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BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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Clevere Smartphonetechnik zum fairen Preis? Das BQ Aquaris X und sein großer Bruder das BQ Aquaris X Pro wollen mit leistungsstarkem Akku, vielversprechender Kameraqualität, Dual-SIM-Fähigkeit und vielen weiteren Features überzeugen. Ob die Android Smartphones unsere Testblogger überzeugen, könnt ihr ab sofort in diesem Blog nachlesen. Genauere Informationen zum BQ Aquaris X / X Pro findet ihr übrigens in unserem ausführlichen Beitrag auf Smart-Wohnen.de.

Liebe Testblogger, nun seid ihr dran! Wie überzeugt euch euer neues BQ Aquaris X oder das BQ Aquaris X Pro? Welche Features schneiden besonders gut ab? Wo seht ihr Verbesserungspotential? Wir sind gespannt auf eure Berichte und wünschen viel Spaß beim Testen!

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

Sobald das Produkt ankommt, werden alle interessierten Blog Leser hier von meinen ersten Eindrücken lesen können. Ich freue mich sehr und bin unheimlich gespannt!

 

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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TEIL EINS

 

Hallo liebe Community.

 

Ich teste das Aquaris X. Ich habe mir überlegt, dass ich im ersten Teil den ersten Eindruck in Rubriken aufgeteilt berichte. Im zweiten Teil berichte ich meine Erfahrung also ein Upgrade zum ersten Eindruck. Nun, der erste Eindruck hat mich echt überrascht. Die Verpackung ist hochwertig, sieht sehr edel aus und ist auch recht stabil. Somit ist der Inhalt bestens geschützt. Das X auf dem Karton wurde extra hervorgehoben.

Vorderseite des Kartons

Auf der unteren linken Seite sieht man einen Kreisel aus Punkten die sich auf dem Smartphone wieder spiegeln.

linke Seitenansicht

Auf der rechten Seite werden die wichtigsten Daten aufgezählt die mich wirklich beeindrucken.  Im Herzen steckt ein sehr starker Octa-Core Prozessor (8 Kerne x 2,2 GHz) der 600 Serie, ein starker Grafikchip (GPU Adreno 506) und die größe des Arbeitsspeichers kann sich auch sehen lassen mit 3 GB. Der Interne Speicher von 32 GB ist der Wahnsinn, wovon das System leider einen Teil in Anspruch nimmt. Erweitern kann man den Speicher bis 256 GB mit einer externen MicroSD Speicherkarte. Dann ist aber nur der Einsatz von einer anstatt zwei SIM-Karten möglich. Die NFC Technik soll eine Bezahlfunktion sein mittels Funkübertragung. Der Akku ist auch recht groß aber ob es auch lange hält zeigt die Praxis. Die Kamera scheint auch keine Wünsche offen zu lassen, die Daten sprechen jedenfalls für sich. NUN zum Android. Das Aquaris X wird mit 7.1.1 geliefert und nach kurzem stöbern habe ich erfahren, dass ein Update auf Android 8.0 geben soll.

rechte Seitenansicht

Durch das auseinanderziehen der Verpackung wird der Inhalt ersichtlich.

Vorderansicht

Der Inhalt fällt nicht gerade üppig aus, das wichtigste ist aber dabei. Auf dem linken Bild ist das Smartphone seitlich eingeschoben. Das USB-Kabel (Typ C) mit dem Schnellladeadapter, eine Nadel, Garantieheft und eine sehr sehr kurze Anleitung ist mit dabei. Es fehlt eine komplette Anleitung und die Kopfhörer. Online wird eine komplette Anleitung zur Verfügung gestellt bq/support/aquaris-x/. Einen hochwertigen Eindruck hinterlässt das USB-Kabel und der Adapter. Mit der Nadel, also ich nenn die mal so, öffnet man das seitliche Fach für die SIM-Karte und MicroSD Karte. Das zeig ich euch noch.

Aquaris 3er.jpg

Nun zum Smartphone. Trotz der Größe mit 5,2" liegt es sehr gut in der Hand. Was mir sofort aufgefallen ist, dass es wirklich sehr leicht ist. Ich selber habe ein altes Smartphone was kleiner und sogar etwas schwerer und natürlich mit viel weniger Technik ausgestattet ist. Das Aquaris X hat eine hochwertige Verarbeitung was einem auch sofort ins Auge sticht. Das Display ist auch sehr gut gelungen. Allein wenn man nur mit dem Finger über das Display fährt und auch die 2,5D Abrundung spürt, ist einfach nur schön. Zumal wenn man es vorher noch nicht kannte. Wie üblich befindet sich der USB-Anschluss unten, rechts daneben der Lautsprecher und links das Mikrofon. Auf der rechten Seite die Tasten für laut und leise, sowie der an und aus Knopf. 

Unbenannt 1.jpg

Oben ist natürlich ein Kopfhöreranschluss und auf der linken Seite der Schacht für die ganzen Karten, den man nur mit der Nadel öffnen kann. Die Rückseite verfügt über eine tolle Kamera und einen sehr guten Fingerabdruckscanner. Es wackelt nix, die Knöpfe haben einen sehr guten Druckpunkt und der Akku ist fest verbaut. Nur Fachmänner kommen da ran. Bei dem Drücken der Knöpfe hört man den Druckpunkt, was keinesfalls störend wirkt. Sollte aber erwähnt werden. Bis dato ist mir wirklich nichts negatives aufgefallen, super.

Unbenannt 2.jpg

Nun querbeet...

 

Zum Fingerabdruckscanner

Die Einrichtung braucht ungefähr 1 Minute, weil mehrere Scans eines Fingers nötig sind damit der Scanner reibungslos funktioniert. Das klappt ohne Probleme und ohne eine Anleitung. Hier wurde zusätzlich mehr Sicherheit eingebaut. Um das Phone zu entsperren kann nur der Finger gewählt werden oder zusätzlich noch ein Muster oder eine PIN oder ein Passwort. Ich habe nur den Finger gewählt. Dadurch wird das Phone sofort entsperrt und man kommt ruck zuck an alles ran. Der Scanner hat in meinen Fall eine 99,99% Erkennungsrate. Hier gibt es bis jetzt nichts Negatives zu berichten.

