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Abgedrehte Gadgets fürs Smart Home

von Community Manager ‎03.01.2018 18:09 - bearbeitet ‎05.01.2018 14:18

Der Jahresanfang ist doch eigentlich eine wunderbare Zeit. Der Vorweihnachtsstress und die Völlereien der Feiertage sind vorbei – und trotzdem hält sich der Alltagsstress noch einigermaßen zurück.
Und da sich der Winter dieses Jahr schon wieder von der eher schmuddeligen Seite zeigt, bieten diese Januartage eine gute Gelegenheit, sich aktuelle Smart-Home-Neuigkeiten und andere coole Gadgets anzuschauen. Wir haben ein bisschen nachgeforscht, was Klein und Groß die verbleibenden Wintertage versüßen könnte.
Einsteiger-Roboter für Bastelfreudige
Da wäre zum Beispiel das My-First-Robot-Set von Tinkerbots. Mit diesem Einsteiger-Kit entdecken Kinder ab fünf Jahren (und spielbegeisterte Erwachsene ohne Altersbegrenzung) die faszinierende Welt der Roboter. Das mehr als 200-teilige Set lässt nach und nach einen lustig anzuschauenden kleinen Roboter auf zwei Raupen entstehen, der ein bisschen an den fleißigen Wall-E aus dem gleichnamigen Pixar-Film erinnert.
© Kinematics GmbH / Das My-First-Robot-Set erleichtert nicht nur Kindern den Einstieg in die Roboter-Welt.
Hier muss der Roboter allerdings nicht die vermüllte Erde aufräumen, sondern hat den viel spannenderen Job eines Süßigkeitenentwicklers. Über eine App lässt sich der My First Robot steuern. Fortgeschrittene Nutzer können auch eigene Befehle programmieren.
Robustes Kleinstflugzeug
Eindeutig ein Spielzeug für draußen ist das SmartPlane Pro von Tobyrich. Das schwarze Flugzeug ist etwa so groß wie ein Din-A4-Blatt und wiegt lediglich 34 Gramm – zusammen mit der dazugehörigen Smartphone-App leistet das Stunt- und Rennflugzeug aber so einiges. Ohne mühsame Bastelei im Vorfeld kann es sofort losgehen.
Das SmartPlane Pro lässt sich einerseits über intuitive und schnell zu erlernende Handbewegungen steuern. Eine in die App integrierte Flugschule mit interaktiven Tutorials lässt den Hobbypiloten außerdem rasche Fortschritte machen. Ein mitgelieferter Mini-Joystick lässt ich außerdem mühelos auf dem Touchscreen befestigen und erlaubt Steuerung auf gewohnte Weise.
Das appgesteuerte Mini-Flugzeug ist für flotte und waghalsige Flugmanöver ausgelegt – und geht mal eines davon schief, muss man sich als Handypilot auch kaum Sorgen machen, denn das Spielzeug ist aus sehr widerstandsfähigem Kunststoff gefertigt.
Ein Spielzeug, das dagegen wie gemacht scheint, um in den kleinen Arbeitspausen am Schreibtisch für ein wenig Auflockerung zu sorgen, ist der kleine Cozmo von Anki, den wir hier bereits vorgestellt haben. Der drollige kleine Robo verleitet einen im Zweifel aber auch dazu, die Arbeit ganz zu vergessen...
Smarter Küchenhelfer
Nicht vergessen sollte man freilich die ausgewogene und gesunde Ernährung. Hier gibt es längst auch smarte Helfer, die die Arbeit in der Küche einfacher machen. Die Küchenmaschine HP6051 i-Prep&Cook XL Gourmet von Krups hat einen vielleicht etwas umständlichen Namen bekommen, aber in dem Gerät mit der Edelstahloptik steckt eine ganze Menge: Als multifunktionale Küchenmaschine, die auch kochen kann, ist sie nicht nur verwandt mit dem kultigen Thermomix, sie hat auch eine entsprechende Schnittstelle zu Smartphone und Tablet.
© Krups / Die smarte Küchenmaschine HP605 i-Prep&Cook Gourmet nimmt beim Kochen Arbeit ab.
So kann man beim Kochen schon die nächsten Schritte planen und sogar wichtige Parameter wie Temperatur oder Rührgeschwindigkeit per App anpassen. Ausgeklügelte Auf- und Einsätze erlauben das Dampfgaren oder Zerkleinern der Zutaten. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4,5 Litern lassen sich Speisen für bis zu acht Personen zubereiten. Da muss dann auch die Familie bei der nächsten Feier nicht hungern.
Der Sonar für die Angelschnur
Apropos hungern: Wer gerne angelt, weiß natürlich, dass man das nicht hungrig tun sollte. Denn so genau weiß ja niemand, wann der nächste Fisch anbeißen wird. Wer da etwas mehr Planungssicherheit möchte, sollte über einen Helfer wie den Wireless Fishfinder von Deeper nachdenken. Das kleine Sonargerät lässt sich mit der Angel verbinden und sendet Schalwellen in Richtung Grund und fängt die entsprechenden Echos wieder ein. Die daraus gewonnenen Daten sendet die kleine Schwarze Kugel ans Smartphone oder Tablet – und der geschickte Angler kann erkennen, ob es sich an der betreffenden Stelle überhaupt zu warten lohnt.
