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Neuer AVM MyFritz-Service: Mehr Sicherheit und Komfort

von Community Manager ‎05.02.2018 16:29 - bearbeitet ‎06.02.2018 08:34

Router-Experte AVM hat seine MyFritz-Webseite für den Fernzugriff auf die FRITZ!Box noch einmal ordentlich aufgefrischt. Diese bietet frischen Anfängern wie auch gestandenen Experten nun eine Vielzahl nützlicher Features, auf die wir teils schon länger gewartet haben. Auch in Sachen Geschwindigkeit und Sicherheit wurde noch ordentlich nachgebessert, so heißt es. Grund genug also, sich das neue MyFritz noch einmal genauer anzuschauen. 
www.myfritz.net: Die neuen Features im Überblick
Die FRITZ!Box gehört zweifelsohne zu einem der beliebtesten Router und das auch zurecht. Ihre Vielseitigkeit, aber auch stabile Leistung hat sie in vielen Haushalten unentbehrlich gemacht. Und nicht nur das: auch Smart Home-Enthusiasten haben dank dem integrierten DECT ULE ganz automatisch auch einen Smart Home-Hub in den eigenen vier Wänden stehen.
Darüber hinaus hat sich AVM mit einem umfassenden Update dem MyFritz-Service gewidmet. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, nach Registrierung auch von unterwegs per www.myfritz.net auf seine persönliche FRITZ!Box zuzugreifen – also eine Art Fernwartungsdienst. Sei es, um entgangene Anrufe zu checken oder lokale Musikdateien abzuspielen. Schauen wir uns also die wichtigsten Neuerungen in diesem Bereich im Detail an:
© AVM / Der neue MyFRITZ Service ist für alle AVM Geräte verfügbar.
1) Mehr Sicherheit dank regelmäßigem MyFritz-Bericht
MyFritz-Berichte halten ab sofort alle FRITZ!Box-Nutzer auf dem neuesten Stand was Anmeldeversuche, Geräteübersicht und verfügbare Firmwareupdates angeht. Einmal aktiviert, lassen sich diese Berichte zu allen angeschlossenen Geräten wie auch des Routers selbst regelmäßig an eine zuvor festgelegte E-Mail-Adresse versenden  sei es im Wochen- oder Monatsrhythmus.
So bleibt man stets auf dem Laufenden und weiß, in welchem Zustand sich das Gerät befindet  oder auch, ob jemand versucht hat sich unbefugt Zutritt zur FRITZ!Box zu verschaffen. Interessantes Detail: in der Anmeldehistorie werden nicht nur Zeit und Datum erfasst, sondern auch Netzwerk, Browser-Version und IP-Adresse.
© AVM / MyFRITZ verbessert den Fernzugriff.
2) Geräteübersicht mit Echtzeit-Kontrolle
Darüber hinaus zeigt der Punkt „Verwendete Geräte“ ab sofort aktuelle Informationen darüber, welche Geräte Zugriff auf den myfritz-Dienst haben. Dies bedeutet, dass bei jeder Anmeldung eines neuen Geräts eine Benachrichtigung per E-Mail versendet wird. Somit lassen sich autorisierte wie auch unautorisierte Zugriffe in Echtzeit begutachten und gegebenenfalls unterbinden.
Damit aber noch nicht genug, denn: bisher zeigte die Startseite von myfritz.net lediglich die FRITZ!Box an. Ab sofort werden in der neuen Übersicht auch die hinter der FRITZ!Box geschalteten Geräte angezeigt. Man denke hier an die bereits erwähnten DECT ULE Smart Home-Komponenten wie z.B. dem Comet DECT bzw. dem FRITZ!DECT 301 Heizkörperthermostat. Doch auch angeschlossene FRITZ!fones samt installierter Firmwareversionen werden angezeigt. Interessantes Detail: nicht nur werden für alle Geräte auch die Firmwareversionen angezeigt, sondern auch, ob bereits aktuellere Versionen zum Download bereitstehen. Dies kann unter anderem dann zu einem unschätzbaren Vorteil werden, wenn man ein Mesh-Netzwerk einrichtet - und alles auf dem selben Stand sein sollte.
© AVM / Das neue MyFRITZ Portal wird komfortabler.
3) Bequemerer Login dank besserer Bot-Erkennung
Insgesamt, so AVM, wurde im Hintergrund noch einmal deutlich an der Sicherheit gearbeitet. So soll es im Rahmen des Login-Prozesses deutlich weniger Captchas geben. Bisher war es so, dass jede Anmeldung mit einem Google ReCaptcha ausgeliefert wurde. Mit dem nun erfolgten Update dürfen Nutzer sich darauf freuen, dass im Hintergrund eine deutlich effektivere Bot-Erkennung ihren Dienst verrichtet. Interessantes Detail: der benötigte Nutzername lässt sich jetzt im MyFritz-Account hinterlegen, sodass dieser ganz automatisch einer E-Mail-Adresse zugeordnet wird. Das bedeutet im Umkehrschluss, sie muss nicht mehr beim Anmeldeprozess angegeben werden, sondern wird automatisch übergeben. So wird aus: https://xxxxx.myfritz.net:40123/myfritz?user=mail%40domain.de ab sofort auf Wunsch https://xxxxx.myfritz.net:40123/myfritz?user=benutzername. Insgesamt handelt es sich bei dem Update für MyFritz um kleinere Änderungen, die sich an ganz unterschiedlichen Stellen bemerkbar machen. Hierbei standen jedoch ganz klar die Aspekte Sicherheit und Komfort im Vordergrund. Dank regelmäßiger MyFritz-Berichte sowie einer besserer Bot-Erkennung lässt sich nun noch sorgenfreier von unterwegs auf die FRITZ!Box zugreifen. Und dank des nun vereinfachten Anmeldeprozesses geht dies nicht nur deutlich bequemer, sondern auch um einiges schneller von statten. Daumen hoch für mehr Transparenz!