 

Akku, Aufladen und Zubehör

Die 3100 mAh merkt man auf jeden fall. Nach 24 Std. hat das Phone immer noch 38% Akku. Ich habe innerhalb der 24 Std. 2 Spiele runtergeladen und getestet, WhatsApp geschrieben, Email eingerichtet, Fotos und kurze Videos aufgenommen und so noch etwas rumgespielt. Die Aufladung von 10% auf 100% erfolgte knapp unter 2 Std.. Das finde ich gerade so noch im Rahmen. Der USB-Anschluss am Phone ist kein üblicher. Im Anschluss von Aquaris X liegen die Kontakte in der Mitte, so dass man den USB-Stecker in zwei Richtungen einstecken kann. Das einzige was mich stört, ist das USB-Kabel. Das Kabel ist zu steif geraten und stört dementsprechend. Beim stärkeren biegen kommt bei mir das Gefühl auf, dass es nicht lange bis ein Kablebruch entsteht. Achso, die Temperatur bei dem Aquaris X ist beim Aufladen nur leicht angestiegen. Ausser das Kabel ist auch in dieser Rubrik alles prima.

 

Die Performance, Rechenleistung

Von der Leistung bin ich durchaus zufrieden, sogar sehr zufrieden. Egal ob es das Installieren der Apps ist oder das öffnen der Apps oder auch aufwendige Spiele. Egal welche App ich schon genutzt habe, vom Spielen bis Navi, alles läuft reibungslos. Das Aquaris X lässt sich einfach nicht aus der Ruhe bringen. Ein ganz klares Plus für das Phone und mehr gibt es auch zur Zeit nicht zu berichten.

 

Super Kamera

Ich finde einfach nichts negatives am und im Aquaris X, selbst die Kamera ist genial. Was ich richtig Top finde ist die Zeitlupenfunktion im Videomodus. Die Fotos werden ohne lange warterei geschossen und abgespeichert, muss es mal schnell gehen dann nutz die Kamera von Aquaris X. Die Bilder haben eine sehr gute Farbwiedergabe und auch bei der Schärfe kann mann nicht meckern.

 

Hier mal zum Anschauen, dass sieht live genauso aus...eine getreue Wiedergabe

IMG_20171029_122541_039[1].jpg

Das Bild habe ich mit der höchsten Auflösung von 16 MP geschossen. Für mich zählen nur die Ergebnisse, daher erspare ich euch die detaillierten Information der Kamera. Für mich zählt zudem noch die einfache und schnelle Bedienbarkeit, die bei diesem Aquaris X gegeben ist.

 

 

Fortsetzung folgt....

 

 

 

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

Vielen lieben Dank an das Smart-Wohnen Team, dass Ihr mich zum Testen de BQ Aquaris X Pro ausgewählt habt.

Ich habe mich riesig darüber gefreut.


Ich habe mich für das Testen des Aquaris X beworben, weil ich als Nutzer eines langsam sterbenden WindowsPhone 10 an einem zukunftssicheren OS und an einem zuverlässigen Smartphone , mit guter Sprach- und Bildqualität interessiert bin.
Der noch relativ wenig bekannte Hersteller BQ aus Spanien ist inzwischen ein echter Geheimtipp, was gute Smartphones zu attraktiven Preisen angeht. Was die Vorläufer dieses Models angeht, gab es durchweg positive Bewertungen. In der nächsten Zeit werde ich testen, ob dies auch auf das Aquaris X Pro zutrifft.

 

Vor gut zwei Stunden lieferte mir der freundliche Mitarbeiter vom Paketdienst das Aquaris X Pro nach Hause. Lob ans

Smart-Wohnen Team - es war super sicher im Umkarton verpackt.

 

Beim Unboxing des recht hübsch verpackten (edler schwarzer Karton mit Einschub) Smartphones, befand sich das Phone seitlich im Innenkarton eingeschoben, aber auch einiges Zubehör gab es im Extrakarton dazu:
1 x USB 2.0 Typ-C auf USB-Kabel (für´s Laden und die Datenübertragung zum PC), 1 x Qualcomm® Quick Charge™ 3.0 Adapter-Ladegerät, 1 x Minitool fürs Simkartenfach (Sim-Tray-Tool) und die üblichen Unterlagen. Positiv fällt auf, dass das Quick-Charge-Ladegerät beiliegt. Andere Hersteller sind z.T. nicht so großzügig beim Zubehör.Verpackung.jpgFront und Rückseite.jpgZubehör.jpg

 

Viele werden jetzt fragen: "Keine Ohrhörer bzw. Headset?" - Ja  tatsächlich, es sind keine dabei. Man muss hier den günstigen Preis des Smartphones berücksichtigen. Da macht es durchaus Sinn, auf die Earphones zu verzichten, um einen günstigeren Kaufpreis anzubieten. Oftmals sind die beigelegten Standard-Earphones anderer Hersteller auch nicht wirklich so berauschend. Die meisten, die schon andere Smartphones hatten (wie ich auch), haben ohnehin noch welche in der Schublade liegen, oder haben sich z.B. beim Mediamarkt höherwertige "Ohrstöpsel" mit oder ohne Bluetooth zugelegt. Zumal das Aquaris X zu meiner großen Freude über einen normalen 3,5 mm Klinkenanschluß vefügt, also kein Herumhampeln mit irgendwelchen Adaptern, wie es bei anderen Anbietern im Moment leider immer mehr Mode wird.

 

Nur mal so ganz am Rande angemerkt: Auf der deutschsprachigen Herstellerseite hat man die Möglichkeit, sich eine ausführliche Bedienungsanleitung im PDF-Format herunter zu laden. Gerade für Android-Einsteiger empfehlenswert.

 

Damit komme ich dann endlich zum Aquaris:
Der ERSTE EINDRUCK: Ich bin äußerst positiv überrascht - Ein klassisches Smartphone mit einem wirklich eleganten Design (gefällt mir richtig gut). Es ist die Version in Mitternachtsschwarz, die mir besonders gut gefällt.
Das Aquaris X Pro liegt nicht nur gut in meiner Hand, sondern fühlt sich auch sehr angenehm und hochwertig an, nicht zuletzt punktet bei mir die 2,5-D abgerundete Front. Auch die Glas-Rückseite macht einen guten Eindruck – sie ist nicht rutschig, wie man meinen könnte. In Sachen Haptik hat man bei BQ alles richtig gemacht.
Auch bei der Verarbeitung setzt sich der gute Eindruck fort. Bei den Materialübergängen findet man keine Toleranzen, nichts knarzt. Das Smartphone selbst macht einen robusten Eindruck.