Klar ist aber auch, dass die Handhabung und vor allem die Interpretation der Daten etwas Übung braucht und dass der Deeper ein professionelles (und vielfach teureres) Echolot nicht ersetzt. Als Unterstützung fürs Outdoor-Vergnügen oder beim City-Angeln kann man durchaus seinen Nutzen davon haben.
Lebensretter am Handgelenk
Bleiben wir im Freien, denn so schlecht, dass man gar nicht mehr raus könnte, ist das Wetter derzeit nun auch wieder nicht. Man muss da nur mal den inneren Schweinehund überwinden. Und wer sich – vielleicht gerade als älterer Mensch – draußen nicht so ganz sicher ist, sollte mal über einen kleinen Retter in der Not nachdenken. So hat das Schweizer Unternehmen Smartwatcher beispielsweise 2017 seine gleichnamigen Notrufuhren auf den Markt gebracht, die bei einfacher Bedienbarkeit im Notfall den schnellen Kontakt zu professionellen Rettern oder hilfreichen Verwandten herstellen.
© Smartwatcher / Smarte Notrufuhren erlauben mit Freiheit im Alltag.
Ähnlich gelagert ist das Einsatzgebiet des SmartCane von Dring. Dieser schlaue Spazierstock „liest“ aus dem Bewegungsverhalten des Nutzers und erkennt, wenn ungewohnte Situationen entstehen. So kann der Spazierstock bei einem Sturz auch Hilfe rufen.
Smarter Tracker für Kids
Natürlich können solche Tracker nicht nur für Senioren eine Hilfe sein, sondern auch für Kinder. Mit einem GPS-Tracker wie dem Carl Kids von Cat können Eltern den momentanen Aufenthaltsort ihrer Kinder feststellen und nachverfolgen. Außerdem kann man über die in Blau und Pink erhältliche Uhr telefonieren und sich zum Beispiel über die Verspätung des Schulbusses austauschen, bevor allzu große Sorge entsteht.
Smarte Unterstützung für Freizeitsportler lässt sich mittlerweile auch im Sportschuh integrieren. Ein spannendes Beispiel dafür ist die Digitsole, die als Fitnesstracker einfach in den Schuh eingelegt wird und dort zu einen ein Aktivitätsprotokoll erstellt, aber auch zum Beispiel den persönlichen Laufstil analysiert. Und wer es im Winter noch etwas komfortabler haben möchte, kann sogar auf ein Modell mit integrierter Heizung setzen.
Roboter übernehmen künftig Hausarbeit
Wer allen Verheißungen gesunder Bewegung zum trotze lieber zu Hause bleibt, muss natürlich nicht auf smarte Gadgets verzichten. Im Gegenteil – immer mehr Firmen bringen Roboter auf den Markt, die im Haushalt Arbeit übernehmen.
Der Hub Robot von LG nutzt die Alexa-Sprachsteuerung, um eine ganze Palette von LG-Haushaltsgeräten zu steuern.
Noch mehr an einen typischen Roboter, wie man ihn aus Science-Fiction-Filmen kennt, erinnert der Pepper, den das Unternehmen Digitalstrom vorgestellt hat. Pepper und seine Kollegen sollen dank Künstlicher Intelligenz aus dem Nutzerverhalten lernen und mehr und mehr Routineaufgaben selbstständig übernehmen.
Smarte Babywippe
Einen kleinen Teil elterlicher Aufgaben – genauer gesagt: das Schaukeln des Babys – kann eine High-Tech-Wippe wie die mamaRoo4 von 4 Moms übernehmen. In Bewegungsmustern, die dem typischen Schaukeln von Mama oder Papa nachempfunden sind, sollen Babys relaxen können. Eingebaute Lautsprecher liefern auch beruhigende Sounds dazu.
© 4moms / Die Babywippe mamaRoo4 imitiert das Schaukeln von Mama und Papa.
Ohne das subjektive Gefühl von Sicherheit nützt natürlich all die Technik im Smart Home wenig. Einen wichtigen Beitrag können dabei smarte Türschlösser leisten, wie sie zum Beispiel von Nello, Nuki und Danalock angeboten werden. Per Fernbedienung oder App lässt sich dann der Zutritt zu den eigenen vier Wänden auf moderne Art regeln.
Gesichtserkennung an der Haustür
Gut kombinieren lässt sich dies mit einer Überwachungskamera, die erkennt, wer da gerade vor der Tür steht oder die Wohnung betritt. Netatmo Welcome bietet so eine Funktion, merkt sich bis zu 16 bekannte Besucher und meldet auch auf die App, wer gerade die Kamera passiert hat.
Als flexibel einsetzbare und kabellose Überwachungskamera hat sich die Canary Flex einen Namen gemacht. Die erfassten Bilder oder Streams lassen sich per App abrufen.
Gadgets für kribbelnden Spaß
Und wer erst einmal sichergestellt hat, dass niemand Unerwünschtes in die Wohnung kommt, kann sich mit smartem Spielzeug jenem Vergnügen widmen, bei dem man garantiert nicht gestört werden möchte. Der Hersteller Lelo hat mit seiner Marke Picobong eine neue hübsche kleine Serie von smarten Sextoys aufgelegt, die nicht nur erfrischend aussehen, sondern auch für viel Spaß allein oder zu zweit sorgen sollen. Gerade für den kribbelnden Pärchenspaß ist beim vibrierenden G-Punkt-Ei Diver, beim Lifeguard getauften Penisring oder beim Anal-Plug Surfer die Remoji-App erhältlich, die dem Spielzeug per eine Steuerung per Smartphone ermöglicht.