie erbringt. Welches mir nicht andauernd einen kritischen Blick auf den Ladezustand abringt und was auch schnellstens wieder aufgeladen ist. Dass das Aquaris X Pro sehr gute Fotos und Videos macht, ist für mich hierbei das zusätzliche Sahnehäubchen. Aber auch in den anderen smartphone-typischen Disziplinen zeigt das Aquaris X Pro durchgehend gute Leistungen.


Kurz und gut; ich persönlich bin mit dem Aquaris X Pro rundum zufrieden. Es wird für lange Zeit mein Begleiter sein.

 

Der kommenden Adventszeit angemessen, hänge ich für das Aquaris X Pro 5 Sterne an meinen „Bewertungsbaum“ und vergebe eine klare Kaufempfehlung.

 

 

Fortsetzung folgt

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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Ja was soll man sagen, auch nach gut 6 Wochen im Dauertest hat sich das Aquaris X Pro sehr gut bewährt und ich bin voll zufrieden.

Das Aquaris X Pro hat sich mir als robuster und wirklich zuverlässiger Alltagsbegleiter präsentiert. Die Versprechen von BQ wurden hinsichtlich der Performance dieses Smartphones voll eingehalten. Trotz ausgiebiger Tests konnte ich auch über diesen längeren Zeitraum nichts wirklich Negatives entdecken. Multitasking ist für das X Pro überhaupt kein Problem und ich habe dies Smartphone daraufhin unter realen Bedingungen versucht auszureizen. Ich habe außerdem ausgiebig im Playstore rumgestöbert und die eine oder andere App ausprobiert. Einige habe ich behalten, aber auch einige wieder gelöscht - wie das wohl bei jedem Android-Nutzer so ist. Das geht mit dem Aquaris X Pro aber auch sehr komfortabel. Als Umsteiger von Winphone vermisse ich rein gar nichts. Das X Pro macht es einem aber auch leicht, sich mit ihm anzufreunden.

Was mich aber echt überrascht hat, war die Güte der GPS-Sensoren. Als Navi (über eine Navi-App) eingesetzt, konnte das Aquaris locker mit einem sehr guten (Nur) Navi eines namhaften Herstellers mithalten.

 

Morgen ist ja bekanntlich Heiligabend:

 

- Ich wünsche dem Smart-Wohnen Team, meinen Mitstreitern beim Testen und allen Lesern dieses Blogs ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2018.-