 

Auf der Rückseite des Gehäuses befindet sich im oberen Bereich der Fingerabdrucksensor (mittig, im oberen Drittel), der gut zu erreichen ist, auch wenn man nicht so große Hände hat. Außerdem findet man in der oberen linken Ecke die Hauptkamera mit Blitzlicht-LED.
Auf der rechten Schmalseite sitzen Lautstärkewippe und Powerbutton.
Der Sim-Kartenschacht (Nano-Sim) ist auf der linken Schmalseite zu finden. Jetzt muss man wählen: entweder man nutzt die Dual-Sim-Funktion, eine zweite Sim-Karte gleichzeitig (zB. für Beruf und Privat) oder man nutzt nur eine Sim und erweitert den ohnehin reichlich bemessenen Speicherplatz per Micro-SD Karte. Ich werde wohl die Variante mit der Miccro-SD Karte wählen.
Auf der Frontseite sind unten die kapazitiven Touchbuttons zu finden, oben die Front-(Selfie)Kamera mit Blitzlicht-Led (finde ich wirklich positiv, etliche Konkurrenten haben keinen Frontblitz). Dann findet man noch den Schlitz für den Phone-Hörer und die Benachrichtigungs-Led´s.
Auf der oberen Schmalseite sitzt links der Ohrhöreranschluss.
Auf der unteren findet man das Mikrofon des Smartphones, den USB-C Ladeanschluss und den Lautsprecher.

 

Ebenfalls schön, das Aquaris X beherrscht Dual_Sim, NFC, LTE, Dual-Band WiFi, Bluetooth 4.2, Quick-Charge und hat zudem ein eingebautes UKW-Radio (das Ohrhörerkabel dient als Antenne).

 

Jetzt nur noch ganz kurz ein paar technische Details zum Aquaris X Pro:
Betriebssystem: Android 7.1.1 (Nougat) (BQ hat das UPdate auf Android 8.0 OREO schon angekündigt und soll recht flott sein, was die Sicherheitsupdates betrifft).
Prozessor: Qualcomm® Snapdragon™ 626 (ein richtig guter Mittelklasse Prozessor) mit 8 Kernen und 2,2 GHz Taktung.
Speicherkapazität: 64 GB von denen 54 GB lt. der Verpackung frei sind.
Arbeitsspeicher-Größe: üppige 4 GB
Displaydiagonale (Zoll): 5.2 Zoll
Auflösung (HxB): 1.920 x 1.080 Pixel Full HD
Kameraauflösung: 12 Megapixel Das X Pro kommt mit einer soliden 12 (Samsung!) Mega -Pixel Hauptkamera, (maximale Offenblende von f/1.8) und einer 8 Mega-Pixel (Blende f/2.0) Frontkamera daher.
Abmessungen (B/H/T) / Gewicht: 72.7 mm x 146.5 mm x 7.8 mm / 158 g
Akku-Kapazität: 3100 mAh (der Akku ist fest verbaut)

Das Aquaris X Pro ist Spritzwassergeschützt.

 

Als Umsteiger von einem Nokia Lumia mit (WP 10) bin ich mal gespannt, wie gut es mit dem Android des Aquaris X klappt. Aber am meisten interessiert mich natürlich, wie sich das Aquaris X Pro in Sachen Fotoqualität schlägt und wie gut sich die Sprachqualität bei Telefonaten macht.
In den nächsten Tagen poste ich mehr von meinen Erfahrungen mit dem Einrichten des Aquaris X (Übertragen von Kontakten, Fotos usw. vom WinPhone) und meine Versuche mit der Kamera. Aber auch wie es mit Telefonfunktion, WhatsApp, Facebook, der Akkulaufzeit, Ladedauer, mobilem Internet und für mich als "Couchpotato" wichtig, mit dem Surfen per WLAN, aussieht.

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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Wie angekündigt, kommt nun der zweite Teil meines Testberichtes:


Ich muss sagen, ich bin begeistert vom BQ Aquaris X Pro.


Nach dem Auspacken habe ich das Gerät erst mal an die Steckdose gehängt. Mein Tipp ist, das USB-C Kabel mit etwas Druck in das BQ Aquaris X Pro zu stecken, da ein deutlicher Wiederstand zu überwinden gilt. Dafür sitzt es danach aber auch bombenfest und rutscht nicht unabsichtlich heraus. Selbiges gilt dann für den Anschluss zum Schnellladegerät.


Nach zwei Stunden war das BQ Aquaris X Pro voll aufgeladen. Nicht übel, bei einem so großen Akku. Das heißt, dass man das Smartphone auch zwischendurch mal kurz ans Netz hängen kann, wenn der Akku langsam leer wird, um wieder weitersurfen zu können.

 

Ps. Ich habe nach 24 Stunden Betrieb ca. 43% Kapazität verbraucht. Bei einer Nutzung von über 2 Stunden Telefonieren, dem Herunterladen diverser Android Apps, dem Stöbern im Play-Store, dem ausgiebigen Lesen meiner Mails und einem bisschen Youtube schauen, wahrlich kein schlechter Wert. Das heißt, bei durchschnittlicher Nutzung, dass man mit dem Smartphone locker über die zwei Tages-Marke kommt.


Die Grund-Einrichtung des BQ Aquaris X Pro ging wirklich zügig über die Bühne. Mit dem Sim-Tray Tool die kleine Schublade am Gerät öffnen und Nano-Sim und Micro SD-Karte einlegen, mehr ist nicht nötig. Da, wie ich schon erwähnte, vom WinPhone in die Androidwelt eintauche, helfen meine Erfahrungen eventuell anderen Umstiegswilligen.

 

Extrem positiv fiel mir beim Einrichten auf, dass das Aquaris X Pro ein ziemlich puristisches Android Betriebssystem hat. Ebenfalls positiv ist das Fehlen jeglicher Bloatware. BQ selber beschränkt sich weitestgehend darauf, eine eigene Kamera-App zu installieren, was ja auch Sinn macht.


Unter bq.com/de kann man sich das ausführliche Bedienhandbuch herunter laden. Ich weiß, dass das den alten Android-Nutzern nur ein müdes Lächeln abringen kann, aber für Umsteiger sehr zu empfehlen.

 

Die Installation der Software ging auch recht zügig, ohne große Probleme, vonstatten. Das Erstellen des Google-Kontos (beim Aquaris X Pro alles schon vorinstalliert) und anderer Emailkonten ging recht schnell, ebenso wie das Einrichten des Fingerabdrucksensors (zum Entsperren des Smartphones) und des Wlans. Das war wirklich einfach, dank sehr guter Benutzerführung, gut zu bewerkstelligen.

Ein klein wenig fummelig war die Übertragung der Kontaktdaten vom alten WinPhone auf das Aquaris X Pro. Windows exportiert seine Kontaktdaten als csv-Datei (ein Excelformat), Android will aber die Daten im vcf-Format. Dazu gibt es diverse kostenlose Tools, die hier die Konvertierung übernehmen.

Das ganze Einrichten war aber überhaupt kein Problem und beanspruchte etwa eine halbe Stunde. Im Anschluss habe ich zusätzlich einige Apps aus dem Playstore installiert u.a. Firefox, WhatsApp, Skype, Onedrive, Acrobat-Reader und Facebook. Der Playstore ist ja auch viel reichhaltiger, als das Windows Pendant bestückt.

Rein subjektiv gesehen, finde ich, dass einem der Umstieg von WindowsPhone vom Aquaris leicht gemacht wird. Ich vermisse bisher rein gar nichts, auch wenn einiges etwas anders läuft, als unter Windows.

 

Danach konnte ich dann das neue Smartphone mal einem ersten Test unterziehen.
Was die Performance des Aquaris X Pro betrifft, bin ich wirklich beeindruckt. Die Qualität beim Telefonieren ist wirklich sehr gut, was für mich ein sehr wichtiger Punkt ist. Die Stimme des Gesprächspartners kommt sehr klar und unverfälscht rüber. Die Rauschunterdrückung arbeitet ebenfalls sehr gut. Die Gesprächslautstärke geht ebenfalls voll in Ordnung. Auch beim Freisprechen leistet sich das Aquaris X Pro keinerlei Schwächen.

Ganz am Rande erwähnenswert ist, das sich der seitlich angebrachte Power-Button und Laut- und Leise-Wippe durch einen angenehm knackigen Druckpunk auszeichnen – da wackelt nichts.

 

Der Lautsprecher überzeugt sowohl beim Telefonieren, als auch bei der Musik- und Videowiedergabe. Er ist vom Klangvolumen wohltuend neutral und kann auch bei höheren Lautstärken begeistern. Der Kopfhörerausgang (mit hochwertigen Ohrhörern getestet) klingt ebenfalls äußerst angenehm.

 

Die Performance des Aquaris X Pro beim Nutzen der Apps ist ebenfalls sehr gut. Auch beim Browsen ist das Zusammenspiel von Snapdragon 626 und den 4 GB Ram hervorragend. Alles läuft sehr flüssig. Beim sehr schnellen Durchblättern von animierten Webseiten in der Mail gab es schon mal einen kleinen Ruckler, das ist für mich aber kein echter Kritikpunkt.

 

Multitasking ist mit den großen Leistungsreserven des Smartphones überhaupt kein Problem. Auch die USB-Verbindung zum PC ist gut – das Phone wird sofort richtig erkannt und kann über den Explorer geöffnet werden.

 

Das eigentliche „Sahnestück“ des Aquaris ist für mich das Display. Mit eines der besten Displays, welches ich bisher gesehen habe. Die Helligkeit ist einfach überzeugend, vor allem auch im Freien. Dazu kommt noch, ein sehr hoher Kontrast, wirklich schöne Farben (die Schwarzwerte sind großartig), eine tolle Sättigung und eine gute Schärfendarstellung. Das habe ich schon schlechter gesehen. Auch wenn andere Hersteller im Bereich der gehobenen Mittelklasse (und ich finde, dass das Aquaris X Pro genau da einzuordnen ist) auch gute Geräte anbieten.

 

Der Fingerabdrucksensor arbeitet zuverlässig, braucht aber ein bisschen.

Ich hab mich wirklich redlich bemüht, konnte bisher aber nichts wirklich Relevantes finden, was eine Kritik am Aquaris X Pro rechtfertigen könnte.

 

Soweit ich gesehen habe, haben einige Leute kritisiert, dass die schöne Glasrückseite rutschig sei (finde ich persönlich gar nicht) und Fingerabdrücke magisch anziehen würde. Ok, ist so. Das kennt man aber auch von den Geräten mit Klavierlackoptik.

Ich finde aber, dass es ohnehin recht vernünftig ist, seine teuren Geräte mit einer Schutzhülle zu schützen. Das Problem (wenn es denn überhaupt eins sein sollte) mit den Fingerabdrücken wäre damit gebannt und die Hülle schützt zudem noch vor Stößen.
Ach so, ich möchte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass es sich bei dem Aquaris X Pro (bedingt durch seine 5,2 Zoll) um ein relativ großes, aber nicht zu sperriges Smartphone handelt, welches mit seinen 158 Gramm Gewicht aber nicht zu schwer ist. - Echt tauglich für die Hemdentasche (oder die Damenhandtasche).

 

In den nächsten Tagen werde ich mal testen (und euch natürlich auch hier davon berichten), wie gut sich die Kamera des Aquaris X Pro bewährt. Die allerersten Testbilder lassen mich Gutes vermuten. Nach der Sprachqualität beim Telefonieren, der zweite Punkt, der mir bei einem Smartphone äußerst wichtig ist.

 

Obwohl ich kein Hardcoreplayer bin, werde ich zumindest testweise ein etwas anspruchvolleres Spiel ausprobieren. Bei dem Spitzenklasse Display werde außerdem mal antesten, ob es auch als Navi zu gebrauchen ist.

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

So, das Smartphone ist angekommen und ausgepackt. ich teste das BQ Aquaris x und mein erster Eindruck ist sehr gut. Es sieht absolut hochwertig aus, liegt gut in der hand und hat eine angenehme Größe.
Das Phone kam in weiß bei mir an. Der Rand ist ringsum in einem metallischen Rosa abgesetzt, ebenso wie das "bq" auf der Rückseite.
Front- und Rückkamera sind mit Blitz ausgestattet und der Fingerabdrucksensor hat seinen perfekten Platz auf der Rückseite des Smartphones erhalten. Die Finger kommen bequem an den Sensor, wenn man das Phone normal in einer Hand festhält.

Am oberen Ende befindet sich der Eingang für Kopfhörer, in welchen die handelsüblichen Stecker gut hinein passen und einen festen Sitz haben. Die Öffnung am unteren Ende, für das Ladekabel hat allerdings eine Sonderform. Es passt nur das mitgelieferte Ladekabel hinein. Die genormten Kabel für Samsung, etc. passen hier leider nicht.

Auf der rechten Seite begfinden sich der Lautstärkeregler und der Button zum ein und ausschalten, bzw. das Display zu aktivieren. Das Smartphone lässt sich jedoch auch entsperren, wenn man einfach nur den Fingerabdrucksensor berührt.

Auf der Vorderseite gibt es eine kleine Leuchte, die den Erhalt von Nachrichten anzeigt und ihre Farbe von rot zu grün ändert, wenn das Smartphone geladen hat.

Mein erster Eindruck vom Display hat ebenfalls überzeugt. Die Auflösung ist sichtbar gut und klar.

Der Homebutton funktioniert über Touch, ist also kein richtiger "Button". Für die Funktionstasten links und rechts daneben gilt das gleiche.

 

Damit man einen ähnlich guten Eindruck bekommen kann, werde ich an dieser Stelle einige Bilder und Videos hochladen.

In den nächsten Tagen unterziehe ich das Smartphone dann dem " Praxistest" und werde dann bald berichten, wie es sich in meinem Alltag schlägt.

 

Aquaris X Ankunft

 

Das Phone selbst war gut gesichert an seinem Platz in der Verpackung.

 

Aquaris X

 

In dieser Verpackung wurde das Smartphone geliefert. Die Lieferung beinhaltete: Das Phone selbst, ein Ladekabel, einen kleinen "Pieker" um das "Fach" für die Sim und Speicherkarte zu öffnen und eine kleine Gebrauchsanweisung.

 

Mitgelieferte Produkte

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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Teil 3 meines Testes der Aquaris X Pro:

 

Nachtrag zur Akkulaufzeit:
Ich habe die Aquaris X Pro jetz mal 2 Tage fast ausschließlich (nur mal schnell auf Emails und Wettervorhersage geschaut) im Standby laufen lassen und bin erstaunt, wie wenig Akkukapazität dafür verbraucht wurde. Desweiteren habe ich bei vielen Apps die Berechtigung beschnitten, mir unverlangt Benachrichtigungen aufs Display zu senden. Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, mich stören die und Strom spart es auch. Ein bisschen Strom spare ich auch mit dem Runterregeln der Helligkeit des Displays ein. Das ist auch bei 25% noch ausreichend hell in Innenräumen, aber das ist natürlich subjektiv empfunden.
Als Stromfresser erster Güte (das hat aber nichts mit dem Aquaris zu tun) hat sich übrigens Facebook erwiesen.

 

Nun komme ich aber endlich auf die Kamera zu sprechen:

 

Die Hauptkamera des Aquaris X Pro - oder „Warum weniger mehr sein kann „.

Vorausschickend möchte ich an dieser Stelle mal anmerken, dass Smartphonekameras natürlich niemals die Qualität hochwertiger Kameras, welche ausschließlich zum Fotografieren bzw. zum Filmen konstruiert sind, erreichen werden. Das geht ja schon rein technisch nicht. Doch können Smartphones mit hochwertiger Soft- und Hardware recht ansehnliche Fotos erzeugen. Ich finde, dass die Aquaris Pro zu dieser Kategorie zählt und dies war immer ein Punkt, der für mich bei der Auswahl eines Smartphones wichtig ist.

 

Einige werden bei der Betrachtung der reinen Hauptkameradaten anmerken: „WAS NUR 12 MEGAPIXEL?“.  Ja stimmt, aber die Qualität von Fotos ist nicht abhängig von der Anzahl der Megapixel , wie leider viele meinen, sondern hängt viel mehr mit der Größe des verbauten Sensors, der Software-Abstimmung, der einzelnen verbauten Komponenten und der allgemeinen Struktur der Kamera-Optik ab. Man sollte sich hierbei nicht dem allgemeinen Pixelwahn hingeben. So komisch wie es auch klingen mag, tatsächlich kann „weniger mehr sein“.

 

Bei der Hauptkamera hat sich BQ aus dem Regal von Samsung bedient, die ja bekanntlich sehr gute Kameratechnik haben. Ich persönlich vermute fast, dass hier ein ähnlicher, wenn nicht sogar der gleiche Sensor wie beim S7 zum verbaut ist.
Im BQ Aquaris X Pro kommt ein sogenannter Dual-Pixel-Sensor zum Einsatz. Die Reduzierung der der Pixelzahl bei gleichbleibender Fläche bedeutet auch größere Einzelpixel. Größere Pixel mögen sich erst einmal nicht so gut anhören, aber in der Praxis heißt das auch weniger Rauschen bei schlechteren Lichtverhältnissen.

 

Der "Phasenerkennungsautofokus" (Phase-Detection-Autofokus ) ist ein wirklich schneller Autofokus, der zwei leicht versetzte Halbbilder in einem Sensorpaar miteinander vergleicht. Anhand der Phasenverschiebung der Halbbilder errechnet der Autofokus die optimale Objektivposition schon vor der Fokussierung. Durch die einmalige Berechnung der Entfernung stellt der Phase-Detection-Autofocus sofort scharf und muss nicht erst die Schärfe schrittweise nachstellen. Eine tolle Funktion, da ja schon im Voraus berechnet wird, inwieweit sich das Objektiv bewegen muss. Jedes Pixel des beim Aquaris X Pro verbauten Sensors besteht aus zwei Foto-Dioden, welche dasselbe Bild mit Phasenunterschieden aufnehmen. Stimmen beim Vergleich die Pegel der Signale überein, ist das Bild scharf gestellt. Stimmt es nicht überein, berechnet das System automatisch, wohin sich die Linse bewegen muss, um das Bild scharf zu stellen. Das bedeutet eine sehr schnelle Fokussierung der Objekte – auch bei schlechten Lichtverhältnissen.
Kleiner Tipp zur Fokussierung: Man kann auch den Fokus da hinsetzen, wo man ihn will. Mit dem Fingertipp aufs Display und den erscheinenden Kreisen für Fokus und Belichtung.
Das Aquaris hat eine Dual-LED Blitz. Hierbei unterschiedliche Farbtemperaturen gemischt, um natürlichere Farben beim Blitzen zu erreichen.
Ich muss zugeben, dass ich Aufnahmeautomatiken nicht wirklich liebe, dafür Fotografiere ich (mit richtigen Kameras) zu gerne. Ich möchte mir normalerweise nicht vorschreiben lassen, welche Belichtung, Fokus usw. ohne mein Zutun ausgewählt wird. Bei der Aquaris X Pro macht die Automatik allerdings ihre Sache recht gut und ist in 90% aller Fälle durchaus zu empfehlen.


Die Einstellungsmöglichkeiten der Hauptkamera in der Kamera-App im Detail:
A) Bildhelligkeit: mittels Skala auf dem Sucher-Bildschirm einstellbar
B) Frontblitz: Ein / Aus / Automatisch
C) Timer: 3 Sekunden, 10 Sekunden, deaktiviert
D) Gesichtserkennung: Ein / Aus
E) Gitternetzlinien: Ein / Aus (für mich ein sehr nützliches Feature)
F) HDR / HDR+ / Auto-HDR
G) Modus: Auto / Manuell / Szene
H) Wechsel zwischen Front- und Hauptkamera

 

Und hier noch die Daten der Hauptkamera für die technisch interessierten Leser:
12 Megapixel Dual-Pixel Hauptkamera (Samsung Sensor)
A) f/1.8 Blende, 6-fach Linsen-Struktur
B) Dual-Tone LED-Leuchte
C) Dualer Phase-Detection Autofokus
D) Bei Videoaufnahme 4K Video mit bis zu 30 FPS
E) „Vidhance“ ein rein elektronischer Videostabilisator (keine optische Stabilisierung)*
F) 720p Zeitlupe und Videos mit bis zu 120 FPS
G) Auto-HDR, HDR+ Funktion
H) RAW-Fotomodus (DNG)
I) Der manuelle Kamera-Modus

*Mit der Stabilisierung in Echtzeit “Vidhance“ ist es wesentlich einfacher, bei Videoaufnahmen einem Objekt zu folgen oder zu Zoomen, ohne dass das Bild dabei verwackelt.

 

Bei HDR werden 3 Bilder zu einem verschmolzen.

Bei HDR+ werden 10 pics aufgenommen, davon werden 6 zum Endbild verschmolzen.

 

Ich habe die Kamera des Aquaris X Pro gründlich unter verschiedenen Lichtverhältnissen (mit und ohne Blitz) getestet und war angenehm überrascht von den durchweg guten Aufnahmen. Besonders punkten konnte die Kamera bei mir mit den guten Makroaufnahmen. Wenn ich als Referenz mein Lumia 950 heranziehe, finde ich die Aufnahmen der Kamera des Aquaris mindestens ebenso gut, wenn nicht besser. Die kühleren Töne gefallen mir besser, als die von manch anderem Smartphone, welches ich so im Verwandten- und Freundeskreis so gesehen habe.
Zur Anschauung hänge ich mal ein paar Bilder, welche ich mit der Aquaris X Pro aufgenommen habe an. Das sind übrigens die letzten verblühenden Hortensien in meinem Garten. Ich denke man kann deutlich sehen, wie fein der Sensor hier die Strukturen auflöst und wie scharf der Vordergrund in diesen Makroaufnahmen abgebildet wird. Diese Kamera ist eindeutig ein Highlight und für mehr als nur Schnappschüsse gut. Die Videos werden allerdings, soweit ich es sehen kann, ausschließlich auf den eingebauten Speicher gesichert.

 

Beispiel 1.jpg

Beispiel 2.jpg

 

 

Zur Frontkamera:
Kamera: Samsung S5K4H8YX, 8 MP
Blende ƒ/2.0
3 Linsen
Frontblitz
Videoauflösung 1080p@60fps
Face Beauty
Selfie-VorschaufensterHall

 

Kurz gesagt, die Frontkamera macht ebenfalls sehr gute Aufnahmen (bei einer Blende von f/2.0 und einem Vorderseitenblitz auch nicht weiter verwunderlich). Ich bin allerdings nicht der große Selfie-Fan, meist sieht man irgendwie ein bisschen blöde darauf aus. Aber auch die Aufnahmen der Frontkamera sehen besser aus, als man meinen sollte.

 

Natürlich habe ich auch die Videoqualität ausgiebig getestet. Für mein Empfinden macht die Aquaris auch hier eine sehr gute Figur. Die Videos (vor allem mit eingeschalteter Stabilisierung) werden richtig gut. Von einem Ruckeln habe ich nichts bemerkt. Allerdings dürfte der Aufnahmeton ein wenig lauter sein. Da ich aber wichtige Aufnahmen ohnehin am PC nachbearbeite, ist dies nicht wirklich ein Kritikpunkt für mich.

 

Das Aquaris als Navigationsgerät:
Ich hatte die Möglichkeit, das Aquaris X Pro auch als Navi zu testen. Das habe ich auf einer längeren Autofahrt gemacht. Als erstes hab ich das Gerät mit der Freisprecheinrichtung (Bluetooth) meines Autos verbunden. Dann habe ich das Aquaris auch noch mittels Adapters ans Bordnetz gehängt. Navigation verbraucht durch das GPS immer viel Strom. Vor dem Losfahren noch eben die Navi-App (Her We Go) für die Offline-Navgation geöffnet, das Ziel eingegeben und los ging es. Das Aquaris macht auch in dieser Disziplin seine Sache sehr gut. "DAUMEN HOCH!"

 

Nachtrag zur Größe des Aquaris X Pro:
Mit seinen 5,2 Zoll ist das Aquaris für mich eine gute Wahl. Es ist immer noch sehr handlich (im Gegensatz zu einem Phablet) im täglichen Gebrauch. Auch ist das ganze Gerät nicht zu schwer. Trotzdem kann alles ich sehr komfortabel lesen. Außerdem kann man am Bildschirm auf den verhältnismäßig großen virtuellen Tasten wirklich sehr bequem tippen und Texte schreiben.
Es macht mir außerdem wirklich richtig Freude, Fotos & Videos auf dem Aquaris X Pro zu betrachten. Ich habe mir für die Video- und Musikwiedergabe übrigens den VLC-Player installiert. An den vorinstallierten Apps gibt es eigentlich nichts zu bemängeln, aber der VLC-Player bietet mir einfach mehr Einstellmöglichkeiten.


Mir ist natürlich klar, dass man eine endgültige Wertung erst nach einer längeren Testphase abgeben kann, aber mein Zwischenfazit  für das BQ Aquaris X Pro ist schon sehr positiv:
Meine Highlights sind bei diesem Gerät, einmal die gute Sprachqualität, die hochwertige Verarbeitung, das elegante Design, die lange Akkulaufzeit und die schnellen Updates.

Das absolute Highlight ist für mich das Display und (ganz klar) die Kamera. Ich finde, BQ ist mit dem Aquaris X Pro ein Smartphone gelungen, das ich im durchaus oberen Segment der Mittelklasse einordnen würde.
Das ist es doch eigentlich, was sich die meisten wünschen - ein Gerät welches einen als zuverlässiger Begleiter durch den beruflichen und privaten Alltag bringt. Welches einen nicht andauernd kritisch auf den Ladezustand sehen lässt und was wenn es mal nötig ist, auch schnellstens wieder aufgeladen ist. Dass das Aquaris sehr gute Fotos macht und auch Videos, ist hierbei das zusätzliche Sahnehäubchen.

Auch das Argument, dass andere Smartphones der oberen Mittelklasse in einigen Disziplinen (Prozessor usw.) besser abschneiden, kann hier nicht wirklich zählen. Wenn man nämlich in der Preisklasse des Aquaris X Pro ein Gerät mit ähnlicher Leistung finden möchte, sucht man vergebens. Etwas annähernd Vergleichbares kostet mindestens 150 – 300 Euro mehr.

 

Für mich persönlich ist das Aquaris X Pro als ständiger Begleiter eine klare Kaufempfehlung und somit „Daumen hoch“.  Auch Umsteiger von Windowsphone kommen damit problemlos zurecht, quod erat demonstrandum.

 

Es wird natürlich kräftig weiter getestet.

 

Kleiner Nachtrag: Verschlusstöne der Kamera abstellen

Meine Frau und ich waren vorige Tage in einem Restaurant. Dabei stellte sich die Frage, ob man (um die anderen Gäste nicht zu stören) die Kameratöne abstellen kann.  - Man(n) kann! -

Die Kamera App öffnen, auf das Zahnradsymbol gehen. In der Scroll-Down Liste kann man dann die Töne abstellen. Eigentlich erschließt sich die Bedienung ganz intuitiv.

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

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Teil 4 meines Tests der Aquaris X Pro:

 

So, jetzt sind fast zwei Wochen mit dem Aquaris X Pro vergangen und ich bin immer noch begeistert. Heute nach dem sonntäglichen Mittagessen kommt nun Teil 4 meines Tests:

 

Die Schutzklasse der Aquaris X Pro:


Das BQ Aquaris X Pro ist wirklich ein sehr gutes Handy. Wünschenswert wäre mir für das Aquaris X Pro allerdings eine höhere Schutzstufe. Für das Aquaris X Pro gibt es nur IP52, noch besser wäre IP67 und höher. IP52 bedeutet nur spritzwassergeschützt, während die höheren Stufen wasserdicht bedeuten. Hier wäre „mehr“ eindeutig besser gewesen. Allerding ist dies auch nur eine kleine Kritik auf hohem Niveau. Da ich nicht vorhabe, mit dem Aquaris „unterzutauchen“ reicht mir der Spritzwasserschutz aus. Aber ich wollte es auch nicht unerwähnt gelassen haben.

 

Die Spieletauglichkeit:


Wie bereits erwähnt, bin ich nicht der Hardcorespieler, aber die Spieletauglichkeit des Smartphones wollte ich natürlich testen. Das von mir geliebte“ Moorhuhn“ stellte zum Testen natürlich für die Leistungsklasse des Aquaris X Pro keinerlei Anforderung dar. Zum Testen wurde mir das Spiel "Asphalt 8 Airborne" empfohlen. Also habe ich es aus dem Android-Store runter geladen. Das Spiel bewältigt das Aquaris X Pro ohne jegliche Ruckler, immer mit guter Performance und sehr flüssig. Das hohe Bedientempo lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Kurz gesagt, es macht richtig Spaß mit dem Aquaris X Pro zu spielen.


Das Aquaris X Pro als Alltagsbegleiter:


Beim ausgiebigem Testen hat sich das Aquaris X Pro bei mir, als zuverlässiger Begleiter für den beruflichen und privaten Alltag nur von der besten Seite gezeigt. Mal ganz abgesehen von seiner superben Akkulaufzeit, glänzt es auch in anderen Disziplinen. Jederzeitiger schneller Zugriff auf die diversen Email-Konten, die Möglichkeiten Memos und kurze Texte, stressfrei auch ohne Computer, zu verfassen und somit unterwegs Verbindung mit seinem Büro zu halten, ermöglicht das Aquaris äußerst zufriedenstellend. Mit einem Office-Programm (App), einem Barcode- und einem Dokumentenscanner (APP) ist man für Beruf oder Studium mit der Aquaris X Pro auch unterwegs bestens aufgestellt. Wobei die gute Kamera auch beim Scannen von Dokumenten eine beeindruckende Performance aufweist.


Die Kamera begeistert mich von Tag zu Tag mehr. Sie kann nicht nur „normale“ Bilder aufnehmen sondern hat auch eine Serienbildaufnahme-Funktion. Aber die Aufnahmen an sich sind einfach super. Gerade im Bereich der Makrofotografie gelingen mir Aufnahmen, die wirklich phantastisch sind. Auch die anderen Aufnahmen weisen stets eine hohe Dynamik und sehr schöne Farben auf.
Nachfolgend habe ich eine Makroaufnahme von den Samenkapseln einer Nachtkerze, die Aufnahme einer Baumkrone (gegen den blauen Himmel) und eine (jahreszeitlich bedingte) Aufnahme, aufgenommen auf einem Friedhof angehängt.

Bei der letzten Aufnahme hab ich allerdings nicht so ganz auf den Fokus geachtet. Mir scheint, als ob die Blätter zu meinen Füßen mehr im Fokus, somit also schärfer dargestellt wären, als der eigentliche Hintergrund.

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

Nun kommt der 2. Teil meiner Bewertung.

 

Bedienbarkeit

Die Handhabung und Bedienung des Smartphones ist wirklich sehr einfach. Das Smartphone startet sehr schnell und ist außerdem schnell betriebsbereit. Die Apps lassen sich schnell öffnen und das Laden der Spiele geht auch sehr rasch. Bisher konnte ich noch keine Ruckler oder Ausfälle beobachten, sei es bei Spielen oder andere diverse Apps. Das Einstellen oder Einrichten, z.B. eines E-Mail Accounts geht auch gut von der Hand. Bisher habe ich noch keine Bedienungsanleitung gebraucht. Ausser bei der Kamera, da habe ich die Makro Funktion noch nicht gefunden. Für diese Funktion muss ich wohl demnächt mal in die Bedienungsanleitung schauen. Der Fingerabdrucksensor verrichtet seine Arbeit bisher auch problemlos. Die Kamera arbeitet zuverlässig und zügig mit einen kleinen aber. Nach dem Knipsen braucht das Smartphone manchmal etwas länger bis das Foto abgespeichert wurde. Entweder liegt es an meine Einstellung oder weil das Lichtverhältnis nicht optimal ist. Das muss ich noch herausfinden.

 

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Betreff: BQ Aquaris X / BQ Aquaris X Pro im Praxistest

Hallo liebe Community,


ich bin auch ein glücklicher Tester des BQ Aquaris X Pro. Berufsbedingt habe ich mehrere Smartphones im Einsatz wie z.B. Iphone 6s, Samsung Note 8. Meine Familie nutzt auch noch das Samsung J7 und das S7 edge, so dass ich hier recht gute Vergleiche ziehen kann. Während das Samsung Note8 und s7 edge als auch das Iphone in einer anderen Liga spielen, ist es doch interessant was das BQ Aquaris X Pro dem entgegen setzten kann.

 

Ich verzichte bewusst auf die Aufzählung der Leistungsdaten, ich finde diese wurde mittlerweile schon oft genug hier beschrieben und verweise hier auf die Einträge meiner Mitschreiber Smiley (fröhlich) .

 

Ich möchte vielmehr einen Eindruck vermitteln wie gut ein Handy zum derzeitigen Media Markt Preis von 379€(Stand 7.November) sich gegen wesentlich teurere Modelle behauptet. Eins schon vorweg, ich bin erstaunt welche Qualität BQ hier liefert.

Aber beginnen wir ab meinem Erstkontakt mit dem Handy. Geliefert wird in einem ansprechenden schwarzen Karton. Beim Öffnen kommt schon ein wenig Apple oder Samsung Feeling auf, wenngleich BQ hier auch noch Luft nach oben hat. Dennoch, nachdem man die zwei Kartonhälften auseinander gezogen hat, sieht man auch gleich das Handy seitlich stehen. Schon beim ersten in die Hand nehmen bekommt man das Gefühl von Qualität. Der Alu Rahmen, die Glasfront mit dünnen Rändern an den Seiten, als auch die leicht abgerundete Glasrückseite sind sauber gearbeitet. Diese optische, als auch haptische Qualität hatte ich nicht erwartet.

Die erste Einrichtung geht flink von der Hand und man wird gut durch den Einrichtungsprozess geführt. Dann die Überraschung, es ist das erste Smartphone das ich in der Hand halte, welches auf BLOATWARE(Demo und Vollversionen die nicht deinstalliert werden können) komplett verzichtet. Das heißt man hat den maximal möglichen, verfügbaren Speicher zur Verfügung. Als Besitzer von mehreren Samsung Smartphones, bin ich hier anderes gewohnt und ärgere mich fast jedes mal darüber. Hier kann BQ eindeutig punkten und das ist für mich ein großes Plus.

 

Was braucht ein gutes Smartphone meiner Meinung nach  heutzutage?

 

1. Ein angenehmes großes, scharfes und helles Display

2. Ein ausreichend dimensionierter Prozessor

3. genügend Arbeitsspeicher (RAM)

4. Einen Fingerabdruck Scanner für entspanntes Einloggen

5. Eine gute Kamera (Front und Back)

6. Genug Speicherplatz für Programme und Bilder

7. Die Möglichkeit den Speicher zu erweitern.

 

Das alles bietet das BQ Aquarius X Pro und überwiegen in einer überraschenden Qualität. Vergleicht man das X Pro mit einem Samsung S8, Note 8 oder iPhone 6/7/8 so merkt man schon Unterschiede in der Leistung. Diese sind jedoch nicht so groß wie man zunächst denken würde. Die größten Abstriche macht man bei der Kamera. Auch wenn diese bei gutem Licht wirklich tolle Aufnahmen macht, so sieht man den Unterschied zur Oberklasse spätestens bei Dunkelheit. Hier vermisse ich den optischen Bildstabilisator und auch die Performance des Sensors. Man kann mit dem X Pro immer noch top Fotos und Videos aufnehmen und für die meisten Benutzer durfte das auch reichen, wer aber das Maximum an Qualität in einer Smartphone Kamera wünscht, muss hier mindestens das zwei bis dreifache ausgeben.

 

Mein erstes Fazit ist äußerst positiv, da man für den Preis viel Smartphone erhält.

Ich werde das Gerät weiter auf Herz und Nieren prüfen und demnächst mehr schreiben.